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Neue Besuchsregelungen gelten ab Muttertag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Remscheids Altenpflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe rüsten sich für die Lockerung der Besuchsregelungen ab kommenden Sonntag, 10. Mai. In enger Abstimmung mit der örtlichen Behörde nach dem Wohn- und Teilhabegesetz (WTG-Behörde) tragen sie mit einrichtungsspezifischen Konzepten und unter strenger Beachtung der Hygienerichtlinien dafür Sorge, dass die seit Wochen versagte persönliche Begegnung mit Menschen in ihren Einrichtungen analog den Vorgaben der neuen Coronaschutzverordnung wieder möglich wird. Angehörige sind gut beraten, sich vorab mit der jeweiligen Einrichtung telefonisch in Verbindung zu setzen, in der sie sich den Besuch einer Bewohnerin oder eines Bewohners wünschen.

Seit dem 17. März haben die Landesregierung, die örtlichen Gesundheitsbehörden und die WTG-Behörden umfangreiche Durchführungsverbote und Beschränkungsgebote im Bereich der vollstationären Pflegeeinrichtungen ausgesprochen. Diese Maßnahmen waren angesichts der besonders schutzbedürftigen Personengruppe der pflegebedürftigen Menschen und der verfolgten Zielsetzung, Infektionsketten zu unterbrechen, geboten. Allerdings sind die Belastungen, die gerade mit dem Besuchsverbot in vollstationären Pflegeeinrichtungen einher gehen, für die betroffenen Menschen nicht dauerhaft hinnehmbar. Deshalb wird mit nun schrittweise ein verantwortungsvoller Weg zurück in den Normalbetrieb ermöglicht.

Ab dem 10. Mai sieht die neue Coronaschutzverordnung unter Berücksichtigung der RKI-Empfehlungen deutliche Lockerungen vor. Sie lassen unter Einhaltung notwendiger Schutzvorkehrungen wieder ein Mehr an Kontakten und Teilhabe für die pflegebedürftigen Menschen in den vollstationären Pflegeeinrichtungen zu. So dürfen erstmals wieder an Muttertag Besuche mit bis zu zwei Personen in separaten Arealen oder Raumeinheiten im Außenbereich – zum Beispiel auf Terrassen oder in Zelten – unter Einhaltung der notwendigen Schutzmaßnahmen stattfinden. Unter bestimmten Voraussetzungen werden außerdem Besuche von bis zu zwei Personen innerhalb der Einrichtung in einem separaten Raum erlaubt. Und schließlich darf der Besuch einer Einzelperson auch innerhalb der Einrichtung im Bewohnerzimmer erfolgen, wenn es aus ethisch-sozialen oder medizinischen Gründen geboten ist. Bei allem gilt allerdings eine maximale Besuchszeit von zwei Stunden täglich. Jeder Besuch ist außerdem mit der persönlichen Registrierung und einem Kurzscreening verbunden.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz begrüßt die Lockerung der Besuchsregelungen in Pflegeeinrichtungen: „Die persönliche Begegnung zu Menschen in stationärer Pflege und in Einrichtungen der Behindertenhilfe wieder zuzulassen, ist für mich von ganz besonderem Wert. Wir machen damit deutlich: Wir schützen einerseits die physische Gesundheit dieser besonders infektionsanfälligen Menschen mit Restriktionen vor einer Covid-19-Erkrankung. Und wir schützen und stärken andererseits auch ihre seelische Gesundheit, indem wir wieder nahe und ganz persönlich bei ihnen sind.“ Oberbürgermeister Mast-Weisz weiß das aus eigener Erfahrung zu schätzen: “Ich selbst habe den persönlichen Kontakt zu meiner Schwiegermutter, die in einer Pflegeeinrichtung lebt, auf Telefonate oder Winken über den Gartenzaun reduzieren müssen. Das ist mir äußerst schwer gefallen. Und mir ist nicht verborgen geblieben, wie sehr sie sich stattdessen die Begegnung mit unserer Familie herbeigesehnt hat.“

Gestern hatte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen die Altenpflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe landesweit über die Lockerungen der Besuchsregelungen in der Coronaschutzverordnung informiert. Sämtliche Einrichtungen entwickeln seitdem in enger Abstimmung mit den WTG-Behörden für ihre Häuser Konzepte, um persönliche Kontakte wieder zulassen zu können.

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