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Borkenkäfer machten rund 150 Fichten den Garaus

Auf diesem Hang oberhalb der Morsbachtalstraße in Haddenbach standen bis vor kurzem noch rund 150 Fichten. Denen hat der Borkenkäfer der Garaus gemacht. Die Bäume trockneten aus. Anwohner sahen darin in den besonders trockenen Monaten Februar und März eine zusätzliche Brandgefahr – auch für ihre an das Waldstück angrenzenden Häuser. Als dann auch noch der zuständige Revierförster die Rodung der abgestorbenen Fichten empfahl, beauftragte der Grundstücksbesitzer damit eine Fachfirma. (Auch die noch rechts stehenden abgestorbenen Bäume, die jemand anderem gehören, dürfen wohl demnächst noch gefällt werden.) Ob das Hanggelände wieder aufgeforstet werden soll, steht noch nicht fest. Grün wird es jedenfalls innerhalb kurzer Zeit wieder werden. Das hat die Abholzaktion an der Haddenbacher Straße von Februar 2016 bewiesen (siehe YouTube https://www.youtube.com/watch?v=-m_jYqlpUII).

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Kommentare

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Ludwig Hoppe am :

Wenn ich im Umkreis von etwa einer halben Gehstunde um die Reinshagener Grundschule herum durch unsere Wälder spazieren gehe, in den Tälern der Wupper, des Eschbaches und des Lohbaches, dann sehe ich etwa 1000 tote Fichten. Soweit ich weiß, hat sie der Borkenkäfer vernichtet, der sich in Folge des Klimawandels gut ausbreiten kann. Der Hammer erklingt schon lange nicht mehr, bald werden auch die Wälder nicht mehr rauschen...

Andreas Körber am :

Ja, das steht wohl zu befürchten. Aber was wird dagegen getan? Man sollte doch annehmen dass, um die CO2-Bilanz des Waldes generell nicht zu verschlechtern, man massiv mit der Anpflanzung neuer, dem Klimawandel angepassteren Baumsorten dem Trend entgegen wirken müsste. Ich bin Hundehalter und regelmäßig in unseren Wäldern unterwegs. Mir sind bisher keine großflächigen Neuanpflanzungen aufgefallen. Ich bin kein Forstfachmann. Trügt mein Eindruck oder verschlafen wir gerade mal wieder eine Chance für einen dringend benötigten Neuanfang?

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