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Aus- und Weiterbildungsprüfungen der IHK starten

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

Ab 11. Mai starten bei der Bergischen IHK die Aus- und Weiterbildungsprüfungen – natürlich unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsstandards. Schon diese Woche waren erste Fachkundeprüfungen für angehende Verkehrsunternehmer in der IHK erfolgreich durchgeführt worden. Los geht es jetzt zunächst mit den mündlichen beziehungsweise praktischen Prüfungen. Die schriftlichen Ausbildungsprüfungen werden bundeseinheitlich Mitte Juni durchgeführt. Damit sollen alle Prüfungen rechtzeitig bis zum Ende des Ausbildungsjahres am 31. Juli abgeschlossen sein. Im Bereich Weiterbildung werden die schriftlichen Ausbildungseignungsprüfungen am 2. Juni das Prüfungsgeschäft der Fortbildung eröffnen.

„Wir wollen mit dieser Kraftanstrengung unserer Verantwortung gerecht werden“, unterstreicht IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Die Durchführung der Prüfungen ist eine gemeinsame Aufgabe aller Akteure auf Bundes- und Landesebene. „Ganz besonders danke ich den Hunderten ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern, ohne deren Einsatz Prüfungen in der Beruflichen Bildung nicht möglich wären. Mein Dank gilt auch den Berufskollegs und Betrieben, die uns für die Durchführung der Prüfungen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen - das gilt in noch größerem Maß in diesen schwierigen Zeiten.“ so Wenge.

Die Gesundheit aller Beteiligten hat bei der Umsetzung der Prüfungen höchste Priorität. Unter Hochdruck arbeitet die Bergische IHK daran, die Auflagen zu Hygiene- und Sicherheitsvorschriften vor Ort einzuhalten. Das gilt für die praktischen Prüfungen in Betrieben und Lehrwerkstätten genauso wie für die mündlichen und schriftlichen Prüfungen, bei denen vor allem die Abstandsregelungen eine wichtige Rolle spielen.

„Unser zentrales Ziel ist es, dem Abgangsjahrgang des Sommers 2020 einen regulären Berufsabschluss zu ermöglichen“ hebt Carmen Bartl-Zorn, Leiterin des IHK-Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung hervor. Sie verweist darauf, dass im Sommer 2020 allein im IHK-Bereich rund 2.200 angehende Fachkräfte geprüft werden. Mit dem jetzigen Start wird vermieden, die Abschlussprüfungen über das normale Ende des Ausbildungsjahres hinaus zu verschieben. „Viele Betriebe wie auch angehende Fachkräfte haben bereits konkrete Pläne für die Zeit nach der Ausbildung. Auch die Weiterbildungsteilnehmer wollen schnell zu ihren Abschlüssen gelangen. Daher wollen wir erreichen, dass sich diese Ziele trotz der Corona-Pandemie verwirklichen lassen“, so Bartl-Zorn.

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