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Erst einmal Warten auf 28 to Schotter für eine Rampe

Sehnsüchtig erwarteten gestern am frühen Morgen die Jungen und Mädchen der Waldgruppe „Die Füchse“ der Kindertagesstätte Honsberg ihren neuen „Hobbit-Wagen“. Tags zuvor war er abends von Freiburg aus auf einem Tieflader auf die Reise nach Remscheid gegangen. Auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz war dabei, als der Schwertransport auf dem Honsberg ankam. Dort standen Mitarbeiter der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) bereit, um am Buswendeplatz der Abladung zu helfen und „den Hobbit“ mit Hilfe eines großen Radladers an seinen Bestimmungsort zu bringen, das Gelände der städtischen Kita, Engelsberg 46. Doch das war leichter gesagt als getan: Für den letzten Teil des abschüssigen Weg dorthin war der schmucke „Hobbit“ (zehn Meter lang und 3,5 Meter breit) einfach zu groß; er setzte auf (Foto oben). Um ihn an Ort und Stelle manövrieren zu können, mussten erst  28 Tonnen Schotter für eine Rampe angefahren werden. Schließlich an Ort und Stelle angekommen, wurde der Wagen mit einer Alarmanlage ausgestattet. In den nächsten Wochen wird er zur dauerhaften Nutzung noch Stützen bekommen. Sobald WC-Häuschen installiert und die neue Spielterrasse fertig ist, steht dem Einzug der 20 „Füchse“ (die gestern aufgrund der Kita-Notbetreuung nur teilweise das Geschehen vom Gelände der Kita aus beobachten konnten) und der drei Kita-Mitarbeiterinnen nichts mehr im Wege.

Von den Gesamtkosten: des Projekts ( ca. 242.000 €, davon der Wagen ca. 86.900 €) übernahm der Bund 218.000 € und die Stadt Remscheid 24.300 €, wie Peter Nowack, Abteilungsleiter Tageseinrichtungen für Kinder, dem Waterbölles sagte. Den Beschluss zur Einrichtung einer zusätzlichen Waldgruppe an der Kita Honsberg hatte der Jugendhilfeausschuss der Stadt Remscheid bereits am 7. November 2018 gefasst, weil im Bezirk Alt-Remscheid Kindergartenplätze  fehlten. Danach machte sich dann die Kita Honsberg mit interessierten Eltern auf den Weg, ein pädagogisches Konzept aufzustellen. Peter Nowack: „Da stellten sich zahlreiche Fragen: Wie können wir den Wald nutzen? Was gibt es im Hammertal? Wie sieht der Tagesablauf einer Waldgruppe aus?“

Mit dem Deutschen Pfadfinderbund, der den Diederichskotten betreibt, wurde eine Kooperation vereinbart, das Personal in Sachen Waldpädagogik geschult und mit dem Revierförster abgesprochen, welche Bereiche genutzt werden können und welche besonders schützenswert sind. Peter Nowack: „Gleichzeitig liefen die Verwaltungsverfahren an: Der Bauwagentyp musste ausgewählt und bestellt werden (Kita, Jugendamt, Gebäudemanagement, Kämmerei und Rechnungsprüfung). Das geeignete Grundstück musste gefunden, geprüft und geplant werden (Kita, Jugendamt und Technische Betriebe). An der Baugenehmigung waren Gebäudemanagement, Bauaufsicht, Bauordnung, Umwelt, Feuerwehr und Statiker beteiligt, am Antrag auf Betriebserlaubnis beim Landesjugendamt die Kita, interessierte und fachkundige Eltern sowie das Jugendamt. Am 1.August 2019 wurden dann die ersten „Füchse“ aufgenommen. Bis alle 20 Kinder da waren, war es schon Herbst. Im Frühjahr wurde vom Garten- und Landschaftsbauer zusammen mit den Technischen Betrieben das Grundstück hergerichtet.“

Der Bauwagen stand mehrere Wochen beim Wagenbauer in Freiburg abholbereit. Doch aufgrund der Corona-Situation verzögerte sich die Transportgenehmigung um  ein paar Wochen.

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