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Oberbürgermeisterin schreibt dem Remscheider Sportbund

„Nachdem sich der Stadt Remscheid und der Offene Brief des Sportbundes vom selben Tag offenkundig überschnitten hatten“, so heute die Stadt Remscheid in einer Pressemitteilung – damit war der Briefwechsel von Dezember gemeint -, habe sich Oberbürgermeisterin Beate Wilding nunmehr erneut mit einem Schreiben an den Vorsitzenden des Remscheider Sportbundes. Nachfolgend dokumentiert der Waterbölles diesen Brief:

„Sehr geehrter Herr Ulbrich, lieber Reinhard,

nachdem sich das Schreiben Herrn Dr. Henkelmanns vom 11.12.2007 und der Offene Brief des Sportbundes vom selben Tag offenkundig überschnitten haben, möchte ich zum bevorstehenden Abschluss des Jahres die derzeit noch offen gebliebenen Punkte aufgreifen - und damit auch klar zum Ausdruck bringen, dass Oberbürgermeisterin und Verwaltung der vom Sportbund konzipierten Idee von REMSCHEID SPORT positiv gegenüberstehen und die Prüfung ihrer Realisierungschancen selbstverständlich mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützen.

In der Sitzung des Sportausschusses konnten die von mir in meinem Schreiben vom 26.10.2007 aufgeworfenen Fragen verständlicherweise nicht beantwortet werden, da eine Klärung vieler sehr spezifischer Grundsatzfragen zum einen nur von ausgewiesenen Finanz- und Steuerexperten herbeigeführt werden kann, zum anderen nur vom Sportbund beantwortbar sind (u.a.: Wie viele Vereine beteiligen sich? Bringen die Vereine ihr Vermögen ein?) und dies alles seine Zeit braucht. Die Klärung einiger Grundsatzfragen ist auch nicht mit der (bereits zugesagten) Bereitstellung von städtischen Daten zu lösen, sondern dazu bedarf es bestimmter Expertisen, die nicht im Rathaus, nicht in einer Arbeitsgruppe und nicht umsonst zu haben sind. Die Kosten für Wirtschaftlichkeitsgutachten und Steuerexpertisen bewegen sich zwischen 30.000 bis 50.000 €. Nach ersten Gesprächen mit der Bezirksregierung in Düsseldorf hat diese zwischenzeitlich deutlich gemacht, dass sie – vorbehaltlich einer endgültigen Stellungnahme – die Bereitstellung von Mitteln zur Finanzierung des dringend notwendigen Wirtschaftlichkeitsgutachtens/Machbarkeitsstudie – ganz gleich in welcher Höhe – unter HauSiKo-Gesichtspunkten als kritisch bewertet.

Eine Arbeitsgruppe „REMSCHEID SPORT“ allein wird das Finanzierungsproblem/die erforderliche Mittelbereitstellung nicht lösen - und auch keine Machbarkeitsstudie erstellen können. Dennoch ist es sinnvoll und richtig, auf Arbeitsgruppenebene die Gesamtproblematik in ihrer Tiefe grundsätzlich und anhand der bereits dargelegten und im Sportausschuss ergänzten Fragen zu erörtern und gemeinsam aufzuarbeiten. Hierzu ist die vom Rat der Stadt am 30.08.2007 eingerichtete „Arbeitsgruppe des Sportausschusses zur Auswertung des Sportentwicklungsplans und Erarbeitung von Umsetzungsgrundlagen“ in hervorragender Weise geeignet. Darin wirken u.a. die sportpolitischen Sprecher der Fraktionen und Vertreter des Sportbundes zusammen. (Die genaue Zusammensetzung ist dem anliegenden Protokollauszug zu entnehmen.) Sportdezernent Dr. Henkelmann hat sich bereit erklärt, die Koordination für einen Termin Anfang des kommenden Jahres zu übernehmen; Herr Tamm wird dann zur Sitzung einladen.

Wichtig ist mir, dass die Ergebnisse der Sportstättenbefragung durch das Sportwissenschaftliche Institut der Bergischen Universität Wuppertal, welche mit den Erhebungen des Sportsbundes die Basis bilden für eine konkrete Zukunftsplanung des Remscheider Sports, bei den weiterführenden Überlegungen der Arbeitsgruppe REMSCHEID-SPORT einbezogen werden, da sie auch die empirische Grundlage darstellen für die sportpolitischen Weichenstellungen der Remscheider Ratsfraktionen.

Mit freundlichen Grüßen

Beate Wilding

Oberbürgermeisterin

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