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Plädoyer für gute Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Remscheid

Waterbölles-Kommentar

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Schon seit langem vertrete ich die Meinung, dass die Stadt Remscheid eine bessere Pressearbeit verdient hätte. Konkret: Sie braucht einen Pressereferenten/ eine Pressereferentin. Am 19. Mai 2006 war dazu im Waterbölles zu lesen: „Da läuft etwas schief. …. Gewiss, Wildings Vorgänger Fred Schulz (CDU) tanzte auf zu vielen Hochzeiten, prangte auf zu vielen Zeitungsfotos, machte zu häufig auf Aktionismus – und musste dann zu oft möglichst geräuschlos zurückrudern. Gute Öffentlichkeitsarbeit war das nicht. Aber keine Öffentlichkeitsarbeit ist nicht besser. Im Gegenteil.“ Über „gute Öffentlichkeitsarbeit“ sprach ich damals im Rathaus mit einem „Insider“. Er war der Ansicht, die städtische Pressearbeit müsste besser werden. Dieser Ansicht scheint inzwischen Oberbürgermeisterin Beate Wilding zu sein. Denn wie die Wählergemeinschaft W.I.R. erfahren haben will, so nachzulesen auf einer ihrer Internetseiten, hat sie für ihren Bereich die Stelle eines Pressereferenten/ einer Pressefererentin ausgeschrieben, dotiert mit  rund 45.000 Euro im Jahr.

Die W.I.R. kritisiert das: „Es ist für uns völlig unerheblich, ob diese Stelle innerbetrieblich besetzt werden soll oder nicht. Mit Sparen hat das nun wirklich nichts zu tun. Den Regierungspräsidenten fragen W.i.R. nun: Ist die neue Pressestelle eine unabweisbare Aufgabe? Für uns ist die Neubesetzung der Stelle bei der Finanzsituation der Stadt Remscheid nicht zu akzeptieren!“

Liebe ehrenamtliche Ratsmitglieder der W.I.R., es kann eben nicht unerheblich sein, ob eine Stelle neu geschaffen wird oder intern wieder besetzt wird. Die Stelle, um die es hier geht, existiert schon lange. Unter OB Schulz war sie besetzt. Seit zwei Jahren ist sie unbesetzt (Mutterschaft). Bewirbt sich nunmehr ein(e) städtische(r) Mitarbeiter(in) mit Erfolg darauf, macht er/sie seine/ihre bisherige Stelle frei. Dort kann und sollte dann ernsthaft darüber nachgedacht werden, ob und in welcher Weise (z.B. durch Umschichtungen von Aufgaben) personelle Einsparungen möglich sind.

Gewiss, man hat nicht immer den Eindruck, dass solche Überlegungen zuallererst angestellt werden. Bei der Stadtteilbücherei Lüttringhausen jedenfalls war das nicht der Fall, obwohl es eigentlich auf der Hand gelegen hätte. Was dort zu tun ist, fiel auch der W.I.R. ziemlich spät ein, hoffentlich nicht zu spät. Der Heimatbundvorsitzende Peter Maar warf der W.I.R. in diesem Zusammenhang Populismus vor (siehe Bericht im Waterbölles), wenngleich er den Vorschlag abteilungsinterner Personalumschichtungen begrüßte.

Und nun das nicht minder populistische Lamento der W.I.R. gegen die (von vielen als überfällig angesehene) Wiederbesetzung einer Planstelle. Als ob jede frei gewordene Stelle in der Verwaltung gestrichen werden könnte! Planstellen sind stets mit Aufgaben verbunden. Man könnte sagen: Erst die Aufgabe, dann die Stelle! Das gilt übrigens für alle Dezernate. Wird die Erfüllung einer Aufgabe als unverzichtbar angesehen – dazu gehört meines Erachtens die Pressearbeit in einer kreisfreien Stadt wie Remscheid – dann ist der Verwaltungsvorstand gefordert, dafür Personal bereitzustellen. Nicht ohne an anderer Stelle für Einsparungen zu sorgen. Das allerdings sollte angesichts der anhaltenden Finanzmisere Remscheids ebenso selbstverständlich sein.

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