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Direkter Zugang vom Gründerquartier zur "ErlebBar"

Gründerschmiede visiert die Hindenburgstraße an“, titelte der Waterbölles am 25. Juni 2019. Nachdem der Verkauf der Böker-Villa an die Gründerschmiede Remscheid nicht zustande gekommen war, liege nun „der avisierte Standort der Gründerschmiede an der Hindenburgstraße in unmittelbare Nähere der ‚ErlebBar‘, hieß es damals. Nachdem die Ratsgruppe der W.i.R. im März nach dem aktuellen Stand des  Projekt „Gründerquartier“ gefragt hatte, liegt jetzt die Antwort der Verwaltung vor, gestützt u.a. auch auf Inhalte der Homepage https://gruenderschmiede.org/gruenderquartier/. Demnach will der Gründerquartier folgendes bieten:

  • Gründer- und Netzwerkbüros
  • Flexible Besprechungsräume
  • Coworking Space mit bis zu 50 Arbeitsplätzen
  • Gründergaragen / Werkstätten zum „Tüfteln“
  • 3D Druck, YouTube und Podcast Studio, Eventraum
  • Essen & Trinken
  • Vermittlung von günstigem Wohnraum im Quartier

Für die Umsetzung des Projekts stelle der Bund Fördermittel in Höhe von 200.000 € zur Verfügung (bei 40.000 Euro an Eigenmittel des Vereins). Die Förderung erfolge aus Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (Projekt: „Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Quartiersentwicklung“). „Die zur Verfügung stehenden Mittel sollen in erster Linie für die Instandsetzung und den Umbau des Gebäudes verwendet werden“, so die Verwaltung weiter. „Der Geschäftsplan der Gründerschmiede sieht vor, dass das Projekt nach der Anschubfinanzierung eigenwirtschaftlich betrieben werden kann. Herr Imber betont, dass man später niemals von irgendwelchen Fördergeldern abhängig sein wird.“

Das gemeinsame Ziel des Gründerschmiede Remscheid e.V. und der Stadt Remscheid ist es, am Standort Remscheid einen dritten Startercenter-Standort unter dem „Dach“ des Bergischen Startercenters zu etablieren (Standorte bislang bei der Bergischen IHK in Wuppertal sowie dem GuT Gründer- und Technologiezentrum in Solingen). Quartalsweise finden Beratungsgespräche des Bergischen Startercenters in Remscheid wechselnd bei der Gründerschmiede und der Wirtschaftsförderung statt. Die Gründerschmiede Remscheid kann als e.V. nicht Träger eines Startercenters sein, Träger der STARTERCENTER NRW sind i.d.R. Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern und kommunale Wirtschaftsförderungen. Die Möglichkeit zur Etablierung eines Startercenter-Standortes in Remscheid unter Beachtung der vorgegebenen Zertifizierungskriterien bzw. Qualitäts-Standards für die Anerkennung (u.a. entsprechende Personalkapazitäten) wird durch die Stadt Remscheid geprüft.

Auf YouTube finden sich dazu zwei Filme: „Gründerquartier Remscheid (https://youtu.be/LaYiG4397EA) und „Baustellenführung durch das Gründerquartier“: https://youtu.be/gX4LbwUaRb8. Das neue Gründerquartier ist an der Hindenburgstraße 6a – 10a in einem alten Fabrikgebäude auf einer Fläche von ca. 550qm zzgl. Garagen und Wohnraum untergebracht und soll im Herbst 2020 eröffnen, so die Verwaltung. Es bestehe die Option, das benachbarte Kulturzentrum POM zu einem späteren Zeitpunkt in die Nutzung mit einzubeziehen. Durch einen direkten Zugang vom Gründerquartier zur „ErlebBar“ sei von dort aus eine gastronomische Versorgung möglich.

„In den Räumlichkeiten des Gründerquartiers erhalten junge Unternehmer die Möglichkeit, von der Idee für ein Produkt bis zur Marktreife alles an einem Ort zu verwirklichen. Von den zunächst 15 entstehenden flexiblen Arbeits- und Büroräumen sind schon ein Großteil gebucht, die Miete wird monatlich je nach Tarif ab 49 € kosten. In drei vorgesehenen Besprechungsräumen können sich die Mieter untereinander vernetzen, denn durch den Austausch untereinander sollten sich leichter als alleine Lösungen für Projektideen finden lassen. Weitere Beratungs- und Coachingpartner, wie die FGW e.V., die Stadtsparkasse und die Volksbank, die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Bergische IHK sowie ein Steuerberatungsbüro planen eine Präsenz im Gründerquartier“, heißt es in der Vorlage weiter.

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Chronist am :

„Die Verortung eines Startercenters in Remscheid in den Räumlichkeiten des Gründerquartiers an der Hindenburgstraße ist die naheliegendste Lösung, hier werden die wesentlichsten Kapazitäten rund um das Thema „Gründen in Remscheid“ gebündelt. Alternativ könnte ein Startercenter-Standort auch in den Räumlichkeiten der Wirtschaftsförderung untergebracht werden. Im Frühsommer 2019 gab es einen Austausch zwischen den verantwortlichen Vertretern der Bergischen IHK und dem Technischen Beigeordneten sowie der Wirtschaftsförderung Remscheid, in dem die Rahmenbedingungen für die Einrichtung eines Startercenter-Standortes in Remscheid besprochen wurden. Die Qualitäts- und Zertifizierungsstandards für die Anerkennung als STARTERCENTER NRW-Standort machen klare Vorgaben (umfangreicher Anforderungskatalog mit 31 Punkten (…). Zudem gab es erste positive Gespräche mit den Verantwortlichen der Gründerschmiede / des Gründerquartiers hinsichtlich der grundsätzlichen Möglichkeit zur Verortung eines Startercenter-Standortes in den Räumlichkeiten an der Hindenburgstraße.“ (Die Verwaltung in einer Mitteilungsvorlage für den Rat der Stadt)

Wählergemeinschaft W.i.R. am :

Dass Remscheid ein Startercenter braucht, davon ist Thomas Brützel, der für die Wählergemeinschaft in Remscheid (WiR) im Stadtrat sitzt, überzeugt. „Ein Blick auf die Endlichkeit unserer potenziellen zukünftigen Gewerbegebiete zeigt, dass Remscheid unbedingt einen alternativen Weg in der Wirtschaftsentwicklung einschlagen muss. Und die Besinnung auf Remscheids Erbe als Stadt der Tüftler, Innovatoren und Gründer ist dabei der vielversprechendste“, so Brützel. Die WiR hat deshalb immer die Aktivitäten der Gründerschmiede weitgehend unterstützt, sich auch dafür eingesetzt, dass diese von der Stadt Remscheid bezuschusst wird. „Was das Team der Gründerschmiede geleistet hat, ist schon toll“, so Brützel. „Ich würde mir nur wünschen, dass mehr politische Akteure – sei es in der Verwaltung oder in den Parteien – erkennen würden, dass die Unterstützung der Gründerschmiede kein Hobby sondern eine strategische Notwendigkeit Remscheids darstellt.“ Dabei sieht die WiR Remscheid zurzeit bezüglich des Städtedreiecks im Hintertreffen. Wuppertal habe einen Startvorteil durch die Bergische Universität und weitere wissenschaftliche Institutionen, Solingen habe z.B. im eigenen Gründer- und Technologiezentrum den 3D Startup Campus NRW eingerichtet. Brützel: „Was uns von Wuppertal und Solingen in den Grundlagen unterscheidet ist, das beide Städte Standorte des Bergischen Startercenters sind – und Remscheid nicht. Und das liegt im Kern nicht an böser Absicht, sondern am mangelnden Engagement der Stadt. Und die anderen Fraktionen und Gruppen im Rat haben sich für dieses Thema ja auch nicht besonders interessiert.“ „Wie die Kapazitäten für das Startercenter bei der Stadt Remscheid darzustellen sind, muss man kritisch hinterfragen. In letzter Konsequenz muss man im Sinne von Zukunftsinvestitionen noch benötigte Personalkapazitäten schaffen“, so Brützel.(Pressemitteilung) Für die WiR steht fest: Der nächste Rat muss das Startercenter fest ins Auge nehmen, damit auch Remscheid eine neue Gründerzeit erleben kann.

SPD Remscheid am :

„Das ist eine große Chance für unsere Stadt“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Sven Wolf, „seit vielen Jahren ist die Gründerschmiede aktiv und bietet Hilfe für junge Gründerinnen und Gründer in Remscheid. Nicht zu vergessen, das Innovationstheater, das unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters und mit tatkräftiger Unterstützung der Wirtschaftsförderung eine Bühne für neue und ungewöhnliche Ideen bietet. Die Gründerschmiede ist seit vielen Jahren eine gute Anlaufstelle und bietet kostenfreie Beratungsangebote und ein breites Netzwerk zwischen der Wirtschaftsförderung, Banken und Unternehmen. Häufig bin ich schon selbst beim Gründerstammtisch dabei gewesen, um mit den jungen Unternehmern ins Gespräch zu kommen. Wir begrüßen, dass diese Arbeit nun durch das Bergische Startercenter unterstützt werden soll, um so weitere Möglichkeiten zur Beratung anbieten zu können. Wir haben den Vorschlag von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz in unserer Fraktion diskutiert und unterstützen ihn. Durch eine weitere Stelle bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Remscheid kann nun auch in Remscheid ein Startertcenter entstehen.“ Sven Wolf weiter: „Wir sehen in neuen Startups die Chance für Innovation und Arbeitsplätze. Der Gründerschmiede und anderen Projekten haben wir stets unsere Unterstützung gegeben. Die SPD hat sich in den vergangenen Jahren als Motor und Innovationskraft für eine erfolgreiche und zielorientierte Wirtschaftsförderung erwiesen. Wir wollen den Strukturwandel aktiv angehen, neue Arbeitsplätze schaffen und die wirtschaftliche Entwicklung kreativ gestalten.“

G. Ramackers am :

Super Idee mit dem Gründerquatier... Aber wieder einmal werden direkte Anwohner mit dem Panzer überfahren, d. h., vor vollendete Tatsachen gestellt.!

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