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Stadtverwaltung soll Homeschooling für alle prüfen

Zur Sitzung des Ausschusses für Schule am 27. Mai sowie des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 28. Mai haben die Fraktionen und Gruppen von SPD, Bündnis 90/Die GRÜNEN und FDP den Antrag gestellt, die Verwaltung möge vor dem Hintergrund der Corona-Krise unter Einbeziehung externer Expertinnen und Experten prüfen, wie das Homeschooling möglichst kurzfristig für alle Remscheider Schülerinnen und Schüler gleichermaßen sichergestellt werden könne: „Unabhängig von der Corona-Krise wollen wir die Lernumgebung aller Remscheider Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Bedarfe digitalisieren. Digitales Lernen und digitaler Schulbetrieb sollen künftig durch eine zunehmende Vielfalt von digitalen Medien ermöglicht und unterstützt werden.“ Im Einzelnen geht es um die Prüfung der folgenden Punkte:

1. Alle Schülerinnen und Schüler an allen weiterführenden Schulen erhalten ab der SEK I Zugang zu technischen Endgeräten, die eine individuelle Mitarbeit ermöglichen.
➢ Alle Schülerinnen und Schüler müssen Zugang zu einem Tablet mit Tastatur und Stift haben.
➢ Für Schülerinnen und Schüler stehen im Bedarfsfall die entsprechenden Endgeräte zur Verfügung.
➢ Um Ungleichheiten zu vermeiden muss das in allen Kommunen gleich geregelt sein, daher müssen Land und Bund die Finanzierung dazu sicherstellen.

2. Die Digitalisierung muss bereits in der Grundschule angebahnt werden; dazu sind altersgerechte Konzepte zu nutzen. Für diese Nutzung müssen die Grundschulen und deren Schülerinnen und Schüler ausgestattet und Grundschullehrkräfte ausgebildet werden.
➢ Der Umgang mit digitalen Medien muss als eine Kernkompetenz aller wahrgenommen werden.
➢ Dafür müssen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule gemeinsam mit Eltern begleitet werden.
➢ Allen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern stehen Aufklärungsangebote zur digitalen Bildung und Medienerziehung zur Verfügung.

3. Lehrerinnen und Lehrer sind im Einsatz mit der technischen Hardware und im Umgang mit schulbezogener Software geschult.
➢ Für Lehrerinnen und Lehrer sollten ausreichend Fortbildungsmöglichkeiten zur digitalen Unterrichtsgestaltung auch über die kommunalen Kompetenzteams angeboten werden.
➢ Für Fortbildungsmaßnahmen ist das entsprechende Personal zwingend notwendig.
4. Hochwertiger Informatikunterricht auf allen Niveaustufen kann an jeder weiterführenden Schule angeboten werden.
➢ Für jede Schülerin und jeden Schüler stehen für den Informationsunterricht in Fachräumen eigene Endgeräte zur Verfügung, die die besonderen Anforderungen des Informatikunterrichts abbilden. Mitunter sind andere technische Endgeräte als im Regelunterricht notwendig.
➢ An allen Schulen und Schulformen besteht die technische Ausstattung, ausreichend Informatikunterricht anzubieten.

5. Klassen genauso wie Schülerinnen und Schüler können einheitliche Cloudsysteme nutzen und darüber verwaltet werden.
➢ Insellösungen an einzelnen Schulen/Schulformen sind zu vermeiden, denn sie führen zu erhöhtem Aufwand bei der Wartung und dem technischen Support.
➢ Sie erleichtern Schulwechsel sowohl der Schülerinnen und Schüler als auch der Lehrerinnen und Lehrer
➢ Weiter- und Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer einfacher zu organisieren (es braucht nicht 10 unterschiedlich konzipierte Seminare für unterschiedliche Systeme).
➢ Es wird daran gearbeitet einheitliche und rechtssichere Cloudsysteme auf Landesebene umzusetzen.
➢ Die bereitgestellten Cloudsysteme und digitalen Lernplattformen verfügen über die Schnittstellen für die Digitalangebote der Schulbuchverlage.

6. Die digitale Infrastruktur muss die o. g. schulischen Notwendigkeiten technisch ermöglichen und ihre Wartung muss an allen Schulformen und Schulstufe gesichert werden.
➢ Die Beschaffung von Hardware muss seitens der Verwaltung mit ausreichend Personal sichergestellt werden. ➢ Der Support sowohl der Soft- als auch der Hardware an den Schulen muss professionalisiert werden.
➢ Aufgaben werden nicht mehr auf Lehrkräfte übertragen, sondern es werden Stellen geschaffen, die die Beschaffung, Betrieb, Wartung und Reparatur besorgen können.
➢ Einstellen von schulfremdem Personal zu diesem Zwecke darf nicht auf Kosten anderer Stellenbedarfe gehen.
➢ Jede Schule ist mit flächendeckendem WLAN ausgerüstet.
➢ Jede Schule verfügt über die Bandbreite, um alle Lernenden, Lehrerinnen und Lehrer und Verwaltung mit ausreichend Netzgeschwindigkeit zu versorgen.
➢ Die Stadt einen zentralen Server für alle Schulen zur Verfügung.
➢ Die Lizenzen für Arbeits-, Lern- und anderer Software werden gestellt.

7. Lernenden stehen in den einzelnen Stadtquartieren Lernräume in sogenannten Dritten Orten zur Verfügung, die das schulische Angebot flankieren.
➢ Die Stadtbibliothek, die Stadtteilbibliotheken und die Stadtteilzentren sollen auch Lern- und Rückzugsraum sein, wenn es zuhause keine Rückzugsmöglichkeiten, keine technische Ausstattung oder kein WLAN gibt.
➢ Das Konzept des Dritten Ortes wird umgesetzt und es stehen öffentliche Lernorte zur Verfügung.
➢ Druckmöglichkeiten stehen während des Übergangs zum echten digitalisierten Unterricht zur Verfügung.
➢ Die Verwaltung wird aufgefordert die Umsetzung der o.g. Vorschläge zu prüfen.

8. Die Verwaltung wird gebeten, über den Einsatz der digitalen Arbeits- und Kommunikationsplattform LOGINEO, die das Land NRW den Schulen zur Verfügung stellt, in Remscheid zu berichten und notwendige Weiterentwicklungen zu benennen.

9. Es werden Verhandlungen mit Bund und Land über die Möglichkeiten zur Finanzierung aufgenommen.

10. Es wird eine Lenkungsgruppe mit Mitgliedern aus Politik, Verwaltung und Vertretern der Schulen eingerichtet, die sich unter Hinzuziehung von externem Sachverstand mit der Digitalisierung in den Schulen befasst.

In der Begründung heißt es:

„Die Corona-Krise legt langbestehende strukturelle Mängel in der digitalen Schullandschaft offen. Mit der aktuellen Ausstattung an digitaler Infrastruktur kann weder aktuell noch in Zukunft ein angemessener digital gestützter Unterricht an allen Schulen und Schulformen gewährleistet werden. Auch der 2017 beschlossene Medienentwicklungsplan ist nur ein Schritt in die richtige Richtung, löst aber die bestehenden strukturellen Defizite perspektivisch nicht. Ohne eine Anpassung des Medienentwicklungsplans begleitet durch ein stringentes Digitalisierungskonzept kann Remscheider Schülerinnen und Schüler nicht der Unterricht geboten werden, der für das 21. Jahrhundert angemessen ist. Letztlich wird eine mangelnde Reaktion bestehende soziale Unterschiede während der Corona-Krise aber auch danach weiter verstärken.

Insbesondere Kinder mit schwachen wirtschaftlichen Hintergründen fallen aktuell weiter zurück, da sie nicht nur weniger substanzielle Unterstützung bei der Strukturierung und Bearbeitung ihrer Lernpläne haben, sondern auch oft nicht über ein eigenes Endgerät verfügen, mit dem sie sinnstiftend zuhause lernen können. Hier müssen vor allem auch die Kinder mit Inklusionsbedarf berücksichtigt werden. Deshalb ist die Forderung nach einer Bereitstellung von Lern- und Arbeitsmittel wichtig. Darüber hinaus schafft man damit die Voraussetzung auch im Regelbetrieb – nach Corona – wirklich digitalisierten Unterricht

durchzuführen, anstatt z.B. nur das Präsentationsmedium Kreidetafel durch das Medium Beamer zu ersetzen.

Was Schülerinnen und Schüler und Schule wirklich brauchen, um im 21. Jahrhundert auf Augenhöhe mit anderen Industrieländern lernen zu können, ist die Möglichkeit im eigenen Tempo Input, Instruktionen und Anleitungen zu folgen (Beispiel - Lernkonzept: “flipped-classroom”). Das so erarbeitete Wissen kann dann kollaborativ, cloud-gestützt in der Schule umgesetzt und auf Neues übertragen werden. Auch die Diskussion neuer Erkenntnisse, Meinungen und Haltungen muss in der digitalisierten Schule ortsungebunden ermöglicht werden. Diese Lernprozesse müssen Schülerinnen und Schüler auch in Remscheid ergänzend zum analogen Unterricht auch digital zur Verfügung stehen.

Wie der aktuelle Medienentwicklungsplan der Stadt Remscheid zeigt, schöpft die Kommune als Träger bereits ihr finanzielles Limit aus, um die Digitalisierung der Schulen voranzutreiben. Allein 2020 werden nach Plan 988.445€ investiert und zusätzlich 452.400€ für konsumtive Aufgaben wie Wartung und Support ausgegeben. Zusätzlich stehen Mittel aus den Förderprogrammen “Gute Schule 2020” und dem “Digitalpakt” zur Verfügung.

Gleichzeitig offenbart der Medienentwicklungsplan (unter Punkt 3.3) aber auch, dass in den Förderprogrammen “nur” die Beschaffung von digitaler Infrastruktur gefördert wird und nicht den dadurch bedingten personellen Aufwand. Damit jedoch Neuanschaffungen nicht zu elektronischen Leichen werden, da sie nicht zeitnah eingerichtet und gewartet werden sowie Lehrerinnen und Lehrer nicht zeitnah ausgebildet werden, sie zu benutzen und zu lehren, muss es hier eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen durch das Land geben, damit strukturell Mittel für eine konsistente und sinnstiftende Bildungsdigitalisierung vorhanden sind. Folglich muss die CDU/FDP-Landesregierung die Kommunen finanziell besser ausstatten, um die berechtigten Forderungen umzusetzen. So will die Landesregierung die Digitalisierung der Schulen nach einem am vergangenen Freitag vorgestellten Papier mit Vorschlägen zur Stärkung von Konjunktur und Wachstum durch Ausbau der Infrastruktur (Breitband und 5G) und Ausstattung mit Software und Endgeräten deutlich beschleunigen. Es wird angestrebt, gemeinsam mit den Kommunen die Schulen in die Lage zu versetzen, alle Lehrerinnen und Lehrer und alle Schülerinnen und Schüler, deren Familien die finanziellen Mittel hierfür fehlen, mit digitalen Endgeräten und geeigneter Software auszustatten. Zusätzliche Mittel sollen auch für einen professionellen IT-Service in den Schulen bereitgestellt werden

Damit eine digitalisierte Schullandschaft Realität werden kann, muss die digitale Infrastruktur umstrukturiert werden. Grundlegend ist die Forderung nach IT-Experten, die im Auftrag des Schulträgers die Gerätewartung, die Netzwerkpflege und die Erweiterung der digitalen Infrastruktur vornehmen. Doch nicht nur die weiterführenden Schulen, sondern auch die Grundschulen dürfen sich hier nicht selbst überlassen werden.

Eine eigene Cloudlösung für jede Schule ist zwingend notwendig, damit digitale Bildung datensicher ermöglicht wird. Alle Schulen in Remscheid sollten das gleiche Cloudsystem verwenden, um den Wartungs- und Kostenaufwand realistisch zu halten. In diesem Zusammenhang erbitten wir einen Bericht über den Einsatz der digitalen Arbeits- und Kommunikationsplattform LOGINEO, die bereits viele notwendige Module beinhaltet. So gehört zu LOGINEO eine Verwaltungscloud; ein pädagogisches Cloud-Modul wird derzeit entwickelt. Auch erste digitale Schulbücher sowie Suchfunktionen für Lernmittel, Fortbildungen und außerschulische Lernorte sollen in künftigen Versionen integriert werden.

Neben der technischen Seite der Bildungsdigitalisierung muss es ein breites Digitalisierungskonzept geben, in dem die Notwendigkeit nach Aufklärung und lebenslanges Lernen abgebildet wird. Nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch ihren Eltern sollten zentrale Beratungen zu zum Beispiel dem “richtigen Startzeitpunkt” der Handynutzung oder “Cybermobbing” angeboten werden.

Nur auf Basis einer guten digitalen Infrastruktur flankiert durch ein Digitalisierungskonzept kann ein Beitrag zur allgemeinen Medienkompetenz an Schulen wie in der Stadtgesellschaft geleistet werden.“

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Was mich in diesem Zusammenhang interessieren würde: Besitzen eigentlich alle Lehrerinnen und Lehrer zuhause einen PC bzw. einen Laptop nebst WLAN? Welche Erfahrungen wurden von Lehrern und Schülern beim bisherigen Corona-belasteten Homeschooling gesammelt? War der digitale Kontakt okay oder woran hat es gehapert? Wie war zum Beispiel das Feedback der Lehrer auf erledigte „Hausaufgaben“?

Ursula Wilms am :

Kein wie auch immer geartetes Homeschooling Konzept wird den persönlichen Unterricht je ersetzen können, wie auch andere zwischenmenschliche Beziehungen nicht durch digitalen Einsatz kompensiert werden können. Die Möglichkeiten zur Finanzierung würden erfolgversprechender in die Einstellung von Lehrerinnen und Lehrern investiert werden. Das Recht auf Bildung wird durch dieses Konzept weiter ausgehöhlt. Ungleichheiten werden deutlicher. Zum Homeschooling gehört nicht nur die Hardware, die möglicherweise bereitgestellt werden kann, es gehört dazu auch die Unterstützung durch die Eltern, die in bildungsfernen Haushalten natürlich wesentlich geringer ist. Warum soll durch die aktuelle Krise denn nun das Bildungssystem weiter ins Ungleichgewicht gebracht werden? Natürlich brauchen die Schulen die Digitalisierung, aber bestimmt kein autonomes Lernen. Auch aus meiner ehrenamtlichen Arbeit in der Unterstützung von Geflüchteten kann ich berichten, dass weder Deutschkurse noch Schulabschlüsse für Geflüchtete digital und autonom funktionieren. Damit können auch weniger Menschen in qualifizierte Arbeitsverhältnisse gebracht werden, - was dem Stadtkämmerer in den kommenden Jahren zu weiterem Klagen Anlass geben wird. Von den anderen Problemen des wachsenden gesellschaftlichen Ungleichgewichts habe ich an dieser Stelle noch gar nicht gesprochen.

Gerd Rothbrust am :

Richtig Frau Wilms, als E-Learning werden Lernformen mittels elektronischer/digitaler Medien, zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation, bezeichnet. E-Learning erfordert viele Kompetenzen, es hat absolut nichts mit Handy-Daddeln zu tun! Somit ist die Glorifizierung des Homeschooling unsinnig! Ihre Einschätzung zu dieser Thematik ist vollkommen gerechtfertigt!

Stephan Bonne am :

Als Lehrer begrüße ich diesen Vorstoß grundsätzlich. Eine auf Zukunft eingestellte Gesellschaft kann und darf sich der Digitalisierung nicht verschließen. Sicher hat Frau Wilms mit ihrer Anmerkung recht, dass Homeschooling den Regelunterricht nicht ersetzen kann, aber dieser muss dringend durch digitale Konzepte wie das angesprochene flipped-classroom ergänzt werden. Wir können nicht nach der Krise weitermachen wie bisher. Das kann ich mir jetzt schon beim besten Willen nicht mehr vorstellen! Mit seinen Fragen trifft Herr Kaiser einen wunden Punkt: Auch wir Lehrer waren mit unserer digitalen Ausstattung nicht auf einen plötzlichen Wechsel auf Distanzlernen eingestellt. Dieser Aspekt wird leider oft in der öffentlichen Diskussion unterschlagen. Von uns wird - auch mit dem obenstehenden Antrag im Schulausschuss - erwartet, dass wir die Hard- und Software bereit stellen. Die Ausstattung der Lehrerinnen und Lehrer mit der notwendigen Hard- und Software ist aber Aufgabe des Arbeitgebers. In der freien Wirtschaft ist das der Regelfall. Dass das Distanzlernen in der aktuellen Krise nicht immer ohne Reibungsverluste funktioniert hat, kann nicht generalisiert werden. Dies hat sicherlich verschiedene Gründe: 1. Weder wir Lehrer noch unsere Schüler waren auf diese Situation vorbereitet. Dass dies in Zukunft nicht wieder passiert, ist sicherlich auch Ziel des Antrages. 2. Mangelnde Ausstattung und mangelndes Knowhow auf allen Seiten. Hier besteht erheblich Nachholbedarf. 3. Mangelnde Unterstützung durch das Land NRW: Bis Mitte März hieß das Zauberwort an den Schulen: Datenschutzgrundverordnung. Alles musste darauf abgestimmt werden. Kommunikation mit Schülern waren streng reglementiert, weil viele Kommunikationsformen, die unsere Schüler nutzen, gegen diese Verordnung verstießen. Welche Kommunikationsformen dürfen gewählt werden? Welche Anbieter von Videokonferenzen sind erlaubt? usw. Um ein irgendwie geartetes Distanzlernen gewährleisten zu können, mussten wir Lehrer täglich gegen die Datenschutzgrundverordnung verstoßen. Um mich nicht selbst anzuzeigen: Natürlich habe ich keine Whattsappgruppen mit meinen Schülern eingerichtet, keine Emails an Schüler von meinem privaten PC geschrieben (dafür bin ich immer brav in die Schule gefahren), ich habe keine Videokonferenzen durchgeführt, keine Youtube-Videos produziert und eingestellt ... mit anderen Worte, ich habe wie alle Lehrer im Land die Beine hochgelegt und nichts getan, aus Angst, gegen die Datenschutzgrundverordnung zu verstoßen. ... Hier besteht ein erhebliches Informationsdefizit. Da ist das Land gefordert. Das seit Jahren angekündigte Logineo ist noch in den Startlöchern und kann auch nur einen Teil der Probleme lösen. 4. Fehlende Konzepte für das Distanzlernen und keine Zeit, diese zu entwickeln. 5. Mangelnde Wertschätzung des Digitalunterrichts. Wenn Leistungen nicht benotet werden dürfen, die Versetzung in jedem Fall gewährleistet wird, dann fehlt den Schülern auch eine extrinsische Motivation, die digitalen Angebote wahrzunehmen. Leider ist Verbindlichkeit und Konsequenz immer noch eine wichtige Voraussetzung für Leistungsbereitschaft bei einigen Schülern. Nicht alle Schüler sind intrinsisch motiviert. Das gilt sicherlich nicht für alle Schulformen gleichermaßen - das will ich ausdrücklich betonen. Meiner Ansicht nach geht der Antrag in eine richtige Richtung, sollte aber die Ausstattung der Lehrerinnen und Lehrer nicht vergessen. Ich persönlich empfinde die Möglichkeiten des digitalen Lernen als eine Bereicherung - und ich fange gerade erst an, die verschiedenen Möglichkeiten zu erkunden.

Klaus Konkel am :

Sind Schulangelegenheiten nicht Ländersache? Ich meine, die Entwicklung der Computerwelt der letzten 30 Jahre hat immer wieder gezeigt, das Standadisierung einer der Schlüssel für die Digitale Welt ist und "Eigenbemühungen" zwar zu einem gewissen Lerneffekt führen können, in der Sache jedoch kontroproduktiv wirken. In der Form mag der Antrag richtig sein, um auf die Thematik hinzuweisen, in der Ausführung der Prüfung jedoch ist hoher Zeit- und Kostenaufwand zu erwarten. Für ein Ergebnis, das evtl. zeigt, daß die Technik bereits wieder weiter fortgeschritten ist, als es zum Zeitpunkt der Prüfung möglich war, abzusehen. Meiner Einschätzung nach wäre für ein Projekt des lernens mit einem Rechner-Tablett in jedem Bundesland ein Server fällig. Sicher - geschützt, randvoll gefüllt mit Wissen und auch feinen Gelegenheiten zu surfen für Schüler, Lehrer und Eltern.

Andreas Wetter am :

Ich komme gerade vom Postkutschenpolieren zurück. Die Postkutsche ist mit Säcken mit Briefen beladen und die Umhängetasche ist gut gefüllt mit Telegrammen. Man hat sie wieder eingeführt, nicht zu verwechseln mit dem Messengerdienst Telegram. Die Postkutsche nur mit mehr Personal zu bestücken, greift viel zu kurz. Diesen Gedankengang habe ich immer wieder im Moment, wenn ich Diskussionen rund um ortsgebundenen Unterricht lese. Festhalten an alten Strukturen bis es nicht mehr geht. Ich stimme zu, Schule als klassischer Lernort wird und muss es immer geben. Gemeinsames Lernen, zwischenmenschliche Kontakte und das direkte Feedback der Lehrer oder Lehrerin sind elementar wichtig. Aber der Prozess der Digitalisierung von Schule und damit verbunden der digitalisierte Unterricht mit passgenauen abgestimmten Methoden, der durch Corona beschleunigt wurde, ist nicht mehr umkehrbar. Schule hinkt mindestens 10 Jahre hinterher, weil es nicht gelingt, landesweit einheitliche, zeitgemäße Systeme zu etablieren, die der Datenschutzverordnung standhalten. SuS wissen moderne Kommunikationsmittel zu benutzen, die Schule als System wurde davon ausgeschlossen. Wir warten in unserem Bundesland immer noch auf die Ausstattung des Personals in Schule mit Hardware und Software und im nächsten Schritt die Ausstattung der SuS. Das digitale Klassenbuch ist nicht eingeführt und auf eine innovative, benutzerfreundliche, multifunktionale Lernplattform können wir nicht zugreifen. Deswegen darf man gespannt sein, was der Antrag der Fraktionen bewirken kann. Bis dahin wird aber nicht gezögert. Trotzdem bewegt sich in dieser Zeit einiges im ortsungebundenen Unterricht, was gerne klein geredet wird. Ab einer bestimmten Altersstufe ist dies hoffentlich auch in Zukunft in gewissen Anteilen im Stundenplan äußerst sinnvoll und effektiv einsetzbar. Viele haben sich in den Schulen auf den Weg gemacht und nehmen die Herausforderung an. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Das geht richtig gut, ohne dabei SuS zurückzulassen. Ups! Gerade klingelt mein Hightech PC in der Hosentasche. Der Tausendsassa unter den Computern. Die nächste Webkonferenz wartet schon.

Ursula Wilms am :

Warum bitte brauchen wir plötzlich Homeschooling? Schulen brauchen digitale Arbeitsplätze und Schüler brauchen Medienkompetenz, beides sollte in den Schulen verortet sein und dort selbstverständlich werden und verlässlich. SuS und LuL werden das sicherlich begrüßen. Hatten wir bis vor Kurzem nicht auch noch die sogenannte Verlässliche, die verlässliche Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen? War deren Notwendigkeit nicht bis vor ein paar Wochen Konsens? Und nun muss Unterricht, bzw. “Schooling“, selbstverständlich zuhause stattfinden. Gibt es dazu neue pädagogische Erkenntnisse, die belegen, dass dies besser sei? Habe ich da etwas versäumt? Oder braucht man gar nicht mehr auf pädagogische Erkenntnisse zu warten, ist vielleicht sogar die Pädagogik überflüssig geworden? Eine Evaluation des „Homeschoolings“ ist anscheinend ebenso unnötig, wie die übergreifende wissenschaftliche Betrachtung des aktuellen Geschehens, zu dem neben den Politikern jeder berufen ist, Stellung zu beziehen, nachdem er sich in einigen Talkshows „informiert“ hat. Nur Epidemiologen und Fachärzte sind hier weitgehend überflüssig. Gelder dürfen derweil schonmal verbrannt werden. Opfert man die Pädagogik und die Zukunft unserer Kinder einem neuen Trend, einer übereilt heraufbeschworenen Notwendigkeit? Heraufbeschworen von Politikern, die kurz vor oder nach ihrem Zenit steigende und fallende Kurven nicht mehr unterscheiden kann, die beharrlich ignorieren, was immer mehr führende Wissenschaftler sagen und besorgte Bürger fragen. Oder befinden wir uns mitten in einem Wertewandel? Garantierte Kitaplätze waren gestern, ausgebildete Lehrkräfte waren gestern, Chancengleichheit war gestern, Eltern bleiben wieder zuhause, Arbeitsplätze werden eingespart oder umstrukturiert und ausgelagert, aber wir können es Homeoffice und Homeschooling nennen. Und auch politisch darf es gerne etwas Retro sein, Kritik ist nicht erwünscht, Datenschutz war gestern, es wird wieder durchregiert, nur gibt es dazu noch keinen Anglizismus, - auch keinen Euphemismus.

Gerd Rothbrust am :

Ich gehöre zu der Generation, die mit der Schiefertafel angefangen und mit KI aufgehört haben. In dieser Zeit gehörte ich bis zum Studienabschluss zu den Lernenden, danach über 30 Jahre zu den Lehrenden. Während dieser Zeit habe ich gelernt: die Güte von Automatisierung, Digitalisierung, etc., etc. hängt sehr stark vom Anwender ab! Das gilt in der Schule, in der Uni, im Handwerk ( ich habe auch einen Facharbeiterbrief) , in der Industrie, sogar im Haushalt. Ein Grundpfeiler ist somit der Anwender! Dieser Anwender braucht neben der passenden Ausrüstung vor allem Kompetenz! Bei fehlender Kompetenz kann die Ausrüstung nicht bedient werden - sie nutzlos! DAS gilt für alle Beteiligten! Nur Ausrüstung bereit zu stellen ist somit nicht zielführend!

Lothar Kaiser am :

Herr Rothbrust, wo Sie recht haben haben Sie recht.

Stephan Bonne am :

Herr Kaiser, ich schätze den Waterbölles sehr, nicht nur aufgrund der Qualität der Beiträge, sondern weil die Möglichkeit der Veröffentlichung von News nicht nur auf eine handvoll Redakteure begrenzt ist und weil wir hier ein Forum haben, zeitnah in eine Diskussion zu treten - wie wir das gerade tun. Ich diskutiere hier mit Menschen, die ich nicht kenne, lerne unterschiedliche Sichtweisen kennen und kann darauf reagieren. Und das alles nur, weil wir alle, die sich hier gerade beteiligen, die notwendige Ausstattung und das Knowhow haben, um genau dies zu tun. Auch das ist Digitalisierung und das ist doch wunderbar!!! Diese Möglichkeit bieten uns der gute alte rga und Co. nicht - das ist der Zug der Zeit (aber auch die haben dazugelernt!!!). Und da greife ich gerne das Bild der Postkutsche auf, das Herr Wetter gebracht hat. Auch früher kamen die Briefe beim Empfänger an ... es dauerte eben nur alles länger. Wenn wir weiter Postkutscher ausbilden wollen, dann waren wir vor Corona schon auf dem richtigen Weg, nur ob dieser Weg der richtige ist, das wage ich zu bezweifeln. Das war er vor Corona schon lange nicht mehr - und ist es heute auch nicht. Natürlich hat Herr Rothburst recht, es geht immer um den Anwender. Aber wenn die Ausstattung der Anwender nicht stimmt, hat er keine Chance, das Anzuwendende zu erlernen. Und da geht die Diskussion von Frau Wilms am Ziel vorbei. Zunächst einmal ist die Diskussion nicht neu und erst durch Corona aufgekommen. Nur bekommt sie durch Corona zum ertsten Mal Stimme und Gehör. Viele Kolleginnen und Kollegen kämpfen schon seit Jahren für elektronische Klassenbücher und digitale Konzepte. Wir leben in einer digitalen Welt - nicht erst seit Corona - in der Schülerinnen und Schüler die digitalen Kompetenzen und Möglichkeiten außerhalb des Schulsystems erwerben. Es geht also um die Anwender. Es geht um Lehrer, die die Kompetenzen erwerben müssen, die für einen solchen Unterricht notwendig sind - auch diese erwerben wir gerade autodidaktisch. Und es geht um die Schüler, die diese Kompetenzen erwerben müssen, um in einer digitalen Welt konkurrieren zu können. Und dafür braucht man eben auch die Ausstattung. Außerdem, Frau Wilms, geht es nicht um ein Ausspielen von Homeschooling gegen Präsenzunterricht - das wird, soweit ich das überblicke, auch nirgendwo gefordert. Es geht aber um ein gezieltes Nutzen von digitalen Angeboten, die das Lernen um zahlreiche Möglichkeiten erweitert - im Übrigen gerade für die schwächerinnen Schülerinnen und Schüler. Natürliche ist das alles nicht evaluiert, sicherlich liegt einiges noch im Argen und vieles läuft nicht rund. Aber man darf die Augen davor nicht verschließen und ich bitte Sie inständig, das nicht alles zu verteufeln. Vielleicht nur ein paar kleine Beispiele: In Lernvideos habe ich die Möglichkeit, meinen SuS bestimmt Sachverhalte zu erklären - gezielt auf meine Schülergruppe und die für sie geforderten Inhalte. Die SuS, die meinen Unterricht verpasst haben (aus Krankheit oder warum auch immer), haben die Möglichkeit, den Stoff zu Hause nachzuholen. Ebenso die SuS, die es gerne zu Hause nochmal wiederholen wollen und die SuS, die sich gezielt auf die Klassenarbeit vorbereiten wollen. Dieses Video ist dann z.B. eingearbeitet in einem Padlet, in dem die SuS alle Unterrichtsmaterialien finden, dazu Hintergrundinformationen, Hilfen zum Schreiben einer Klassenarbeit, Musteraufsätze - eventuell auch von Mitschülern. Auch die SuS können interessante Aritikel, Videos, Kommentare usw. zur Bereicherung oder auch zur Diskussion hochladen. Und das alles zusätzlich zum Unterricht. Dieses Padlet können wir aber auch im Unterricht nutzen (ich meine den ganz normalen Klassenraum), weil dort ev. Differenzierungsabgebote für die etwas Schwächeren oder auch die Stärkeren hinterlegt sind. Mein Sohn geht nächstes Jahr ins Abitur und er wünscht sich so ein Padlet für jedes Prüfungsfach. Ich könnte hier endlos weiterschreiben. Und nochmal: Bei alldem geht es nicht um einen Ersatz von Präsenzunterricht, sondern um Ergänzung. Aber auch Homescholling - sinnvoll und maßvoll eingesetzt - bietet Möglichkeiten, die der Präsenzunterricht nicht bietet. Auch da habe ich, bei aller Einschränkungen in der Ausstattung, sehr gute Erfahrungen gemacht.

Heinz Wäscher am :

Wer bei der Stadt Remscheid ist eigentlich für die Ausstattung des Neubaus des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung zuständig? Und: Gibt es schon ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept für den Schulneubau?

Andreas Wetter am :

Herr Rothbrust, Ihren Ausführungen zum Thema Anwenderschulung für die verschiedenen Nutzergruppen stimme ich als ausgebildeter Sozialpädagoge voll zu. Aber auch hier war schon eine spürbare Bewegung in der Schullandschaft, aber durch den ortsungebundenen Unterricht der letzten Wochen noch einmal viel mehr und das ist wunderbar mitanzusehen. Schade das den heftigen Anstoß einer solche Krise benötigte.

Gerd Rothbrust am :

So viel Zustimmung hatte ich hier noch nie – ich fühle mich geehrt ;-) Allerdings trotz dieses Hochgefühls, muss ich die Herren Bonne und Wetter ein wenig korrigieren und Frau Wilms unterstützen: Digitales Lernen ist nicht „das Ei des Kolumbus“, es kann eine sinnvolle Unterstützung des frontalen Schulunterrichtes sein: Der Stoff kann schneller/besser transportiert und präsentiert werden. Allerdings hat das auch Folgen für die Lehrenden: Der Stoff muss verständlich digitalisiert und aktualisiert werden. Das erfordert Kompetenz und viel Arbeit und gilt für den Frontalunterricht. Ich denke allerdings Homeschooling, E-Learning, vermehrte Auslagerung des Unterrichtes in die Verantwortung der Lernenden, wird den Abstand zwischen den Schülern noch vergrößern: Die motivierten „Guten“ werden noch besser, die weniger begeisterten „Schlechten“ fallen weiter zurück. Denn Homeschooling erfordert Disziplin, Kompetenz und Möglichkeit! Somit komme ich zu meinem Kommentar vom 29. Mai zurück: Wenn neben der richtigen Ausrüstung auch die entsprechende Kompetenz vorhanden ist, bringt digitaler Unterricht Vorteile!

Stephan Bonne am :

Herr Rothburst, da haben Sie Herrn Wetter und mich völlig falsch verstanden. Uns geht es nicht um Homeschooling, sondern um eine sinnvolle Nutzung der digitalen Medien - gerade auch für die schwächeren Schülerinnen und Schüler. Und das haben wir schon weit vor der Coronakrise gefordert. Wir wollen alle zurück in die Schule, aber wir wollen die Vorteile, die wir in dieser Zeit erfahren haben, nicht einfach fallen lassen. Das Feedback bekommen wir im Übrigen auch von Schülern. Ein bisschen kommt mir die Diskussion vor wie Brechts Galilei, der vor dem Teleskop steht und den Gelehrten beweisen will, dass die Jupitermonde existieren. Diese jedoch versuchen ihm im Disput zu erklären, dass diese Monde nicht existieren können. Ich frage mich, wie wir in Hundert oder vielleicht auch nur in 10 oder fünf Jahren auf diese Diskussion blicken werden. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir noch mit Kreide an Tafeln schreiben werden (im neuen Berufskolleg mit Sicherheit nicht!), die Schüler mit Schulbüchern durch die Gegend laufen (oder mit Kopien von Arbeitsblättern) und ihre Aufgaben in karierte und linierte Hefte schreiben werden. Wird das wirklich unsere Zukunft sein und bereiten wir unsere Schüler so auf ihre Zukunft vor? Nochmal, Herr Rothburst, natürlich brauchen wir die Komptenzen, das hat und wird niemand bestreiten, und ein Auto vor der Tür ersetzt nicht den Führerschein. Das bezweifelt niemand! Aber wenn ich den Führerschein mache, dann will ich Auto fahren!!!

Gerd Rothbrust am :

Für das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung KÖNNTE (???) Ihre Beschreibung zutreffen Herr Bonne. Ihre Kollegen vom Berufskolleg Technik werden Ihre Thesen nicht bestätigen – da bin ich mir sicher! Ich habe in der Fakultät „Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik“ in der Lehre gearbeitet. Wir waren in der Präsentation des Stoffes stets auf dem neusten Stand. Allerdings ohne Bücher, Hefte, Tafel und Kreide kamen wir nicht aus. Zudem gab es für jedes Fach einen wissenschaftlichen Mitarbeiter, einen jungen, Technik affinen Ingenieur (M.Sc.), der war für die Pflege EINER Vorlesung zuständig. Wenn ich diese Bedingungen auf eine Grundschule, Realschule und Gymnasium übertrage, bin ich davon überzeugt: Diese Schulformen kommen nicht ohne Bücher, Hefte, Tafel und Kreide aus!

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