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SPD will NRW-weit einheitliche ÖPNV-Tarife

Pressemitteilung der SPD Remscheid

„Wer hat das noch nicht erlebt, dass man auf dem Bahnhof um Hilfe gebeten wird, was für ein Ticket man ziehen muss, um mit der Monatskarte nach Köln zu fahren, das dummerweise im Gebiet des anderen Verkehrsverbunds liegt“, meint der Remscheider Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Sven Wolf. „An den Automaten klarzukommen, ist nicht einfach. Es ist zu kompliziert und unübersichtlich, welches Ergänzungs- oder Übergangsticket man nun braucht. Und dabei sind wir doch alle in NRW und wollen nur mal in die nächstgrößere Stadt. Nordrhein-Westfalen braucht eine kundenfreundliche Lösung für Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer“, so der Abgeordnete. „Wir haben hierzu einen Antrag in den Landtag eingebracht. Wenn wir einen zukunftsweisenden klimafreundlichen Verkehr wollen, ist ein einfacheres, klares Ticketsystem, das NRW-weit gilt, dringend erforderlich.“

„Der ÖPNV in Nordrhein-Westfalen ist dezentral organisiert. Aufgabenträger sind die Städte und Kreise des Landes“, erläutert Lothar Sill, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rat. „Unsere Verkehrsunternehmen vor Ort sind diejenigen, die diese Aufgabe umsetzen. Sie bestimmen aber nicht die Preise. Die Tarife gestalten die Verkehrsverbünde und Tarifgemeinschaften. Das Tarifsystem mit den sogenannten Kragentarifen ist kompliziert und ein Flickenteppich von verschiedenen Fahrpreisen mit vielen Ungerechtigkeiten – bis hin zu unterschiedlichen Preisen für annähernd gleiche Entfernungen.“

„Wir wollen Bahnfahren einfacher machen“, so die beiden SPD-Politiker. „Transparente Abrechnung mit gerechten Preisen, einfach nach gefahrenen Streckenkilometern. Ansätze für Verfahren gibt es längst. Das muss jetzt aktiv und mit Nachdruck vorangetrieben werden.“

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Fehlt noch ein Hinweis darauf, durch welche Initiativen und Aktionen in welchen Gremien man das bis wann erreicht haben will.

Michael Mahlke am :

Entschuldigung für den Zynismus, aber offenbar ist bald Wahl, und da schreibt man mal wieder über ein Thema, das die Menschen bewegt und die Politik bis heute nicht zum Wohle der Menschen umgesetzt hat. Das Ganze ist altbekannt und von allen Parteien bewußt zu Lasten der Menschen nicht gelöst worden bis hin zu den Tarifen in Remscheid mit dem scheinheiligen 9 Uhr Tarif, obwohl gerade ältere Menschen oft um 8 Uhr Rehasport oder Blutabhnahme haben. Alle in meinem Bekanntenkreis waren bereit für ein Wupperticket RS, SG, W ca 60 Euro im Monat zu zahlen, also 120 Euro für ein Ehepaar - um den ÖPNV mehr zu nutzen aber eben auch in Wuppertal das zu finden, was es in RS nicht gibt oder auch zum Arzt zu kommen. Aber real bezahlt man dafür in der Preisstufe B pro Person 124.80 Euro pM, also ein Ehepaar soll im Monat 250 Euro bezahlen in Remscheid, um auch nach Wuppertal zu kommen - übrigens in Monheim ist der Bus kostenlos in der Stadt ... Hinzu kommt, daß man in Remscheid nur noch eingeschränkt das bekommt, was man im Stadtleben braucht. Dies bedeutet, man muß nach Wermelskirchen und Wuppertal im besten Fall. Aber die Busverbindungen sind so schlecht und so wenig nutzbar, daß man ohne Auto gar nicht hinkommt. Weiter kommt die ca. sechs monatige Regenzeit in Remscheid dazu und ein sogenannter Bahnhof ohne Schutz vor Regen und einem dauerkaputten Fahrstuhl. Die Politik zwingt einen doch zum Auto zumal wenn man in den Busrandgebieten wohnt und von daher ein Abo nicht in Frage kommt, um den Preis etwas zu senken auf "nur" 110,76 Euro pro Person. Daher wird wohl alles so bleiben wie bisher - ich erinnere hier daran, daß ich vor Jahren im Waterbölles darauf hingewiesen habe, daß es in Unterburg für drei Verkehrsverbünde sogar drei verschiedene Schlüssel für die gemeinsame Toilette gibt - und für die Kunden keine...

Stefan Holzhauer am :

Sehr richtig, und es wird Zeit, dass in der Hinsicht endlich mal etwas passiert. Diese Kartelle wie der VRR, die völlig überhöhte Preise auskungeln, müssen abgeschafft werden, die erzeugen ausschließlich erhebliche unnötige Verwaltungskosten. Dazu kommen unverständliche Preisunterschiede, beispielsweise sind Einzeltickets im VRS deutlich günstiger als im VRR. Bei Zeitkarten ist es genau umgekehrt. Aber ich gehe davon aus, dass die Manager in den Chefetagen von VRR und co. sich mit Händen und Füßen dagegen wehren werden, dass man sie überflüssig macht. Statt Abwrackprämien an Abgasverbrecher zu verschenken und diese für ihre Betrügereien auch noch zu belohnen, sollte Fördergelder der Bundesregierung in den ÖPNV und in sicheren Radverkehr investiert werden. Aber auch langfristig, ohne Corona-Maßnahmen, muss sich in dem Bereich etwas tun. Man könnte beispielsweise die Dieselsubventionen abschaffen und das Geld stattdessen in den ÖPNV stecken, dann wären erhebliche Mittel vorhanden um ihn attraktiver zu gestalten und die Preise nicht so heillos überhöht.

Felix Staratschek am :

Das ganze Fahrpreiswesen kostet nur unnötig Geld. Würde man den ÖPNV nach der Art des Soli finanzieren, brächte das sechs Mrd. Euro mehr ein, als der ÖPNV akut an Fahrkarten verdient. Würden weiterhin die Gelder für freigestellten Schülervekehr an den ÖPNV gehen, wären das weitere Milliarden. Hinzu kommen die Kosteneinsparungen und Fahrzeitgewinne, wenn man keine Tarife mehr erheben muss. Man kann einfach wenn es möglich ist, in den ÖPNV einsteigen und wohin fahren, auch mit der Familie und muss nicht mehr anderen mit dem Auto die Straße verlärmen. Der Fahrpreis ist nicht das einzige, was zur Entscheidung für oder gegen den ÖPNV führt, aber gerade da, wo der ÖPNV noch Kapazitäten hat, ist Autofahren preislich oft so von Vorteil, dass da viele sinnvollen ÖPNV-Fahrten unterbleiben. Während viele Autofahrer auch weiterhin eine überfüllte S-Bahn meiden würden, könnte die Fahrt zu einer anderen Zeit oder auf einer nicht ausgelasteten Linie schon sehr attraktiv sein. Und bei Buslinien kann man durch Busanhänger die Kapazität massiv ausweiten, ohne mehr Personal (abends kann man die Hänger abstellen und spart Energie) und die S 7 könnte in Doppeltraktion fahren, bei Verlängerung der Bahnsteige auch in Vierfachtraktion. Ich denke daher, für Remscheid, Wuppertal und Solingen wäre daher der fahrpreisfreie ÖPNV sinnvolll und würde viel PKW-Verkehr vermeiden. Und dieser fahrpreisfreie ÖPNV würde Strukturen fördern, von denen auch Fußgänger und Radfahrer profitieren, so dass viel PKW-Verkehr vermieden werden kann, ohne das jemand das Auto abschaffen muss. Aber die ÖPNV-Nutzung wäre immer wirtschaftlicher, wenn diese möglich ist.

Michael Mahlke am :

Jetzt können wir die SPD mal beim Wort nehmen. In Österreich wird ein Ticket eingeführt. Jeder kann dort bundesweit für 1100 Euro jährlich überall in Österreich mit Bus und Bahn fahren. Das ist weniger als ich hier jährlich zahlen muss, um von Remscheid nach Wuppertal zu kommen. Es geht, wieso nicht in Deutschland? https://taz.de/Oesterreich-fuehrt-Pauschal-Ticket-ein/!5688167/

Manfred Reiff am :

Die SPD will dies, die SPD will das! Ich bin der Meinung, dass das überflüssiges, weil durchschaubares, Wahlkampfgerede ist! Bis vor drei Jahren war die SPD lange Jahre Regierungspartei hier in NRW. Was hat diese Partei eigentlich in ihren Regierungszeiten unternommen, um landesweit einheitliche ÖPNV-Tarife zu erreichen? Um ein einfacheres, eines klares Tarifsystem zu erreichen? Auch das Problem des komplizierten Tarifsystems (siehe auch unten) ist seit vielen, vielen Jahren bekannt. Die SPD geht mir mit ihren penetranten "Forderungen" langsam auf die Nerven! Sie fordert Dinge, die sie selber in Regierungsverantwortung längst hätte einführen/umsetzen können! Sie will wohl eher von ihren eigenen Fehlern ablenken! Es wundert mich nicht, dass sie in der Wählergunst auf Bundesebene weiterhin um die 15-17% herumdümpelt. Herr Mahlke hat in seinem ersten Betrag vom 2. Juni einige interessante Zahlen zu ÖPNV-Preisen genannt. Wenn ich diese Zahlen zu Grunde lege, fahre ich, dank Steuerrabatt (Schwerbehinderung) und niedriger Versicherungsbeiträge mit meinem Auto - je nach Fahrtstrecke - günstiger bis sehr viel günstiger - in jedem Fall aber bequemer und leiser. Wenn ich mir die Vielzahl der verschiedenen Tickets auf vrr.de anschaue (www.vrr.de/de/tickets-tarife/ticketuebersicht) frage ich mich, was das soll? Auf dieser Webseite gibt es 12 verschiedene Tarife für Gelegenheitsfahrer und weitere 12 Tickettarife für Vielfahrer, u.a. auch für Personen ab 60. Warum gibt es einen solchen Tarif (60+) eigentlich nicht für Gelegenheitsfahrer? Für viele der dort aufgeführten Tarife erschließt sich mir als (notorischem) Autofahrer nicht der Sinn. Ich habe keine Lust, mich erst durch zig Tarife durchzuquälen, um a) den richtigen Tarif zu finden und b) um Mehrausgaben zu vermeiden. Dagegen ist die Steuererklärung ja das reinste Vergnügen! Ich fahre dann doch lieber mit dem Auto. Außerden sind die Verkehrsunternehmen offensichtlich nicht an Kunden interessiert, die weder Dingdong-Fon noch Internet haben. Überall wird auf Dieses oder Jenes auf "www.haste-nicht-gesehen.de" verwiesen. So auch aktuell zur Nutzung von Bussen. Lange waren die Servicecenter geschlossen und Fahrkarte kaufen beim Fahrer war nicht möglich. Super, VRR! So lockt man potentielle Kunden garantiert (nicht) an! Vor etlichen Jahren bin ich nach einer lang anhaltenden Erkrankung rund drei Monate mit dem Bus gefahren - nie wieder: nie pünktlich, ständig überfüllt. Für mich war das Stress pur!

Gerd Rothbrust am :

Das gilt nicht nur für die SPD, Herr Reif, das gilt auch für die Grünen! Die sind allerdings noch radikaler: Sie wollen den privaten Pkw ganz abschaffen! Ganz Deutschland soll mit dem Rad fahren! Ich hoffe alle Wähler sind sich dessen bewußt!

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