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Remscheid erhält Fördermittel für die „Kraftstation“

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Das ist ein Kraftschub für die „Kraftstation“ in Remscheid: 333.000 Euro Fördermittel fließen in das soziokulturelle Zentrum, das im Gebiet Stadtumbau-West „Honsberg, Stachelhausen, Blumental und Kremenholl“ liegt. Ein Seniorensportverein und ein Verein der freien Jugendhilfe nutzen das Gebäude, das im Besitz der Stadt Remscheid ist. „Die Baumaßnahmen, die nun dank der Förderung möglich sind, öffnen das Gebäude für viele weitere Menschen aus dem Quartier“, erklärte heute Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher bei der Übergabe des Förderbescheides. „Etwa der neue barrierefreie Zugang zum Quartiersplatz vor der Tür wird Senioren, Familien mit Kindern und Menschen mit Behinderungen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in der Nachbarschaft erleichtern.“ 

Diese baulichen Maßnahmen sind geplant: Das Untergeschoss des am Hang liegenden Gebäudes schließt ebenerdig an den Quartiersplatz an. Der Bereich erhält einen barrierefreien Zugang zum Platz und eigene sanitäre Anlagen, sodass auch eine von den Öffnungszeiten der „Kraftstation“ unabhängige Nutzung möglich wird. Die ehemals als Lager genutzten Flächen im Haus werden nun zu Gemeinschaftsräumen umgestaltet. Die Räume sollen für Angebote der ansässigen Vereine genutzt werden, aber auch anderen Gruppen, in denen sich Bürger engagieren, zur Verfügung stehen. Insgesamt liegen die Kosten bei 370.000 Euro.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz erklärte: „Unser Ziel ist es, die Stadtteile Stachelhausen und Honsberg zu attraktiveren und damit deren Image zu verändern. Der Bau des Quartiersplatzes und der Umbau des Begegnungszentrums „Kraftstation“ schaffen neue Möglichkeiten der Begegnung, der Freizeit und der Erholung. Mein Dank geht an Land und Bezirksregierung für die Förderung. Dass die Regierungspräsidentin den Bescheid persönlich überreicht, ist ein Zeichen ihrer Verbundenheit mit Remscheid.“

Die Belebung der „Kraftstation“ ist Teil eines größeren Projektes: Im Handlungskonzept ist eine Verbesserung der Verbindung zwischen einzelnen Orten im Quartier über so genannte „Grüne Trittsteine“ vorgesehen, dies sind Stationen am Wegesrand. Ein zentraler „Grüner Trittstein“ ist der Quartiersplatz an der „Kraftstation“ in Stachelhausen, dessen eigene Förderung schon 2019 bewilligt worden ist. Zu den Zielen der Gestaltung des Quartiersplatzes gehörte auch eine Öffnung der benachbarten Jugendeinrichtung zum Platz hin. Diese wird nun realisiert.

Hintergrund zum Förderprogramm: Die Mittel stammen aus dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“, welches das Bundesbauministerium gemeinsam mit den Ländern gestartet hat. Im Fokus stehen bauliche Maßnahmen zum Erhalt und zum Ausbau von sozialen Infrastruktureinrichtungen im Wohnumfeld. Es sollen laut Ministerium Räume für Bildung und Begegnung geschaffen werden, um vor Ort die Teilhabe und Integration aller Menschen unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Alter, ihrer Herkunft und Religion zu ermöglichen.

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