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Bald mehr über den Umzug der Stadtteilbücherei?

Die Stadtteilbücherei Lüttringhausen sei dem Heimatbund eine Herzensangelegenheit, betonte Stefan Jasper (Foto links) im Januar beim traditionellen Kottenbutteressen im Januar. Inzwischen scheine ja die Bücherei auf einem guten Weg in ein besseres Domizil zu sein – in die frühere Feuerwache an der Richard-Königsstraße. Dem Umzug dorthin („nach den notwendigen Umbauten“) werde der Heimatbund gerne begleiten, so Jasper damals. Das gilt auch für die Lütteraten. Sie meldeten sich mit einer „Einwohnerfrage“ zur Ratssitzung am kommenden Donnertag zu Wort. Der Förderverein möchte wissen, wie der Rat der Stadt zur geplanten Verlagerung der mehr als 100 Jahre alten Stadtteilbibliothek in die städtische Immobilie stehe und unter welchen Voraussetzungen diese möglich sei. „Existiert ein Plan B, falls verschiedene Parameter – wie zum Beispiel das Freiwerden der belegten Wohnungen – den Umzug nicht zeitnah durchführbar erscheinen lassen? (…) Geht die Planung davon aus, dass die Mitarbeit des Fördervereins sowohl in personeller als auch finanzieller Hinsicht die Basis für eine Weiterverfolgung des Projekts ist? Ist davon auszugehen, dass der Förderverein in die Projektplanung mit einbezogen wird?“

Da scheinen die Lütteraten mehr zu wissen aus die Bürgerschaft. Zeit also, dass die Verwaltung berichtet, wie es um den Umzugsplan steht. Dass in der Verwaltung über eine Verlagerung der Stadtteilbücherei in das alte Feuerwehrgerätehaus nachgedacht wird, ist schon seit Februar vergangenen Jahres bekannt. „Die Prüfung dauert an und wird von einer Arbeitsgruppe wahrgenommen, die alle betroffenen Verwaltungsbereiche zusammenführt“, zitierte der Waterbölles im März 2019 aus einer Mitteilung der Verwaltung für den Kulturausschuss. Was sollte es da jetzt, 15 Monate später noch zu prüfen geben, was nicht längst schon hätte prüft sein können?! Die aus Anfrage der Lütteraten herauszulesende Ungeduld ist also nur zu verständlich.

Siehe auch „Die Stadtbücherei in Lüttringhausen im Wandel der Zeit“ (Auswertung und Aktualisierung eines Beitrages des ehemaligen Leiters des Stadtarchivs Dr. Walter Lorenz in der Sonderbeilage des Lüttringhauser Anzeigers „75 Jahre Bücherei Lüttringhausen“ vom 18. Oktober 1984/ Nachdruck im Waterbölles mit freundlicher Genehmigung des Lüttringhauser Anzeigers).

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Lothar Kaiser am :

Für den Vorstand der Lütteraten trug Wolfgang Luge zu Beginn der heutigen Ratssitzung die Einwohnerfragen zur Stadtteilbücherei Lüttringhausen vor. Und prompt stellten sich alle Fraktionen und Gruppen im Rat hinter dem von der Verwaltung inzwischen vorangetriebenen Plan eines Umzugs der Bücherei von der Gertenbachstraße in die alte Feuerwache. Ein solcher Umzug sei inzwischen von der Bezirksregierung Düsseldorf als förderungswürdig anerkannt worden, berichtete Stadtdirektor Sven Wiertz, zuständig von Kultur. Die Stadt habe ein Architektenbüro mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Klar sei, dass der Raumbedarf nur unter Verwendung der oberen Etage gedeckt werden könne. Die dortigen beiden Wohnungen sind jedoch vermietet. Unklar ist, ob und wann diese Wohnungen frei werden. Wolfgang Luge: „So lange wie bei der Kreuzung Eisenstein darf es nicht dauern!“ Ein erstes Planungsgespräch hat die Verwaltung für September vorgesehen. Und dazu sollen die Lütteraten eingeladen werden, mit deren ehrenamtlicher Unterstützung der Stadtteilbücherei man fest rechne. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz dankte den Förderverein unter dem Beifall der Ratsmitglieder für sein bisheriges Engagement.

Chronist am :

Hier die Antworten der Verwaltung auf die Fragen der Lütteraten im Wortlaut: „Die Verlagerung der Stadtteilbibliothek in die ehemalige Feuerwache Lüttringhausen wird befürwortet. Sie setzt voraus, dass die Verwaltung dem Rat eine Beschlussempfehlung vorlegt, aus der die wesentlichen Punkte der Konzeption, Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und des Zeitplans zur Verwirklichung hervorgehen. Zur Konzeption gehören die Weiterentwicklung des Angebotes als „Dritter Ort“, die Barrierefreiheit des Gebäudes und eine – im Gegensatz zum heutigen Standort – angemessene Ausstattung mit Sanitärräumen und Technik. Der Mietvertrag für den gegenwärtigen Standort wurde – wie angekündigt – in seiner Laufzeit flexibler gestaltet, um auf die weitere Entwicklung reagieren zu können. Es wurde bisher ein alternativer Standort in einem ebenfalls städtischen Gebäude (ehem. Post, Richard-Pick-Straße) vorgeprüft. Eine Machbarkeitsstudie wurde nicht erstellt. Die Verwaltung hat ein Architekturbüro mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Das Ergebnis dieser Studie dient als Arbeitsgrundlage für die Abstimmung zwischen den beteiligten Fachdiensten. Diese Abstimmung ist noch nicht abgeschlossen und wurde durch die Pandemielage verzögert. Es ist beabsichtigt die Arbeiten nach der Sommerpause fortzuführen. Im weiteren Schritt wird eine Drucksache für die öffentliche Beratung und Beschlussfassung durch die zuständigen Gremien des Rates und der Bezirksvertretung Lüttringhausen zusammengestellt. Die Planung geht davon aus, dass die Mitarbeit des Fördervereins sowohl in personeller als auch finanzieller Hinsicht die Basis für eine Weiterverfolgung des Projekts ist. Anlässlich des Jubiläums des Vereins „DIE LÜTTERATEN“ am 28. April 2018 hatte Frau Grüdl-Jakobs die Überlegungen für eine Stadtteilbibliothek als Dritter Ort vorgestellt. Diesen Überlegungen ist implizit, dass die traditionellen Bibliotheksdienste mit neuen Services (Veranstaltungen, Weiterbildungs- und Informationsangeboten, ggf. einem Cafébereich) gekoppelt werden sollen, um eine niederschwelliges freundliches Angebot zu schaffen, das zum längeren Verweilen einlädt. Damit ein derartiger Dritten Ort realisiert werden kann, sind ehrenamtliche Unterstützung und die Mitarbeit des Fördervereins wichtiger denn je. Der Förderverein wird in die Projektplanung mit einbezogen. Nach Abschluss der verwaltungsinternen Abstimmung wird der Förderverein bei der Erarbeitung der Beschlussdrucksache umfassend und frühzeitig beteiligt, um ihm die Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, die als Anregungen und Hinweise in die Drucksache einfließen sollen. Dazu gehört auch die Vorstellung und Erörterung der Empfehlungen für Konzeption, Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Zeitplan. Eine (Teil-)Besichtigung des Objektes ist im Rahmen der Vorstellung der Planung vorgesehen. Sie kann jedoch nicht die vermieteten Wohnbereiche im ersten Obergeschoss umfassen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand kann das erste Planungsgespräch im September stattfinden.

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