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Manager für Geflüchtete ohne Bildungschancen

„Teilhabemanagement“ ist das Aufgabengebiet eines neuen Sachbearbeiters / einer neuen Sachbearbeiterin der Stadt Remscheid im Bereich „Integration und Migration“. Gefördert wird die neue Halbtagsstelle mit 34.000 Euro im Rahmen der Initiativen „Gemeinsam klappt´s“ und „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS). Für Kommunen, die sich in der Haushaltssicherung befinden – wie in Remscheid der Fall – beträgt der Förderrahmen 90 Prozent. Zielgruppe sind die 165 Flüchtlinge (Zahl von Dezember 2019) zwischen 18 und 27 Jahren ohne Asylantenstatus, denen Wege in Qualifizierung, Ausbildung und Beschäftigung aufgezeigt werden sollen, auch um ihre persönliche Situation zu festigen. Zitat: „In Remscheid gibt es für die Zielgruppe der Geduldeten viele verschiedene Beratungsangebote. Diese Angebote können nur die Jugendlichen erreichen, die aktiv sind und eigenständig die Beratungsstellen aufsuchen. Die Beratungsangebote sind nicht nachhaltig und kontinuierlich. Es ist nicht gewährleistet, dass Geflüchtete, die sich noch im laufenden Asylverfahren befinden oder geduldet sind, diese auch aufsuchen.“

Insbesondere nach Beendigung einer Maßnahme bzw. eines Sprachkurses gebe es keine Anlaufstelle, die sich intensiv um diesen Personenkreis kümmere, wie das z.B. bei Kunden des Jobcenters der Fall sei. Somit sei eine anschließende verbindliche Teilnahme an Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen nicht möglich, so die Verwaltung. Das Teilhabemanagement könne die Zielgruppe erstmalig kontinuierlich unterstützen ihr ihr zu einer guten Vernetzung mit anderen Ämtern, Diensten und Einrichtungen verhelfen.

Ohne die neue Halbtagsstelle könnte die Stadt auch die Fördergelder der Initiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ nicht nutzen, um die  Zielgruppe qualitativ und quantitativ zu erfassen, eine  Bedarfs- und Angebotsanalyse für die Zielgruppe im Hinblick auf Integration in Qualifizierung, Ausbildung und Beschäftigung zu erstellen und alle Fördermaßnahmen zu dokumentieren, die für die Zielgruppe infrage kommen. Das umfasst die Einzelfallberatung und Vermittlung an zuständige Stellen ebenso wie aufsuchende Sozialarbeit bei Personen, die anders nicht angesprochen werden könnten. Für diese Förderbausteine stehen der Stadt Remscheid nunmehr bis Juni 2022 insgesamt 247.000 Euro zur Verfügung. Nach Einrichtung der Stelle „Teilhabemanagement“ können diese Fördermittel nunmehr ab gerufen werden.

Maßnahmeträger, die bereits im Bereich der Flüchtlingsarbeit tätig sind und Erfahrungen mit den Angeboten und der Zielgruppe haben, können bei einer eine Co-Finanzierung von zehn Prozent von der Förderung profitieren. Die Teilhabemanagerin / der Teilhabemanager ermittelt die Bedarfe der Zielgruppe und ist somit die Verbindungsstelle zwischen dem Fachdienst Zuwanderung und den Trägern.

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