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Klausen bekommt im Oktober neuen Quartierstreff

 

Im direkten Umfeld des Hochhauses Karl-Arnold-Straße 4 im Stadtteil Klausen entsteht neuer Bürgertreff. Der Kooperationsvertrag zur Gründung des „Quartierstreffs Klausen“ wurde gestern Vormittag bei Beachtung der geltenden Corona-Regeln (Maskenpflicht) auf dem Platz zwischen dem Hochhaus und dem Pavillon unterzeichnet, in dem der neue Treff einziehen soll. Die LEG bewirtschaftet in Lüttringhausen fast 900 Wohnungen.

„Der der Startschuss ist gefallen“, so Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. „Jetzt kann mit den Vorbereitungen zur Herrichtung der Räumlichkeiten als neue Begegnungsstätte begonnen werden. Der Treff wird eine zentrale Anlaufstelle im Quartier darstellen und dadurch erkennbar zur Verbesserung des Wohn- und Lebensumfeldes in Remscheid-Lüttringhausen Klausen beitragen.“

„Wir freuen uns, gemeinsam mit so vielen Kooperationspartnern dieses Leuchtturmprojekt ins Leben zu rufen und unterstreichen damit unser langfristiges Engagement in Remscheid. Gerade das Zusammenspiel so vieler Akteure ist beispielgebend und war nur durch das starke Engagement der Stadt und des Oberbürgermeisters persönlich möglich“, erklärte gestern Dr. Volker Wiegel, Vorstand der LEG Immobilien AG. „Mit dem Quartierstreff Klausen und seinen vielfältigen Angeboten für Jung bis Alt tragen wir zur Verbesserung des sozialen Miteinanders bei“, ergänzte Dr. Daniel Spiecker, Vorstand der Stiftung „Dein Zuhause hilft“.

Kooperationspartner sind die Stadt Remscheid, die Schlawiner gGmbH, die Arbeit Remscheid gGmbH, die AWO Ortsverein Lennep-Lüttringhausen, LEG Wohnen NRW GmbH sowie von der LEG gegründete Stiftung „Dein Zuhause hilft“. Sie hat für den Quartierstreff in den nächsten fünf Jahren insgesamt 150.000 Euro vorgesehen. Die Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung beteiligt sich an dem Projekt mit einer Spende über 20.000 Euro. Der Betrag wurde bereits an die Schlawiner überwiesen, um für den neuen Begegnungstreff das nötige Mobiliar für 40 bis 50 Besucher anschaffen zu können. Richard Ulrich, Geschäftsführer der Schlawiner, hatte für die Stiftung die Inventarliste zusammengestellt. Sie reicht von Jalousien / Verdunkelungsmöglichkeiten, Regalen, Tischen., Stühlen, Sesseln und Außenmöbel bis zu Kaffeemaschine, Waffeleisen, Kuchenformen, Wasserkocher, Tabletts und Microwelle, nicht zu vergessen Feuerlöscher, Erste-Hilfe-Kasten, Telefon, WLA N, Musikanlage, Drucker, Laptop, und Beamer.

Mit dem Quartierstreff Klausen soll ein umfangreiches Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebot verbunden sein „zur Steigerung des Wohlfühlens und der Lebensqualität im Stadtteil Klausen sowie zur Verbesserung des sozialen Miteinanders“, so die LEG in ihrer Pressemitteilung. „Die geplanten Angebote werden auf die Bedürfnisse der jüngeren, mittleren und älteren Stadtteilbewohner zugeschnitten. Angedacht sind unter anderem: Sprachkurse, Beratungsangebote rund um die Themen Wohnen, Pflege und Rente, Elterncafé, Kochkurse, Vortragsreihen und gemeinsame Spielenachmittage.“

„Schon jetzt planen wir, ab Eröffnung des Treffs eine Präsenz über ca. 20 Stunden pro Woche. Je nachdem, wie sich die Angebote bei den Bewohnern etablieren, ist ein weiterer Ausbau vorgesehen“, berichtete Richard Ulrich, Geschäftsführer Die Schlawiner gGmbH. Abendliche Veranstaltungen können je nach Bedarf eigenständig von Ehrenamtlichen geleitet werden.

Der Kooperationsvertrag ist zunächst auf die Laufzeit von fünf Jahren ab Eröffnung ausgerichtet. Alle Partner sind sich jedoch einig, dass der Quartierstreff ein langfristiges und damit zeitlich unbefristetes Angebot darstellen soll. Die Eröffnung der Einrichtung ist für Ende Oktober geplant und soll dann auch gebührend gefeiert werden. (Im Bild von li. n. re. Ulrike Kaiser, Sven Wolf, Burkhard Mast-Weisz, Richard Ulrich, Dr. Volker Wiegel, Daniela Krein, Melanie Anhalt, Dr. Daniel Spiecker, Andrea Neuhaus, Thomas Köppchen, Antonio Scarpino und Ralf Barsties.)

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Lothar Kaiser am :

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