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Erste Planungsskizze für S7-Haltepunkt Honsberg

Änderung im Regionalplan stärkt Haltepunkt Honsberg“, titelte der Waterbölles am 6. März 2019. Im Bauausschuss erinnerte der Technische Beigeordnete Peter Heinze vergangene Woche daran, das für die S7 auch schon einmal fünf neue Haltepunkte im Gespräch gewesen seien. Da seien zwei neue für die gesamte Strecke, wie jetzt im Gespräch, durchaus möglich. Martin Klück, Mitglied der Remscheider Linken, bezweifelte das. Die Örtlichkeiten an der Strecke im Bereich Honsberg sprächen dagegen: „Auf der rechten Seite der Bahngleise Richtung Hauptbahnhof ist nur abschüssiges Gelände. Da dürfte der Bau eines Haltepunktes recht teuer werden und auch die Installation eines Aufzugs erfordern! Und der wäre nach den bisherigen Erfahrungen dann häufig defekt! Von fehlenden P&R-Parkplätzen ganz ab gesehen!“ Heinze hielt entgegen: Die Erschließung werde sicherlich teurer werden, sei aber möglich: „Es gibt bereits einen Entwurf; wir werden ihn dem Protokoll beilegen.“

Nun erhielt der Waterbölles per E-Mail die zugesagte Planungsskizzen zum Haltepunkt Honsberg. Ob sie den Erkenntnisstand der Ausschussmitglieder nachhaltig verbessern werden, sei dahingestellt.

Aufsicht. Planskizze der  Bahn AG.

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Kommentare

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Burkhard Fey, Fachdienst 4.12 der Stadt Remscheid am :

Es handelt sich um Entwürfe, die mittlerweile 20 Jahre alt sind und welche nach heutigen Richtlinien sicher anders aussehen werden, sobald neu geplant wird.

Stefan Holzhauer am :

Gibt es das auch in einer Größe und mit einer Ausschnittswahl, auf der man tatsächlich etwas erkennt? Ist die Position des Haltepunkts offiziell bestätigt?

Sven Wolf (MdL, SPD) am :

Nachdem in der letzten Ratssitzung deutlich wurde, dass es noch keine klaren Aussagen gibt, wann eine regelmäßige Direktverbindung über die S 7 von Remscheid bis Düsseldorf kommen wird und neue Unsicherheiten aufgetaucht sind, habe ich mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung nach dem Stand der Dinge gefragt. Ich pendle selbst nach Düsseldorf und kenne aus eigener Erfahrung die Probleme, die oft mit dem Umstieg in Solingen verbunden sind. Wenn wir wollen, dass mehr Autofahrerinnen und Autofahrer auf die Bahn umsteigen, dann muss der Pendelverkehr auch reibungslos laufen. Nur so wird ein zukünftiger umweltfreundlicherer Mobilitätsmix gelingen. Keine klaren Aussagen gab es auch bezüglich der neuen Haltepunkte. Auch hier herrscht Verwirrung, ob es nun wirklich zwei Haltepunkte geben wird. Wir brauchen eine verlässliche Aussage für den geplanten Haltepunkt am Honsberg“, so Wolf. „Hier hat auch die aktuelle Antwort der Deutschen Bahn wenig Klarheit gebracht. Wir warten also weiter auf Ergebnisse von Gutachten, die im Herbst erschienen sollen. Unklar war nach dem Bericht von Lothar Sill aus der Verbandsversammlung des VRR, wann eine Direktverbindung zum Standard werden kann. Das A und O in der Sache ist die Finanzierungszusage des Landes. Der Verkehrsminister muss nun zügig deutlich machen, dass die Landesregierung hinter dem Projekt steht und die nötigen Mittel für die Umsetzung der Direktverbindung bereitstellen wird. Nachfolgend die Antwort der Deutschen Bahn: „Sehr geehrter Herr Abgeordneter, vielen Dank für Ihr Schreiben vom 5. Juni, das uns erst am 17. Juni erreicht hat. Das Land Nordrhein-Westfalen, die Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Nahverkehr Rheinland (NVR) und Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) sowie die DB Station&Service AG wollen neue Bahnhöfe schaffen, um die Attraktivität des Systems Schiene weiter zu verbessern. Mit den Stationen der „Kapazitätsoffensive Bahnhöfe” erhalten bisher unerschlossene Siedlungsflächen erstmalig einen Zugang zum Schienenpersonennahverkehr. Die Auswahl der Stationen erfolgte anhand einer Vielzahl von Kriterien, z. B. der baulichen Machbarkeit und der fahrplantechnischen Berücksichtigung. Die Investitionen in die neuen Stationen betragen nach aktuellem Stand rund 45 Mio. Euro (ohne sogenannte Zusammenhangsmaßnahmen der DB Netz AG). Die Finanzierung der geplanten Projekte ist über die Zeichnung der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung III (LuFV III) gesichert. Die DB Station&Service AG beginnt nun mit der grundlegenden Planung der Vorhaben. Die Planungen der ersten Stationen – der sogenannten Tranche 1 – werden im ersten Halbjahr 2021 konkretisiert, die Planungen der weiteren Stationen – Tranche 2 – starten ein Jahr später. Erst danach kann eine Ausschreibung der Bauleistungen erfolgen. Aufgrund der aktuellen, frühen Programmphase lässt sich noch keine Aussage zu einem möglichen Realisierungszeitraum treffen. Konkrete Maßnahmen an den einzelnen Stationen, wie z. B. die genaue Lage und die Ausstattung, werden im weiteren Projektverlauf gemeinsam mit dem Land, den Aufgabenträgern, den Kommunen und der DB Station&Service AG festgelegt. Die Bahnhöfe Remscheid-Honsberg/Kremenholl und Solingen-Meigen sind Bestandteil der Tranche 2 der „Kapazitätsoffensive Bahnhöfe“. Aktuell werden beide Standorte im Rahmen des Programms untersucht. Inwieweit beide Bahnhöfe tatsächlich realisiert werden können, hängt maßgeblich von den Ergebnissen einer Betriebsprogrammstudie (Fahrplanstudie) ab. Diese hat der VRR bei der DB Netz AG für die S7 beauftragt. Ergebnisse werden frühestens im Herbst 2020 vorliegen. Werner J. Lübberink, Konzernbevollmächtigter für das Land Nordrhein-Westfalen

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