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Kräwi: Ordungsdienst kümmert sich um Corona-Regeln

Im Freizeitpark Kräwinkel an der Wupper-Talsperre hat in dieser Woche die Saison für „Wasserratten“ und Sonnenhungrige begonnen. Für den Betreiber der Anlage seit 2015, die Arbeit Remscheid, wäre das alleine in diesen Corona-Zeiten wegen der nur mit zusätzlichem Personal zu erfüllenden Sicherheitsauflagen finanziell eine Nummer zu groß gewesen. Denn die gGmbH, die in Remscheid im Secondhand-Kaufhaus am Markt, im Gebrauchtmöbelhandel „Allerhand“ und in der früheren Stadtgärtnerei im Stadtpark Langzeitarbeitslose für die Rückkehr ins Berufsleben qualifiziert, ist finanziell nicht auf Rosen gebettet. Doch für Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sozialdezernent Thomas Neuhaus war klar: „Die Kräwi muss öffnen. Weil in diesem Jahr viele Menschen nicht in den Urlaub fahren!“ Glück im Unglück: Der wegen Corona abgesagte Röntgenlauf bescherte der Stadt das Geld – 23.000 Euro –, um den von der Arbeit Remscheid benötigten Ordnungsdienst am Eingang bezahlen zu können.

Das Kräwi-Team –vier sozialversicherungspflichtig beschäftigte Mitarbeiter sowie bis zu acht Ein-Euro-Kräften, die so ihre Hartz-IV-Unterstützung um jeweils 180 Euro im Monat aufstocken können – halten seit Mittwoch den Betrieb der Freizeitanlage von 8 bis 20 Uhr aufrecht. Dazu gehören die Toilettenanlagen, ein Kiosk (ohne Alkoholverkauf), die Bewirtschaftung von 80 bis 90 Parkplätzen und die Kontrolle der Badegäste bei Ein- und Austritt (dann müssen jeweils Uhrzeit und persönliche Daten notiert werden für den Fall einer Infektion). Keine leichte Aufgabe bei dem an schönen Sommertagen erwartbaren Besucherstrom: Am vergangenen Mittwoch kamen 1300, an Donnerstag 1200, in der Vergangenheit gab es an der Kräwi aber auch schon Tage mit 5000 Besuchern.

Damit ist in diesem Jahr nicht zu rechnen: Wegen Corona muss bei 1200 Gästen auf der Anlage die Schranke fallen. Das Gelände des Freizeitparks umfasst eine Fläche von etwa 12.000 m2. Das bedeuten dann zehn Quadratmeter pro Besucher. „Nach den ersten Erfahrungen kann im Rahmen der wöchentlichen Überprüfungen diese Höchstgrenze auf bis zu 1.500 Personen erhöht werden, wenn die Hygiene- und Sicherheitsstandards dies zulassen“, so Ralf Barsties.

Dass in diesem Jahr lediglich Tretboote und Ruderboote verliehen werden, aber keine Kanus und Kanadier, hat mit Corona nichts zu tun. Der Grund ist zum einen der niedrige Wasserstand der Tatsperre und zum anderen Schäden an Bootssteg des Kanusportvereins Radevormwald-Remscheid e.V., die einen sicheren Einstieg in die Boote unmöglich machen.

„Gut, dass die Stadtwerke Remscheid zwischen dem 27. Juni und 11. August wieder ihren „Kräwi"-Bus fahren lassen“, freute sich beim gestrigen Ortstermin Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Denn das lindert ein wenig das Verkehrschaos auf der schmalen Straße mit Wendehammer und den beiden Zufahrten zu den (zu kleinen) Parkplätzen. „Die E-Wagen zur Wuppertalsperre fahren in diesen Sommerferien vom 27. Juni bis einschließlich 11. August täglich um 11.12 Uhr, 13.12 Uhr, 17.12 Uhr und 18.47 Uhr ab Lennep Bahnhof und um 11.31 Uhr, 13.31 Uhr, 17.31 Uhr und 19.06 Uhr ab der Haltestelle Heidersteg zurück“, hatten die Stadtwerke bereits am 11. Juni mitgeteilt. „Jeden Tag strahlender Sonnenschein sollte es nicht unbedingt sein“, wünschte sich gestern der OB. Denn hin und wieder ein Regenguss täte sicherlich der Talsperre und den umliegenden Wäldern sehr gut.

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