Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Die Zusammenarbeit von SPD, FDP und Grünen bekräftigt

Rund 87.000 wahlberechtigten Remscheiderinnen und Remscheider entscheiden bei der Kommunalwahl am 13. September darüber, ob die SPD auch in den nächsten  vier Jahren gemeinsam mit Grünen und FDP die Weichen stellen kann für die Entwicklung unserer Stadt. Die beiden Partner hatten ihre Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit bereits vor einigen Wochen erklärt, und am Samstag in der Sporthalle West bekräftigten das noch einmal llka Brehmer und David Schichel (Grüne) sowie Sven Chudzinski (FDP) als Gäste der „Aufstellungskonferenz“ des SPD-Unterbezirks Remscheid. Mehr als 100 SPD-Parteimitglieder waren erschienen und verteilten sich unter Corona-Bedingungen in der großen Halle, um die Kandidatinnen und Kandidaten der Partei für die Wahlbezirke, die Reserveliste und die vier Bezirksvertretungen zu wählen – vor allem aber Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz als Oberbürgermeisterkandidat. Zum guten Wahlergebnis (97 Ja-Stimmen, drei Nein) dürfte auch seine engagierte Rede beigetragen haben (der Waterbölles dokumentiert sie an anderer Stelle). Zuvor hatte Mast-Weisz den drei Gästen versichert: „Liebe Ilka, lieber David, lieber Sven, die Zusammenarbeit mit euch in den letzten Jahren war verlässlich und gut, danke dafür, mit euch möchte ich gerne weiter zusammenarbeiten!“

Denn wer Veränderung wolle, brauche auch Kontinuität, antwortete Ilka Brehmer. "Und SPD und Grüne haben gemeinsam mit der FDP in den vergangenen sechs Jahren viel zustande gebracht", ergänzte David Schichel. Das gelte es in den nächsten Jahren fortzusetzen. Sven Chudzinski zählte zu den Erfolgen den Plan des DOC, die Sanierungspläne für die Alleestraße und das Neubaugebiet Kunsthöhe.

  Die Kandidatinnen  und Kandidaten der SPD auf der Reserveliste
1 Sven Wolf MdL
2 Christine Krupp
3 Daniel Pilz
4 Erden Ankay-Nachtwein
5 Illona Kunze-Sill
6 Sebastian Thiel
7 Nadine Gaede
8 Michael Büddicker
9 Sabine Kause-Janotta /
10 Jürgen Heuser
11 Ursula Wilberg
12 Christian Günther
13 Stefanie Bluth
14 Klaus Grunwald
15 York Edelhoff
16 Dela Kirchner
17 Nico Falkenberg / 
  Sascha Jung
18 Stephanie Hoffmann
19 Thomas Kase
20 Otto Mähler
21 Gerhilt Dietrich
22 Jürgen Kucharczyk
23 Monika Meurer
24 Burhan Türken
25 Stefan Wagner
26 Regine Youssofi
27 Stefan Grote
28 Ilsedore Uibel
29 Matthias Rosahl
30 Pascal Woiczik
31 Katharina Janotta
32 Björn Gottschalk
33 Regina Seewald
34 Peter-Edmund Uibel
35 Metin Kaynak
36 Bernd Kuznik
37 Sascha Jung
38 Tobias Niebergall
39 Jeremias Düring
40 Finn Schewe
41 Josef Peter Hilger
42 Frank Janotta
43 Hans-Gerd Steinheuser
44 Karl-Wilhelm Tamm
45 Harald Mohr
46 Ralf Gassen
47 Martin Schmitz 

Es komme darauf an, den „guten und erfolgreichen Weg verlässlich weiterzugehen“, betonte der SPDF-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf (MdL): „Wir arbeiten verlässlich mit anderen Parteien zusammen. Wir arbeiten verlässlich in der Region - was im Bergischen Städtedreieck nicht immer leicht ist - oder auch mit der Kommunalaufsicht zusammen. Für uns steht das Miteinander und nicht das Gegeneinander im Vordergrund.

Zur Kommunalwahl trete die SPD mit einem starken Programm an: „Wir sprudeln vor Ideen, die Kommunalpolitik ausmacht.“ Und dafür werde ein Oberbürgermeister gebraucht, der diese Ideen und Interessen zusammenführt und umsetzt. „Jemand, der weiß, wie Verwaltung funktioniert. Das haben Burkhard und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade in der Corona Pandemie gezeigt!“

Kandidatinnen  und Kandidaten der SPD in den Wahlbezirken
Nr.: Wahlkreis: Bewerber*in
1 Remscheid-Zentrum York Edelhoff
2 Scheid Burhan Türken
3 Altstadt / Steinberg Ernst-Otto Mähler
4 Stadtpark Nadine Gaede
5 Honsberg / Blumental Stefan Wagner
6 Kremenholl Christian Günther
7 Reinshagen Stephanie Hoffmann
8 Vieringhausen Sven Wolf
9 Rath / Holz Ursula Wilberg
10 Hasten Christine Krupp
11 Holscheidsberg / Haddenbach Sebastian Thiel
12 Hohenhagen Stefanie Bluth
13 Bökerhöhe / Wüstenhagen Thomas Kase
14 Zentralpunkt / Struck Stefan Grote 
15 Bliedinghausen Michel Büddicker
16 Rosenhügel / Ehringhausen Ilona Kunze-Sill
17 Lennep-Zentrum Daniel Pilz
18 Christhausen Regine Youssofi
19 Hackenberg Dela Kirchner
20 Hasenberg Jürgen Kucharczyk
21 Trecknase / Bergisch Born Klaus Grunwald
22 Jägerwald / Diepmannsbach Sabine Krause-Janotta
23 Lüttringhausen-Zentrum Gerhilt Dietrich
24 Klausen-West Erden Ankay-Nachtwein
25 Klausen-Ost Nico Falkenberg
26 Kranen / Westen Jürgen Heuser

Gezeigt habe sich aber auch, wie wichtig gute Arbeit, faire Bezahlung, Leistung die sich lohnt oder Aufstieg durch Bildung seien: „Die Woche über europäische Arbeiter auspreisen und sich am Wochenende als Mäzen eines Arbeitervereins feiern lassen. Das ist der Höhepunkt der Heuchelei, Herr Tönnies“ zitierte Wolf den SPD-Fraktionsvorsitzenden in Landtag, Thomas Kutschaty.

Zum gleichen Thema hatte zuvor Christine Krupp, die Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Remscheid, gesagt: „Wir haben den Beschäftigten, die während der Lockdown-Phase unser Land am Laufen gehalten haben, unsere Anerkennung ausgesprochen. Die Bundesregierung muss nun auf Anerkennung und Danksagungen Taten folgen lassen, in dem z.B. Tarifverträge leichter für allgemeinverbindlich erklärt werden können, so dass sie für alle Beschäftigten einer Branche gelten!“

Auch auf einen Aspekt in der Rede des OB ging Christine Krupp ein: „Es ist an der Zeit, dass die Kommunen im öffentlichen Bewusstsein endlich die Rolle einnehmen, die sie verdienen. (…) Wir brauchen eine starke und finanziell gut aufgestellte Stadt für hochwertiges Angebot – von der frühkindlichen Bildung (in den Kitas über digital und qualitativ gut ausgestattete Schulen) und Integrationskursen bis zum bezahlbaren ÖPNV und zum bezahlbaren und attraktiven Wohnen und zu modernste Sportstätten... die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.“

In einem fast dreivierteljährigen intensiven Arbeits- und Diskussionsprozess sei ein Kommunalwahlprogramm entstanden, auf das die Partei stolz sein könne, fuihr Krupp fort. Es wurde gestern einstimmig angenommen. Krupp forderte die Mitglieder auf: „ Überzeugt Eure Freunde und Nachbarn davon, dass die SPD in Remscheid die stets bessere Wahl ist. Sprecht als Eltern zu Eltern über unsere Ideen für gut ausgestattete Kitas und voll digitalisierte Schulen, sprecht als Sportlerin zu Sportlern über moderne Sportstätten und Kulturan­gebote und sprecht als Kollege zur Kollegin über einen gut ausgebauten ÖPNV und Stadtparkge­staltung.“

Nachfolgend die SPD-Kandidat/innen für die Bezirksvertretungen:

  Die Kandidatinnen un d Kandidaten der SPD für die Bezirksvertretungen
  BV Alt-Remscheid BV Süd BV Lennep BV Lüttringhausen
1 Ernst Otto Mähler Stefan Grote Jürgen Kucharczyk Jürgen Heuser
2 Nadine Gaede Monika Meurer Katharina Janotta Gerhilt Dietrich
3 Sigmar Paeslack Josef Peter Hilger Klaus Grunwald Sven Danzeglocke
4 Stephanie Hoffmann Ilona Kunze-Sill Regine Youssofi Erden Ankay-Nachtwein
5 Volker Blum Michael Büddicker Daniel Pilz Adolf Kappenstein
6 Ilsedore Uibel Stefanie Bluth Dela Kirchner Nico Falkenberg
7 Ernst-Peter Wolf Hans-Gerd Steinheuser Frank Janotta Marc Brüninghaus
8 Ursula Wilberg Martin Schmitz Sabine Krause-Janotta Björn Gottschalk
9 Metin Kaynak Thomas Kase Hans-Ferdinand Enk  
10 Bernd Kuznik Harald Mohr  Karl-Wilhelm Tamm  
11 Peter-Edmund Uibel   Pascal Woiczik  
12 Matthias Rosahl   Finn Schewe  
13 Christian Günther      
14 Peter Borst      
15 Stefan Wagner      
16 Burhan Türken      
17 York Edelhoff      
18 Sven Wolf MdL      
19 Sebastian Thiel      
20 Jörg-Dieter Krause      
21 Heidemarie Kendzierski      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Lothar Kaiser am :

Der jüngste Kandidat auf der Reserveliste der SPD ist Daniel Pilz. Sein 3. Platz auf der Liste isat beachtlich. An der Konferenz am Samstag konnte er leider nur zu Beginn teilnehmen. Dann musste er zurück in die Stadt - zur Ausgabe der Abiturzeugnisse an seiner Schule.

Burhan Türken, Vorsitzender der Remscheider Jungsozialisten am :

Ein gutes Wahlprogramm haben wir – nun machen wir Politik daraus! Wir als Jusos werden unseren Teil dazu beitragen. Ich bin ich stolz darauf, ein Teil der Remscheider SPD sein zu dürfen. Ich bin auch froh, dass wir als Partei die Lust auf Remscheid nicht vor kurzem erst entdeckt haben. Meine Eltern haben mir eines mit auf den Weg gegeben: Bildung! Sie haben mir immer wieder eingetrichtert, dass es in diesem Land jeder schaffen kann, der auf Bildung setzt. Ich bin stolz darauf, studiert und mein Studium erfolgreich abgeschlossen zu haben. Das war alles andere als selbstverständlich, weil es finanziell bei uns zu Hause lange Zeit alles andere als rosig war. Ich bin überzeugter Jungsozialist. Ich kämpfe für den Traum ‚Aufstieg durch Bildung‘, für eine gerechte Verteilung von Chancen und Wohlstand, ich kämpfe für Akzeptanz und gegen Vorurteile und Diskriminierung. Kurzum: Ich kämpfe für eine Gesellschaft, in der alle ihre Glieder zusammenhalten!

Christine Krupp, Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Remscheid am :

Bitte mal einen Moment vorstellen, in den vergangenen sechs Jahren habe nicht Burkhard Mast-Weisz an der Spitze unserer Stadt und unsere Ratsfraktion gestanden und wäre nicht die gestaltende Kraft im Rat gewesen. Ich glaube, das können und wollen uns gar nicht vorstellen! Wir können froh, glücklich und dankbar sein, dass uns die Remscheiderinnen und Remscheider im Mai vor sechs Jahren das Vertrauen ausgesprochen haben. Wir haben es nicht missbraucht und unsere Stadt zum Wohle aller mit starken wie selbstbewussten Partnern durch Krisen gesteuert und die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. (auf der gestrigen SPD-Konferenz in der Sporthalle West)

Chronist am :

Sinngemäß aus einem Schreiben der SPD Remscheid an die Parteimitglieder vom 19. Juni: Je mehr Menschen am 13. September zur Kommunalwahl gehen, desto geringer werden die Chancen menschenverachtender Parteien auf Sitze im Rat der Stadt. Stimmt!

Michael Gers am :

Ein Chronist sollte berichten ...nicht bewerten ....das macht Ihn nicht glaubwürdiger.

Lothar Kaiser am :

Mit zwei, drei Zitaten wäre die Kritik nachvollziehbarer.

Lothar Kaiser am :

Es hätte mir natürlich auffallen müssen, dass auf den Listen der gestern gewählten SPD-Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl zwei Namen fehlten. Ist es aber nicht! Im Wald übersieht man halt gerne einzelne Bäume. Vor allem, wenn es viel zu berichten gibt. Um 10.20 Uhr machte es dann jetzt Volker Leitzbach via Facebook selbst öffentlich, dass seine Frau und er im September nicht wieder für die SPD zur Wahl antreten, und das liest sich so: „Da mittlerweile immer mehr Leute nachfragen, ob es wahr ist, dass Gabi und ich nicht mehr bei den Kommunalwahlen im September für die SPD antreten und sicherlich in der kommenden Woche auch in den Medien über die Kandidaten-Aufstellungskonferenz der SPD, die ohne unsere Mitwirkung und Anwesenheit stattfand, berichtet wird, ist es sicherlich angebracht, dass wir selbst dies bestätigen. Ja, unsere Arbeit in Rat und Fachausschüssen sowie Gabis Tätigkeiten als stellvertretende Bürgermeisterin enden mit Ablauf der aktuellen Wahlperiode. Wir werden nicht von der Bildfläche verschwinden, doch jegliches Engagement für unsere Stadt, wird zukünftig nicht unter dem Label "SPD" firmieren. Es gibt Ereignisse und Momente, die deutlich machen, dass es Zeit ist, getrennte Wege zu gehen. Wir werden uns aber noch weiter erklären. Einen schönen Abend noch.“ Leider fehlte die Begründung dafür. Meine erste Reaktion nach der Lektüre war deshalb: „Lieber Volker, mach’s doch nicht so spannend! Für zehn erklärende Sätze wäre doch noch Platz gewesen – und sicherlich auch Zeit.“

Manfred Reiff am :

Wenn diese drei Parteien auch in den kommenden Jahren hier in Remscheid das Sagen haben, wird es weitere Jahre des Stillstands geben. Was haben denn diese drei Parteien WIRKLICH geschaffen? Bisher ist all das, was sie sich auf die Fahne schreiben nur reine Theorie, nur auf Papier geschriebene Wörter. Nichts von dem was diese "Gestaltungsmehrheit" auf ihrer "Haben"seite verbuchen will, ist bisher realisiert. ICH messe den Erfolg von Politikern nicht an ihrem Geschwätz, sondern an ihren Taten, an dem was umgesetzt wurde! Auch die Selbstbeweihräucherung von Herrn Wolf den "guten und erfolgreichen Weg verlässlich weiterzugehen" wird daran nichts ändern. Woran misst dieser Politiker "Erfolg" - an Ankündigungen, an Absichten, an Wunschdenken? "Wir sprudeln vor Ideen, die Kommunalpolitik ausmacht." Welche Ideen? Geht es um Veränderungen geben diese Politiker doch Aufträge an die Stadtverwaltung sich für sie Gedanken zu machen. Häufig werden die Aufträge dann noch mit wohlklingenden Attributen geschmückt, damit es "trendy" klingt. Modern ist gerade besonders der Begriff "innovativ"... Mit der gegenwärtigen Führungskraft sehe ich kein Zusammenführen von Ideen und Interessen. Wahrscheinlich nach dem Motto: "Was nicht passt, wird passend gemacht!". Seine Informationspolitik ist sogar noch schlechter als die seiner Vorgängerin. Obwohl der OB vor seiner erfolgreichen Wahl mehr Transparenz versprach. Informationen von ihm gab/gibt es nur nachträglich, wenn es zuvor lange harsche Kritik oder hartnäckiges Nachfragen der Medien gab. Häufig versuchte er die Öffentlichkeit mit Banalitäten von den Hauptproblemen abzulenken (siehe bspw. im Fall DOC). Herr Wolf und andere SPD-Granden sollte den Ball flach halten! An anderer Stelle hatte ich ihnen den Vorwurf gemacht, dass sie von anderen Etwas fordern, was sie in eigener Regierungsverantwortung nicht erbrachten. Das gilt auch für den Tönnies-Skandal! Die Arbeitsverhältnisse dort wie auch in anderen Fleischverarbeitenden Betrieben (aber auch in anderen Branchen) sind seit vielen Jahren durch zahlreiche Medienberichte einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Sie waren auch bekannt, bevor die SPD die Landtagswahl verlor. Hoffentlich sind die schlechten Arbeitsbedingungen auch in der NRW-Landesregierung sowie den Verantwortlichen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf bekannt? Doch anstatt dass diese handeln geschieht nichts! Und dann nach dem erneuten "Lockdown" infolge von mehr als 1.500 Neu-Infizierten von einer Ausgrenzung (gemeint sind die in Folge des Lockdowns erlassenen Beherberungsverbote in anderen Bundesländern) zu sprechen ist blanker Zynismus und soll wohl nur vom eigenen Versagen ablenken! Es ist leider hierzulande "Praxis", dass Politiker meist erst dann aktiv werden, wenn Wahlen anstehen oder das "Kind bereits in den Brunnen gefallen" ist. Nur um in einen sinnlosen durchschaubaren Aktionismus zu verfallen. Erneut greift die SPD das Thema Finanzen auf. Hätte die SPD in ihrer jahrzehntelangen "Herrschaft" in Remscheid ihre Hausaufgaben gemacht, wären die Auswirkungen ihrer verfehlten Finanzpolitik wahrscheinlich wesentlich geringer. Seit Anfang der 1990er-Jahre wurde die Genehmigung der städtischen Haushaltspläne in den Haushaltsverfügungen der Kommunalaufsicht mit der Forderung versehen, (kurz ausgedrückt) mehr zu sparen. Und diese Verfügungen mußten/müssen dem Rat zur Kenntnis gegeben werden! Somit war/ist sie jedem Ratsmitglied bekannt! Leider hat sich selbst die Bezirksregierung nicht an ihre eigenen Vorgaben gehalten und Remscheid weiterhin fleißig neue Millionen schwere Zuschüsse bewilligt. Erst als es nicht mehr ging, schnitt sie der Stadt den Geldhahn ab - keine neuen Kredite, keine neuen Zuschüsse mehr. Und was für ein Aufschreih durch die Stadt ging! Es klang fast wie der Untergang des Abendlandes... nun ja, zumindest der Stadt Remscheid... Und die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung pochten auf die städtische Selbstverwaltung. Was diese aber offensichtlich vergassen/vergessen (und/oder nicht wissen wollten/wollen), ist, dass Selbstverwaltung auch Selbstverantwortung und Selbstdisziplin bedeutet! Zum Beispiel hinsichtlich der Ausgaben. In all den Jahren wurden munter Abermillionen für pseudowichtige Großprojekte ("Leuchtturmprojekte", "städtebauliche Dominanten") ausgeben, die diese Stadt letztlich nicht "besser" gemacht haben. Sie wurde eher "verschlimmbessert"... Insoweit ist das überflüssiges Wahlkampf-BlaBlaBla. Was würde von all dem "Versprochenen" in der nächsten Wahlperiode TATSÄCHLICH umgesetzt...? Wir würden es leider erst am Ende der kommenden Wahlperiode wissen...

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!