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Juni 2010: Der Waterbölles blättert zurück

Der Remscheider Fotograf Jochen Wende stellte dem Waterbölles Anfang Juni 2010 dieses Luftbild der Lenneper Altstadt zur Verfügung.

Die Bezirksvertretung (BV) Lennep beschäftige sich im Juni 2010 mit der Einwohnerfrage, was denn an den Gerüchten sei, das Röntgenstadion werde an einen Baumarkt-Investors verkauft. Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein damals: Schon seit drei bis vier Jahren sei ein Baumarkt-Betreiber in Remscheid auf der Suche nach größeren Grundstücken. Von einem solchen „Frequenzbringer“, könne die gesamte Lenneper Altstadt profitieren. Aus dem Baumarkt wurde dann später ein Designer Outlet-Center… Bislang auf dem Papier!

Mit Hubschrauber und Streifenwagen suchten Polizeibeamte am Morgen des 2. Juni 2010 im Raum Vieringhausen nach einem unbekannten Mann, der nach einem Überfall auf die dortige Filiale der Stadtsparkasse zu Fuß Richtung Reinshagen geflüchtet war. Der Unbekannte hatte einer Angestellten der Bank einen Zettel mit der Drohung vorgelegt, die Filiale zu sprengen. Er flüchtete mit mehreren Hundert Euro aus der Kasse.

Die“ Giftliste" der Verwaltung wurde am 3. Juni 2010 im „Presseclub“ der Denkerschmette heftig diskutiert. Der frisch gewählte SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf begrüßte damals die angekündigten Sparmaßnahmen: „Wir müssen in Remscheid unsere Hausaufgaben machen, um Hilfe von Bund und Land erwarten zu können!“ Julian Kleuser (CDU) gab zu bedenken, Bund und Land hätten ihre eigenen Probleme. Wieland Gühne, Fraktionsvorsitzender der W.i.R., lehnte betriebsbedingten Kündigungen in der Stadtverwaltung nicht grundsätzlich ab. Doch einen solchen „eisernen Besen“ erwarte er vom Verwaltungsvorstand nicht. Axel Behrend von den Linken forderte, große Kapitalgewinne und Vermögen in Deutschland stärker zu versteuern. Frühere Steuergeschenke an Vermögende (damals der FDP an Hoteliers)seien ein Fehler gewesen.

Die 13 Torwände, die im Februar 2010 während der Aktions- und Informationsveranstaltung „Das Handwerk – immer ein starkes Stück Zukunft“ im Alleecenter in der „Lebenden Werkstatt“ der Tischler-Innung Remscheid für Kindergärten und Kindertageseinrichtungen gefertigt worden waren, wurden im Juni noch gerade rechtzeitig zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft ausgeliefert“, die während der Aktionswoche die „Lebende Werkstatt“ der Tischler-Innung besucht hatten. Im Bild die Akteure vor der Kindertageseinrichtung „Dicke Eiche“ an der Kleinen Flurstraße.

Eine  neue Tagespflegestation eröffnete die Caritas vor zehn Jahren am Hasenberg. Hierzu war die ehemalige Schlecker-Filiale im GEWAG-Haus Hasenberger Weg 13 hell und freundlich umgebaut worden. Maximal können zwölf Seniorinnen und Senioren betreut werden.

Kurz vor 2 Uhr am 19. Juni 2010 auf der Lenneper Straße: Das erste Brückenteil schwebt ein für die neue Überquerung der Bahn strecke Remscheid–Lennep. Ein 500 Tonnen schwerer Autokran hat das Stahlstück an vier flexiblen „Bändern“ am Haken, die neue linke Fahrbahn. Später folgt auch die rechte. Beide Fahrbahnen samt Fußgängergeländer. Ein geplatztes Hydraulikventil des Krans hat dreistündige Zwangspause zur Folge.

Auf der Bilanzpressekonferenz der Stadtsparkasse Remscheid am 24. Juni 2010 stellte die Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Frank Dehnke  (40) als künftigen Vorstandsvorsitzenden vor. Er löste am 1. Januar 2011 Max Peter Schmitz ab. Ab dann hatte der Sparkassenvorstand nur noch zwei Mitglieder, Frank Dehnke und Ulrich Gräfe.

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