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Thema von 2002 wiederholt, aber keine neue Antwort

Die Anfrage von Bezirksbürgermeister Markus Kötter in der Bezirksvertretung  (BV) Lennep, unter welchen Voraussetzungen und wie man die Zufahrt zur Altstadt im Bereich des Kölner Tores ändern und den Fahrzeugen, die die Kölner Straße aus Richtung Kreishaus kommend befahren, im Verkehrsknotenpunkt Poststraße / Kölner Straße / Wupperstraße die Geradeausfahrt in die Altstadt ermöglichen könne, hat die Verwaltung inzwischen beantwortet. Die Vorlage steht auf der Tagesordnung der BV-Sitzung am 19. August. Darin heißt es:

„Die beschriebene Fragestellung war in den vergangenen Jahren häufig Thema in der Politik als auch bei der Verwaltung. So gab es schon am 24. April 2002 einen Beschluss (DS B 66/230) in der BV 3 ‚nicht geradeaus in die Altstadt einzufahren‘. Damals wurde der Sicherheit der querenden Fußgänger die höchste Priorität zugewiesen. Polizei und Straßenverkehrsbehörde waren damals der Auffassung, dass es zu Sicherheitsproblemen führen kann, wenn der Knoten durch querende Fußgänger nicht geräumt werden kann. Zudem stünde für die Geradeausfahrt aus Richtung Trecknase kein eigener Fahrstreifen zur Verfügung, so dass eine Änderung in eine Kombispur (Geradeaus + Rechts) eine Verringerung der Leistungsfähigkeit des Knotens zur Folge hätte. Würde man mehr Verkehr in die Altstadt einfahren lassen, würde das zudem Einfluss auf die Aufenthaltsqualität haben.

Der hier beschriebene Beschluss wurde u.a. im Jahre 2003 noch einmal durch die Verkehrsbesprechung überprüft, wobei man zu den gleichen Erkenntnissen kam. Eine aktuelle Abstimmung des FD 4.12 mit der TBR und der Straßenverkehrsbehörde hat nochmals ergeben, dass die Geradeausfahrt aus Richtung Trecknase kommend in die Altstadt nur mit umfangreichen Umbauarbeiten (Vollsignalisierung der Kreuzung) zu erreichen sei.“

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Kommentare

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SPD-Unterbezirk Remscheid am :

„Mehr Autos einfacher und schneller die Zufahrt zur Altstadt zu ermöglichen, ist nicht die Lösung. Wir müssen jetzt über mutige und alternative Konzepte nachdenken, um die Altstadt mittelfristig wieder zu einem Publikumsmagneten zu machen und den Einzelhandel so zu unterstützen!“ Hintergrund der Überlegungen rund um mögliche neue Verkehrskonzepte sind die erneuten Forderungen von Teilen der Lenneper Politik nach einer direkten Durchfahrt von der Kölner Straße in die Altstadt. Ähnliche Anfragen wurden in der Vergangenheit mit der nicht gegebenen Sicherheit der Passanten abgelehnt. Insgesamt versprechen sich die Unterstützer von der Möglichkeit des einfacheren Befahrens der Altstadt eine erhöhte Attraktivität derselbigen als Einkaufstandort und dementsprechend eine Unterstützung des Einzelhandels. Daniel Pilz, der am 13. September für die SPD im Wahlkreis Lennep-Zentrum kandidiert, findet die Anfrage aus Sicht der Autofahrer durchaus begründet, weist aber auch auf mögliche große Probleme hin: „Bei dieser Forderung werden zum einen die Anwohner vergessen, die bzgl. der Parkplätze in der Altstadt primär Vorrang haben müssen und zu deren Lebensqualität mehr Autos sicherlich nicht beitragen. Und zum anderen werden die Gastronomen im Stich gelassen, die aufgrund der großen Außengastronomie auf die entspannte Atmosphäre der Altstadt angewiesen sind. Schon jetzt ist die Nachfrage nach Sitzplätzen größer als das Angebot. Unser Marktplatz ist keine Großstadtkreuzung!“ Daniel Pilz sieht in dem Gedanken, die Altstadt durch mehr Verkehr attraktiver zu machen einen Versuch, Versäumnisse der letzten Jahre nachzuholen. „In Lennep haben wir eine intakte Vereinslandschaft, darauf sind wir stolz. Aber es kann nicht sein, dass verschiedenste Vereine ehrenamtlich mit aller Kraft versuchen, die Altstadt attraktiver zu machen, aber von der Politik vor Ort im Stich gelassen werden. Das muss sich jetzt ändern. Wir müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, um Lennep attraktiver zu machen. Mehr Verkehr in der Altstadt ist keine Lösung der Probleme.“ (Antonio Scarpino)

Norbert Landen am :

Lasst endlich die Altstadt in Ruhe,was Autoverkehr betrifft. Die Altstadt ist voll genug mit Autos,und was die Einfahrt von der Kölnerstrasse von oben direkt in die Altstadt hinein betrifft,so geschieht das doch heute schon,auch unter den Augen der Polizei. Anmerkung:es ist schon sehr bestürzend,das die Politiker in Wahlkampfzeiten immer wieder die alte Platte auflegen. Mehr Kontrollen seitens des Ordnungsamtes in der Altstadt wären anzuraten.

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