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Frauengruppe will Musik in Brennpunktschule bringen

Die ersten Sponsoren für das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ („JEKI“), das Thomas Holland-Moritz, der Leiter der Musik- und Kunstschule, im Waterbölles vorstellte (siehe unten), sind schon gefunden: Die Frauengruppe der Diakonie, die sich an jedem ungeraden Montag im Monat um 15 Uhr in den Räumen des Arbeitslosenzentrums der evangelischen Stadtkirchengemeinde trifft. Sie hat zu Gunsten von „JEKI“ ein „Benefizkonzert zur Förderung von Kultur für Kinder“ organisiert. Termin: Samstag, 19. Januar, 19 Uhr, Vaßbender-Saal am Markt. Unter dem Motto „Folk pur“ präsentieren sich an diesem Abend eine ganze Reihe bergischer Musiker: Der Liedermacher Arno, die Gruppe „Ailo“ (afrikaninische Trommeln), die Gruppe „Catalpa & Friends“ (Irish Music) sowie Jungen und Mädchen der Remscheider Musikschule (Flöten). Und damit es noch ein wenig internationaler wird, kredenzt die Frauengruppe zum Konzert ihre inzwischen legendäre „mexikanische Suppe“. Der Eintrittspreis? „Der liegt im Ermessen der Besucher“ sagt Ingeborg Horvart.

Kämen 800 Euro zusammen, könnte der Musikunterricht im Rahmen von „JEKI“ in einer Grundschule für ein ganzes Schuljahr sichergestellt werden. De Frauen denken dabei an eine Grundschule mit einem hohen Anteil von Migrantenkindern und Kindern aus sozial schwachen Familien. Für diese Kinder gebe es kaum kulturelle Angebote, stellt Ingeborg Horvart fest – und denkt schon einen Schritt weiter: „Kommt mehr Geld zusammen, könnten wir mit den Kindern auch mal in die Oper gehen oder besonders begabten gezielten Musikunterricht finanzieren!“ Viele Eltern könnten das Geld dafür selbst nicht aufbringen.

Geleitet wird die Frauengruppe der Diakonie (derzeit sechs Frauen, die Arbeitslosigkeit persönlich schon erfahren haben) von der Sozialpädagogin Jolanta Kudelko. „Wir würden uns über weiteren Zulauf sehr freuen“, sagt sie. Gesprochen werde bei den Treffen über alles, was die Frauen bewegt: Mobbing, Stress, Zwischenmenschliches. „Es ist ein Geben und Nehmen!“ Mal hole man Rat ein, mal gebe man ihn. Und alles in einer vertrauensvollen Atmosphäre.

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