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Ausbildungssuche: Trotz Corona nicht verzagen

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„In diesem Jahr ist es etwas schwieriger, sich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Wegen der Veränderungen in Unternehmen aufgrund der Corona-Krise verlagert sich einiges zeitlich nach hinten. Aber es gibt noch Chancen, dass Auszubildende und Unternehmen vor Beginn des Ausbildungsjahres zusammenkommen“, stellt Sven Wolf fest, SDPD-Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald. Gestern stellten die Bundesagentur für Arbeit den NRW-Ausbildungsatlas 2020 vor. Er verzeichnet für das Bergische Land einen Bewerberüberschuss, für Südwestfalen und das Rheinland dagegen mehr Ausbildungsplätze als unversorgte Bewerber/innen.

„Ich appelliere daher auch noch einmal an die Unternehmen in der Region, möglichst ihre Ausbildungsquoten beizubehalten, auch wenn die derzeitige wirtschaftliche Lage in der Corona-Krise mit Ungewissheiten verbunden ist. Der nächste Aufschwung kommt bestimmt und dann braucht es gut ausgebildete Fachkräfte. Denn der letzte große Aufschwung wurde mehr durch fehlende Fachkräfte gebremst als durch fehlende Nachfrage“, erinnert Wolf. Ausbildungsplätze seien im Bergischen Land noch zu besetzen in den Bereichen der Kunststoffherstellung, Metallerzeugung, Drucktechnik, Lebensmittelherstellung, Lebensmittelhandel, in der Gastronomie, Reinigung, im Hoch- und Tiefbau und im IT-Bereich sowie auch im Bereich der Rechtsanwaltsfachangestellten."

„Die Kontakt-Einschränkungen machen es nötig, auch neue Wege auszuprobieren, wie Ausbildungssuchende und Unternehmen zusammenkommen. Facebook zum Beispiel ist bereits für viele Unternehmen ein etablierter Weg, um mit Ausbildungssuchenden Kontakt auszunehmen. Das macht zum Beispiel das Unternehmen Gira aus Radevormwald. Für Jugendliche empfiehlt es sich auch, mal einen Blick in für Schülerinnen und Schüler nicht so angesagte social networks zu werfen, um Angebote von Unternehmen zu finden. Ich möchte auch dazu ermuntern, einmal wieder das Telefon in die Hand zu nehmen und einfach einmal bei kleineren Unternehmen anzurufen. Das ist für viele Jugendliche ungewohnt, weil inzwischen viel mehr Textnachrichten geschrieben werden, als telefoniert wird. Ein Telefonat kann aber eher einen persönlichen Eindruck vermitteln. 

Es gibt sehr viele spannende moderne Ausbildungsberufe jenseits der immer stark nachgefragten wie KFZ-Mechatronik, Mediengestaltung, Tierpflege und Friseurhandwerk. Und manchmal ist auch eine Ermunterung aus dem Umwelt hilfreich, dass Frauen technische Berufe genauso wie soziale Berufe im Auge haben sollten und viele Männer sich in sozialen Berufen sehr wohl fühlen.“

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