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Da bleiben die Schulkinder auf der Strecke

von Gerda Spaan

Angesichts in der Breite steigender Infektionszahlen Corona ist nicht zu verstehen, warum den Schulen der quasi Normalunterricht verordnet wird, ohne gleichzeitig ein schlüssiges Konzept vorzulegen, wie zu verfahren ist, wenn doch der Worstcase eintritt und umgestellt werden muss auf online-Unterricht. Zumal hier die gleiche Benotung erfolgen wird. Die Grundausstattung (z.B. Strom) ist fragwürdig vorhanden. Die Personalkosten und Wartung gehen zu Lasten klammer Kommunen. Es scheint, als würde hier nur auf Sicht gefahren, mit der Hoffnung verbunden, dass es schon irgendwie gehen wird.

Leider ist es – was Schule und Bildung angeht – unverändert seit über 50 Jahren so, dass die Schulräume uralt und nicht mehr angemessen sind. Die Schulgebäude sind teilweise mehr als 100 Jahre alt und viel zu klein. Und die Lehrpläne wurden trotz Corona nicht "entrümpelt", sondern gaukeln weiterhin Scheinnormalität vor. Viel zu wenige Obendrein  gibt es viel zu wenige Lehrer, ausgerechnet in den Grundschulen. Notbesetzungen und Notlösungen - aber alles soll mal eben so laufen. Die Hoffnung: Es wird schon gut gehen.

Was soll man von dieser Art von Landespolitik in Sachen Bildung noch halten. Zu erwarten ist da nun auch noch ein Verschleißen von engagierten Pädagogen. Denn die wissen ja, dass die Kinder  sie und ihren  Unterricht brauchen. Es ist sehr bedauerlich, dass auch in dieser schwierigen Zeit die Landesregierung nicht in der Lage ist, unbürokratische und praktizierbare Wege zu eröffnen, um digitales Lernen zu ermöglichen. 

Pleite-Kommunen wie Remscheid oder besser die Kinder hier bleiben dann eben " auf der Strecke". Die Probleme werden von der Landesregierung einfach nach unten - auf die kommunale Ebene – weitergereicht, wo man an den Geldsack nicht mehr ohne Weiteres herankommen oder er nicht rechtzeitig nutzbar geöffnet werden kann. Ein Armutszeugnis!

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