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6.345 Menschen sind in Remscheid unterbeschäftigt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

 Im Juli ist die Arbeitslosigkeit im bergischen Städtedreieck im Vergleich zum Juni um 709 (2,2 Prozent) auf 32.668 Personen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr waren 7.451 (29,5 Prozent) mehr Menschen arbeitslos gemeldet. Erneut ist die Arbeitslosigkeit mit einer Zunahme von rund 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr im Rechtskreis des SGB III deutlich stärker gestiegen als im Rechtskreis des SBG II (18,2 Prozent). Anders als in den Vormonaten ist im Agenturbezirk nun Solingen am stärksten vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen. Unverändert ist der Bestand an Arbeitslosen und die Arbeitslosenquote in Wuppertal am höchsten, hier sind nun über 20.000 Menschen arbeitslos. In Remscheid ist die Arbeitslosigkeit dagegen leicht gesunken.

Aktuell sind in Remscheid 4.867 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 98 Personen oder zwei Prozent weniger als im Vormonat, im Vergleich zum Juli des Vorjahres 688 Personen (16,5 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,2 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf sieben Prozent (+1,2 Prozentpunkte). 646 Personen meldeten sich im Juli neu oder erneut arbeitslos, 749 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Zum Stichtag 26. Juli lagen insgesamt 1.242 Anzeigen auf Kurzarbeit für 21.090 Beschäftigte vor. Im Juli wurden in Remscheid 177 Stellenzugänge gemeldet plus vier gegenüber dem Vormonat), seit Jahresbeginn allerdings 31,3 Prozent weniger als im Vorjahr (635).  Im Bestand befinden sich nun insgesamt 751 offene Stellen. Das sind 34 weniger als im Vormonat und 534 weniger als im Vorjahresmonat. 439 junge Menschen unter 25 Jahren sind aktuell in Remscheid von Jugendarbeitslosigkeit betroffen. Im Vergleich zum Vormonat sind dies 17 Jugendliche (-3,7 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 30 Personen (+7,3 Prozent) gestiegen. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 1.693 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 201 (13,5 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 90,3 Prozent (1.529 Personen) in der Grundsicherung betreut.

Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Insgesamt sind in diesem Monat 6.345 Menschen unterbeschäftigt; das sind 276 Personen mehr als vor einem Jahr (+4,5 Prozent).

Im gesamten Bergischen Städtedreieck ist die Nachfrage nach Arbeitskräften um rund 28 Prozent (273 Stellen) niedriger als im Juli 2019. Im Vergleich zum Vormonat wurden aber 13 (rund zwei Prozent) mehr neue Stellen gemeldet. „Die Zahl der neuen Arbeitslosmeldungen ist im Juli nur leicht gestiegen und im Vergleich zum Vorjahr sogar gesunken. Es konnten mehr Menschen eine Erwerbstätigkeit aufnehmen als im Juni. Dank der geringen Zugänge in Arbeitslosigkeit und der gestiegenen Abgänge in Erwerbstätigkeit ist der Bestand an Arbeitslosen im Agenturbezirk im Vergleich zum Vormonat nur geringfügig gestiegen. Im Vergleich der kreisfreien Städte hat in NRW nur Remscheid einen Rückgang im Bestand der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Auch im Juli lässt sich also feststellen, dass die Kurzarbeit den Firmen hilft, Entlassungen zu vermeiden. Die Unternehmen können dadurch schneller auf eine anziehende Konjunktur reagieren“, resümiert Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

In folgenden Berufsgruppen werden Arbeitskräfte gesucht: Metallbearbeitung; Maschinenbau- und Betriebstechnik; Köche; Maler- Lackierarbeiten; Sanitär-, Heizung-, Klimatechnik; Lagerwirtschaft; Gesundheitsaufsicht-/Hygieneüberwachung; Büro-/Sekretariatskräfte; Buchhaltung; Medizinische Fachangestellte; Kinderbetreuung, -erziehung.

Seit März 2020 sind insgesamt 6.292 Anzeigen für 96.879 Beschäftigte eingegangen. Agentur für Arbeit Mettmann - Pressestelle Die angezeigte Kurzarbeit betrifft alle Branchen. Am stärksten von Kurzarbeit betroffen sind der Einzelhandel; das verarbeitende Gewerbe (Metall- und Elektro- und Stahlindustrie), die Gastronomie; das Baugewerbe und das Gesundheitswesen.

Der Ausbildungsmarkt ist  in Bewegung

Die Anstrengungen der Agentur für Arbeit und ihrer Ausbildungsmarktpartner tragen Früchte. Im abgelaufenen Monat konnten weitere Ausbildungsstellen gewonnen werden, so dass sich der Rückgang im Vergleich zum sehr erfolgreichen Vorjahr weiter verringert hat. Um die knapp 1200 noch offenen Ausbildungsstellen bewerben sich derzeit weniger als 1300 ausbildungssuchende Jugendliche - rein rechnerisch ein fast ausgeglichenes Verhältnis!  "Ich hoffe, dass diese Anstrengungen Früchte tragen und den bergischen Ausbildungsmarkt trotz Corona auch in 2020 zu einem Erfolg werden lassen", unterstreicht Martin Klebe. Einen weiteren wichtigen Beitrag hierzu wird die Agentur für Arbeit aus dem Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" leisten können. Kleine und mittlere Unternehmen bis 249 Mitarbeitenden können bis Ende 2020 eine Prämie beantragen, wenn sie trotz Kurzarbeit ihre Ausbildungsleistung aufrechterhalten.  

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