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Stadtteilmanagement wird für 2022 ausgeschrieben

Das Büro von Innenstadtmanager Jonas Reimann und Quartiersarchitekt Christian Wlost im ehemaligen „Radio Kappen“-Ladenlokal, Markt 13, (Archivfoto) ist durch Landeszuschüsse noch bis zum Ende des Jahres gesichert. Ebenso wie die Fördermaßnahme "Stadtteilmanagement für die Innenstadt von Remscheid". Doch keine Sorge, die Stadt möchte das Projekt für weitere drei Jahre fortsetzen. Einen entsprechenden Beschlussvorschlag hat sie der Bezirksvertretung Alt Remscheid für den 11. August und dem Entwicklungsausschuss für den 20. August vorgelegt. Die endgültige Entscheidung liegt beim Rat der Stadt am 24. September, also erst nach der Kommunalwahl. Erst danach wird die Verwaltung die für eine Fortführung benötigten Gelder aus dem Städtebauförderungsprogramm (Wachstum und nachhaltige Erneuerung - ehem. Stadtumbau) beantragen können. Und erst wenn der Bewilligungsbescheid vorliegt, kann der Auftrag über die Leistungen des Stadtumbaumanagements für nächsten drei Jahre öffentlich ausgeschrieben werden.

Das Signet des neuen Innenstadtmanagements.Die Verwaltung strebt eine möglichst lückenlose Fortführung der Aufgaben an. Denn das seit dem 1. Januar 2017 im Gebäude Markt 13 untergebrachte Stadtteilmanagement habe sich „als wertvoller Partner für die Maßnahmen-Koordinierung und als Schnittstelle zwischen den in den Stadterneuerungsprozess eingebundenen Akteuren und der Stadtverwaltung erwiesen und sehr gut etabliert“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Konkret benannt werden die Eigentümerberatung und die „Aktivierung von Akteuren, Moderationstätigkeiten, Öffentlichkeitsarbeit sowie konzeptionelle Arbeiten“.

Um die „im Laufe der letzten Jahre in der Innenstadt angelaufenen und für die Zukunft richtungsweisenden Entwicklungen, Ideen und Vorhaben (siehe Revitalisierungskonzept Innenstadt, evtl. Sanierungsgebiet Alleestraße) weiter intensiv vor Ort gemeinsam mit den vorhandenen und neu hinzugekommenen externen Akteuren voranzutreiben, umzusetzen sowie vor allem zu verstetigen“, sei das Stadtteilmanagements unverzichtbar.

Allerdings ist eine direkte Weiterbeauftragung der bisher mit dem Stadtteilmanagement beauftragten Büro-Gemeinschaft Stadt + Handel Beckmann u. Föhrer Stadtplaner PartGmbH / Post Welters + Partner mbH, Dortmund, nicht zulässig aufgrund der für öffentliche Auftraggeber verbindlichen vergaberechtlichen und des Förderrechts. Und da es sich um eine Gesamt-Auftragssumme handeln wird, die über dem Schwellenwert von 214.000 Euro liegt, ist sogar eine EU-weite Ausschreibung erforderlich, die einen wesentlich höheren Bearbeitungs- und Abwicklungsaufwand erfordert als ein nationales Verfahren. Mit der Auftragsvergabe rechnet die Stadt daher frühestens Mitte des Jahres 2021. Die Kosten des künftigen dreijährigen Stadtteilmanagements beziffert die Verwaltung mit 337.500 Euro. Davon trägt das Land 80 Prozent gleich 270.000 Euro.

 

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