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Eine Umweltzone für Remscheid wäre nur eine Notlösung

Waterbölles-Kommentar

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Wenn Messungen bestätigen, dass in Remscheid auf bestimmten Straßen zu viele Autos die Luft zu stark verpesten (Stickstoffdioxid / Feinstaub), wenn also gesetzliche Grenzwerte überschritten werden, dann wird an einem Luftreinhalteplan, d.h. einer Umweltzone, kein Weg mehr vorbeigehen. Soweit ist es zum Glück noch nicht. Und damit das noch möglichst lange so bleibt, sind die 150.000 Euro gut investiertes Geld, das die Verwaltung für die Erneuerung von acht Ampelanlagen auf der Freiheitstraße ausgeben will, damit die Autofahrer dort weniger oft vor roten Ampeln stehen. „Grüne Welle“ bedeutet einen stetigeren Verkehrsfluss, weniger Lärm durch Bremsen und Anfahren und vor allem weniger Abgase. Das weiß jeder Autofahrer (auch wenn sein Fahrstil manchmal ein anderer ist).Also nichts wie her mit den neuen Ampeln.

Aber muss darüber hinaus für die Freiheitstraße auch gleich ein Schadstoffmessgerät für 30.000 Euro angeschafft werden? Die Verwaltung meint, Modellrechnungen (mit Erfahrungswerten und den Ergebnissen von Verkehrszählungen) reichten aus. Ein weiteres Argument gegen eine solche Investition: Remscheid hat kein Geld. Deshalb tat die Bezirksvertretung Alt-Remscheid auch gut daran, den Vorschlag von Beatrice Schlieper von den Grünen abzulehnen, von der Verwaltung einen Prüfbericht zur möglichen Einführung einer Umweltzone in Remscheid anzufordern. Man stelle sich vor, es dürften keine Lastwagen mehr über die Freiheitstraße fahren. Woher denn dann? Über die Alleestraße am Rathaus vorbei zur Elberfelder Straße? Na prima! Um das zu verhindern, schaffen wir doch lieber schnellstmöglich neue Ampelanlagen an, die besser getaktet werden können. Und machen uns Gedanken über weitere Gegenmaßnahmen. Eine Umweltzone ist nicht die Lösung des Problems, sondern eine Notlösung.

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