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Der Abriss der alten Hallen beginnt erst jetzt

Morsbach bekommt auf Firmengelände neues Bett“, titelte der Waterbölles am 22. November 2016. Doch gut Ding will Weile haben. In dieser Woche werde mit der Baumaßnahme begonnen, teilte die Verwaltung den zeitgleich tagenden Bezirksvertretungen Alt-Remscheid und Lüttringhausen mit: „ Die Arbeiten werden … voraussichtlich Anfang 2021 abgeschlossen sein. Hierbei wird es zeitweise zu einer Beeinträchtigung des Verkehrs kommen. Die halbseitige Sperrung der Straße wird durch eine Ampelanlage geregelt.“

Am 24. November 2016 hatte der Rat der Stadt den Gewässerausbau beschlossen. Dabei wird der Morsbach an den südwestlichen Rand eines Gewerbegebietes verlegt. Bei ausreichendem Abstand zur Straße werde dem Gewässer genügend Platz gegeben, um sich zu entwickeln, heißt es. Die Uferbereiche sollen als naturnahe Böschung gestaltet werden. Dafür stellt der Grundstückeigentümer einen 15 Meter breiten Geländestreifen zur Verfügung. Er übernimmt auch den Abriss der alten Hallen im Bereich der neuen Gewässertrasse. Doch damit konnte erst Anfang 2020 begonnen werden. Wegen eines bis dahin nicht beendeten Mietverhältnisses auf dem Gewerbehof , so die Verwaltung.

Die Gewässerarbeiten wurden öffentlich ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt die Fa. Berster GmbH & Co. KG aus Wiehl. Der Auftrag hat ein Volumen von rd. 1.360.000 Euro und wird zu 90 Prozent durch das Land NRW gefördert. Den zehnprozentigen Eigenanteil trägt der Grundstückseigentümer. Für die Mehrkosten von 415.000 Euro gegenüber der Vorlage 2016 (955.000 €) liege eine Zusage der Bezirksregierung Düsseldorf für die Bereitstellung weiterer Fördermittel vor, teilt die Verwaltung mit.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Das bedeutet eine Preissteigerung von 30,5 Prozent in vier Jahren oder 7,63 Prozent im Jahr. Könnte man schon eine Kostenexplosion nennen, oder?! Was sind die Gründe?

Stadt Remscheid am :

Die Kostenschätzung in der Entwurfsplanung unterliegt gemäß HOAI einer Ungenauigkeit von +/- 20 Prozent. Mehrkosten sind außerdem durch Arbeiten entstanden, die in 2016 in dieser Form nicht absehbar waren. Dazu gehört ein nahezu kompletter Hallenabriss gegenüber einem geplanten, halbseitigen Abriss, verbunden mit einem neuen Kanalanschluss. Durch den vollständigen Gebäuderückbau ist eine weitreichendere Umsetzung der Gewässerausbaumaßnahme in diesem Bereich möglich. Des Weiteren ist vor allem eine in den Jahren 2017/2018 erhebliche Preissteigerung im Bausektor zu beobachten. Bedingt durch die Zinsentwicklung und dem sich einstellenden Bauboom konnten die in 2016 geschätzten Preise aktuell auf dem Markt bei weitem nicht erzielt werden. (Die Verwaltung auf Anfrage des Waterbölles)

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