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Corona an der Albert-Einstein-Gesamtschule

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach unseren Informationen hat eine nicht in Remscheid wohnende Lehrerin der Albert-Einstein-Schule heute Morgen während des Unterrichts die Information erhalten, dass sie auf Corona positiv getestet wurde. Die Lehrerin, ein Kollege und die gesamte Klasse wurden zunächst unter Quarantäneauflagen nach Hause geschickt. Das Gesundheitsamt, die Schulverwaltung und die Schule klären derzeit den genauen Sachverhalt und werden im Laufe des Tages in Abstimmung mit dem Corona- Krisenstab die entsprechend erforderlichen Maßnahmen veranlassen.

Die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) in der ab dem 12. August gültigen Fassung schreibt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen fest (§ 2). Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden unmittelbar mit einem Bußgeld von 150 geahndet.

Neu in der ab 12. August gültigen Coronabetreuungsverordnung ist die Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände und vorläufig bis zum 31. August ab Klasse 5 grundsätzlich auch im Unterricht (§ 1). Ab Montag, 17. August, nehmen die Kindertagesbetreuungsangebote den Regelbetrieb in der Pandemie auf und es gilt wieder der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang (Fassung von § 2 ab 17. August).

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Stadt Remscheid am :

Die heutige positive Testung einer Lehrerin der Albert-Einstein-Schule Remscheid führt nicht zur Schließung der Gesamtschule mit rund 1200 Schüler*innen. Die betroffene Lehrerin, ihre Schulklasse und ein im Unterricht anwesender Lehrer bleiben aus Gründen der Sicherheit ab heute in 14-tägiger häuslicher Quarantäne. Es steht ihnen frei, sich gegen Ende der Isolation im Testzentrum des Gesundheitsamtes freiwillig auf Covid 19 testen zu lassen. Das Gesundheitsamt wird die betroffenen Eltern zeitnah mit allen Details zum weiteren Vorgehen versorgen. Auch die Schule wird auf ihrer Homepage informieren. Die heute auf Covid 19 positiv getestete Lehrerin der Remscheider Gesamtschule hat alles richtig gemacht und überaus verantwortungsvoll reagiert: Als sich bei ihr am vergangenen Wochenende leichte Erkältungssymptome einstellten, ließ sie sich in Abstimmung mit der Schulleitung zur Sicherheit halber gleich am Montagmorgen auf das Coronavirus testen. Der Test wurde mit zwei Abstrichen durchgeführt: ein Abstrich im Rachen und einer in der Nase. Heute Morgen, passend zum Schulstart, gab die konsultierte Arztpraxis (Anmerkung: keine Remscheider Arztpraxis) Entwarnung: Das Testergebnis sei negativ, so hieß es und sie könne daher ihrer Arbeit nachgehen. Also machte sich die Pädagogin ins Schulgebäude auf und betrat ihre Klasse. Und das unter Beachtung des gehörigen Mindestabstandes zu den Kindern und einem Fachkollegen, der heute zeitglich in der Klasse im Einsatz war. Und geschützt mit einem Mund-Nasen-Schutz ohne direkten Kontakt zu einem ihrer 27 Schülerinnen und Schüler. Während des Vormittags ereilte sie dann ein zweiter Anruf aus ihrer Arztpraxis, in dem der behandelnde Arzt das zuvor als negativ bezeichnete Testergebnis revidierte. Der zweite der beiden Abstriche hatte ein positives Testergebnis gezeigt. Die Lehrerin verließ darauf umgehend das Schulgelände, die betroffene Schulklasse der 7. Jahrgangsstufe wurde nach Hause geschickt. Die Situationsanalyse zeigt: Nach den geltenden RKI-Richtlinien gibt es keinerlei Veranlassung dazu, Schutzmaßnahmen für den Lehrerkollegen oder die Schüler*innen einzuleiten. Tatsächlich hat es für alle Beteiligten aus medizinischer Sicht keine Infektionsgefahr gegeben. Alle Schutzmaßnahmen wurden eingehalten. Und dennoch: Zur besonderen Vorsicht legt das Gesundheitsamt dem heute im Klassenraum anwesenden Lehrer und den 27 Schülerinnen und Schülern eine freiwillige häusliche Quarantäne auf und sorgt dafür, dass sie im Gesundhausamt zum Ende der Quarantänezeit – wahrscheinlicher Testtag ist der 24. August – abgestrichen werden. Das gibt Sicherheit und Beruhigung für ihre Rückkehr in den Schulalltag. Die Frage nach der Testung von Geschwisterkindern oder Eltern der betroffenen Kinder stellt sich nach medizinischer Fachansicht nicht. Hier gilt der RKI-konforme Grundsatz: Kontaktpersonen von Kontaktpersonen werden nicht verfolgt, in diesen Fällen besteht kein Ansteckungsrisiko. Quarantäne und Testung sind also nicht erforderlich.

Thomas Reich am :

Vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen stelle ich mir die Frage, ob hier freiwillige Quarantäne für die 27 Schüler ausreichend ist.Diese 27 Schülern haben ca. 54 Elternteile und eine unbekannte Anzahl von Geschwistern, die - sollte sich eines der 27 Kinder angesteckt haben - auch den Virus weiterverbreiten könnten.Auch wenn es sich vermutlich nur um Kontakte der Kategorie 2 nach RKI handeln sollte, so sollte meiner Ansicht, zur Sicherheit ein Corona-Test für die 27 Schülern sofort vorgenommen werden. Es könnte hier wieder unnötige Verbreitungen geben, die mit 27 Tests schnell ausgeschlossen werden könnten. Mittlerweile müssen alle Rückkehrer aus Risikogebieten - unabhängig davon, ob sie dort überhaupt Kontakt zu Menschen hatten, einen Test machen.Warum gilt es dann nicht auch für solche Fälle?

Lothar Kaiser am :

Ein Abstrich ist ein Test, Herr Reich. Das geht aus dem Text zweifelsfrei hervor.

Thomas Reich am :

Was ein Abstrich ist weiß ich selbstverständlich, Herr Kaiser. Aus dem Text geht aber auch eindeutig hervor, dass dieser Abstrich erst zum Ende der freiwilligen Quarantäne stattfinden soll. Ich habe Sorge, dass zu Beginn von den 27 jemand seine Eltern oder Geschwister ansteckt und diese den Virus weitertragen. Im Weiteren handelt es sich um eine freiwillige Quarantäne, so dass die Schüler theoretisch den Virus auch in den 2 Wochen weiter tragen könnten.

Heinz Wäscher am :

Bedeutet positiv getestet eigentlich auch immer, dass die bzw. der Getestete infiziert ist?

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