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Der Fußverkehr kommt auf den Prüfstand

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu einem Fußverkehrs-Check eingeladen. Dabei können sie die Optimierung von Fußwegebeziehungen in den Stadtzentren von Lennep und in der Innenstadt untersuchen und Verbesserungsmöglichkeiten unter den Aspekten Sicherheit, Barrierefreiheit und Wegebeziehungen vorschlagen. Der Auftaktworkshop findet am Mittwoch, 26. August, statt. Zwei Begehungen folgen am Mittwoch, 2. September,  Innenstadt) bzw. Donnerstag, 3. September, (Lennep). Um Anmeldung wird unter umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de gebeten. Die Veranstaltungen finden unter Beachtung der geltenden Vorschriften der Corona-Schutzverordnung NRW statt. Sollten interessierte Bürgerinnen und Bürger nicht teilnehmen können, werden Anregungen unter der E-Mail-Adresse gerne entgegengenommen.

Der Fußverkehr stellt von allen Mobilitätsformen die nachhaltigste und zugleich klimaschonendste Variante dar. Zudem wird das Zu-Fuß-Gehen von nahezu allen Bürgerinnen und Bürgern Tag für Tag praktiziert. Mit der Umsetzung des Fußverkehrs-Checks in Remscheid wird ein Grundstein für die Verbesserung des Fußverkehrs gelegt. Er ermöglicht die Identifikation von Schwachstellen und die Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen.

Beim Fußverkehrs-Check können Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden die Belange der Fußgängerinnen und Fußgänger diskutieren. Bei den Begehungen im Zentrum von Remscheid und in Lennep diskutieren die teilnehmenden Personen an verschiedenen Haltepunkten gemeinsam die Herausforderungen im Fußverkehr. Informationen zu bestehenden Problemen werden direkt vor Ort aufgenommen. Die unterschiedlichen Sichtweisen der verschiedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglichen es, ein umfassendes Bild der Fußverkehrssituation zu erlangen.

Der integrative Fußverkehrs-Check wird von dem Planungsbüro VIA eG aus Köln begleitet und umfasst vier Termine:

  • Auftaktworkshop zur Vorstellung des Fußverkehrs-Checks und der Ist-Situationen für Fußgängerinnen und Fußgängern in den Stadtzentren von Remscheid und Lennep; es werden Routenvorschläge für die Begehungen unterbreitet: Sophie-Scholl-Gesamtschule, Hohenhagener Straße 25-27, Mensa, Mittwoch, 26.8., 17.30 bis 19.30 Uhr. (Anmeldefrist Freitag, 21.8.)
  • Begehung der Innenstadt von Alt Remscheid: Treffpunkt vor dem Rathaus Remscheid, am   Mittwoch, 2.9.2020, 17.30 bis 19.30 Uhr (Anmeldefrist Freitag, 28.8.)
  • Begehung der Innenstadt von Lennep: Treffpunkt vor dem Bahnhofsgebäude Lennep, Am Bahnhof 5, am Donnerstag, 3.9., 17.30 bis 19.30 Uhr (Anmeldefrist: Freitag, 28.8.)
  • Abschlussworkshop zur Vorstellung des Abschlussberichts mit den Verbesserungsvorschlägen und des Maßnahmenkonzepts in der Sophie-Scholl-Gesamtschule, Hohenhagener Straße 25-27, Mensa, am Dienstag, 10.11., 17.30 bis 19.30 Uhr (Anmeldefrist Donnerstag, 5.11.) Die Dokumentation wird den politischen Gremien zur Verfügung gestellt.

Der Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid hatte sich erfolgreich am Wettbewerb zum Fußverkehrs-Check des Zukunftsnetz Mobilität NRW beteiligt und als eine von insgesamt zwölf Kommunen in NRW die Umsetzung eines Fußverkehrs-Checks gewonnen. Der Gewinn besteht aus der kostenfreien Expertise und Begleitung eines Verkehrsplanungsbüros, der VIA eG aus Köln, bei der Umsetzung der Fußverkehrs-Checks. Remscheid ist seit 2017 Mitglied im landesweiten Netzwerk „Zukunftsnetz Mobilität NRW“. Das Netzwerk unterstützt Kommunen in NRW bei der Mobilitätswende und der damit verbundenen Herausforderung, mehr Mobilität mit weniger Kfz-Verkehr zu gewährleisten.

Die gesamtstädtische Mobilitätsstrategie der Stadt Remscheid, deren Umsetzung im Juli 2018 durch den Stadtrat beschlossen wurde, enthält eine Reihe von Maßnahmen in verschiedensten Bereichen zur Entwicklung einer umwelt- und klimaschonenden Mobilität in Remscheid. Ein wichtiger Baustein ist die Verbesserung des Fußverkehrs. Auch der rechtlich geltende Luftreinhalteplan schreibt bereits 2012 als eine Maßnahme den Ausbau der Fußwegeverbindungen fest und die Lärmproblematik aus dem Kraftfahrzeugverkehr kann nur mit deutlicher Unterstützung und Zunahme alternativer Mobilität bewältigt werden.

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