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Schule an der Stuttgarter Straße plus mehr Grün?

Am 19. Februar fragte die SPD-Fraktion, welche Pläne die Verwaltung mit dem städtischen Grundstück an der Stuttgarter Straße verfolgt, das mit dem Neubau des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung am Hauptbahnhof frei wird. Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 20.August liegt nun die Antwort vor: „Konkrete Pläne für die Nachnutzung sind aktuell verwaltungsseitig noch nicht festgelegt. (…) Im Rahmenplan ist eine … eine neue Grün- und Wegeverbindung sowie eine Umstrukturierung des Blockinnenbereiches vorgesehen. (…) Gemäß Beschluss des Verwaltungsvorstands vom 23. April wurde eine verwaltungsinterne interdisziplinäre Arbeitsgruppe eingerichtet. Erste Ergebnisse sowie Vorschläge für das weitere Vorgehen sind demgemäß … bis Ende 2020 vorzulegen. Das Fachdezernat Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport hat darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Schulentwicklungsplanung weiterer schulischer Raumbedarf angemeldet wurde und in diesem Zusammenhang das Gebäude in der Stuttgarter Straße eine Handlungsoption darstellt.“ Nach zwei Sitzungen der Arbeitsgruppe zeichne sich ab, „dass … eine … Schulnutzung vertieft überprüft werden wird“, verbunden mit Begrünungen und energetisch nachhaltigen Komponenten. „Optional werden auch sonstige Nutzungs- und Planungsoptionen – Wohnen mit neuen Grünaufwertungen, Ansiedlung sozialer Einrichtungen sowie auch ein eher finanzierungsferner Rückbau unter Anlage eines Parks – zumindest weiter erörtert, da hierfür unter der Ausblendung etwa von Kosten ebenfalls stichhaltige inhaltliche Gründe geltend gemacht werden können.“

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SPD Remscheid am :

Otto Mähler (SPD), Bezirksbürgermeister in Alt-Remscheid: „Das Vergabeverfahren für den Neubau des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung ist abgeschlossen. Jetzt steht einer Planung und Nachnutzung der Fläche in der Stuttgarter Straße nichts mehr im Wege. Die Fläche liegt mitten im Herzen von Remscheid und ist eine ‚Sahnestück‘ und dann noch im Eigentum der Stadt. Das ist eine große Chance, die müssen wir nutzen. Oft planen wir mit guten Ideen, müssen aber vorher noch Eigentümer überzeugen, die Pläne auch umzusetzen. Das ist hier nicht der Fall, weil die Fläche im städtischen Eigentum ist. In der Verwaltung werden scheinbar viele Varianten geprüfte. Das wundert mich. Denn der Rat hat schon 2017 seine Ideen formuliert und die Verwaltung beauftragt, den Rahmenplan westliche Innenstadt zu überarbeiten und dort Wohnungen zu schaffen. Ich hoffe, die Verwaltung vergisst diesen Ratsbeschluss nicht. Nadine Gaede, Sprecherin der SPD in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid „In viele Städten fällt es heute schwer Wohnungen zu finden, die auch bezahlbar sind. Davon sind wir glücklicherweise noch weit entfernt. Wenn wir verhindern wollen, dass gutes Wohnen auch in Remscheid zum Luxus wird, müssen wir jetzt handeln und neue Wohnungen bauen. Wir wollen gescheite, schöne und bezahlbare Wohnungen. Besonders Flächen direkt auf unserem Stadtkegel bieten sich dafür an, von dort kommt man einfach zu Fuß in die Innenstadt. Viele ältere Menschen schauen sich schon jetzt nach barrierearmen Wohnungen für später um. Außerdem ist die Fläche dort so groß, dass sich auch moderne Ideen für nachhaltiges und grünes Wohnen umsetzen ließen. Ich bin gespannt, auf die Ideen der Stadtplaner. Mit klugen Ideen, wie Grünflächen, Bänken und kleinen Spielflächen kann dieser Bereich zu einem Vorzeigeprojekt für unsere ganze Stadt werden, auf den wir stolz sind.“

Chronist am :

Eine Arbeitsgruppe der Verwaltung werde die Kosten der möglichen Nutzungen auf der Grundlage des geltenden Rahmenplans West abwägen und der Politik darüber im Laufes des Jahres berichten, kündigte Baudezernent Peter Heinze heute im Bauausschuss an.

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