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Remscheider Stadtbaumkonzept ist in Arbeit

Mit wissenschaftlicher Unterstützung der Göttinger Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (Prof. Dr. Dubbel - Fakultät Ressourcenmanagement) arbeiten die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) mit Stadtförster Markus Wolff derzeit an einem „Remscheider Stadtbaumkonzept“. Politik, örtliche Stakeholder sowie die Bürgerinnen und Bürger sollen noch ausreichend Gelegenheit erhalten, sich in dieses Konzept einzubringen. So nachzulesen in der Antwort auf eine Anfrage der CDU zu den Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit auf die Beschaffenheit der heimischen Bäume. In der Antwort der Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 25.August wird hingewiesen auf eine „in dieser Saison begonnene Bewässerungsaktion an ca. 400 Stadtbäumen“, die erhebliche dazu beigetragen habe, Folgen der Dürre für den Baumbestand zu kompensieren. Betroffen seien durch Trockenstress überwiegend Jungbäume und Bäume mittleren Alters (bis etwa zum 30. Standjahr). Diese seien überwiegend für diese laufende Bewässerungsaktion ausgewählt worden. Und im Gegensatz zum vergangenen Jahr seien bei den bewässerten Bäumen diesmal kaum oder nur geringe Folgeerscheinungen (z.B. abgestorbene Triebspitzen, vorzeitig welkende Blätter, etwa an den Linden im Mittelstreifen der Wansbeckstraße) festzustellen. Etwa 20 bis 30 Jungbäume hätten allerdings die Trockenheit der letzten zwei Jahre nicht verkraftet und seien abgestorben. Deren Entfernung dürften die TBR ca. 16.000 Euro kosten. Im Zusammenhang mit der Totholzentfernung rechnen die TBR für die folgenden Jahre mit Mehrkosten von 25.000 bis 30.000 Euro. Ferner muss von zusätzlichen Pflege- und Maßnahmenkosten in Höhe von 50.000 Euro pro Jahr ausgegangen werden. Zitat: „Insgesamt muss angemerkt werden, dass das Budget der Grünflächenpflege der TBR nicht ausreicht, um den derzeitigen Pflegestandart zu gewährleisten. Die Sparte hat daher in den vergangenen Jahren Verluste erwirtschaftet. Für die Jahre 2020 bis 2023 wurden daher die Mittel um 500.000 Euro aufgestockt.“

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Auf das neue Stadtbaumkonzept verwies in der Ratssitzung am Donnerstag David Schichel von den Grünen und sprach sich gegen den Antrag der Linken aus, die gegenwärtige Baumschutzsatzung in mehreren Punkten zu verändern bzw. zu erweitern (z.-B. durch Hinzunahme von Fichten). „Die Bäume müssen besser geschützt werden“, hatte die Linke-Sprecherin Brigitte Neff-Wetzel gefordert. Remscheid weise eine negative Baumbilanz aus mit einem Minus von 200 Bäumen pro Jahr. Die gegenwärtige Baumschutzsatzung sei ein „stumpfer Schwert“. Ihr Antrag wurde bei nur zwei Ja-Stimmen der Linken abgelehnt.

Colin Cyrus am :

Es ist sehr enttäuschend, dass sich ausgerechnet die Grünen so vehement gegen einen effektiveren Baumschutz aussprechen und noch nicht einmal bereit sind, unsere Baumschutzordnung auf das Niveau der Musterbaumschutzsatzung des Städte- und Gemeindebunds NRW anzuheben. Das Stadtbaumkonzept 2050 wird frühestens Mitte nächsten Jahres vorgestellt, und der Inhalt ist noch unklar (wahrscheinlich wird es dort eher um Patenschaften und Standortbedingungen usw. gehen). Bis dahin werden wieder hunderte Bäume gefällt sein. Wir hätten JETZT die Chance ,mehr Bäume zu schützen und/oder mehr Gelder für Nachpflanzungen zu generieren. Jeder Baum zählt! Auch Nadelbäume. Bisher kann man im Stadtgebiet Nadelbäume ohne Genehmigung fällen und ohne dafür Ausgleichzahlungen zu leisten oder sich zu Ersatzpflanzungen zu verpflichten. Das würde sich mit dem Vorschlag der Linken ändern. Dabei muss bei der Fällung einer Fichte nicht zwingend eine andere Fichte nachgepflanzt werden, es gehen auch andere Baumarten. Wie kann man das ablehnen? Das ist kurzsichtige Politik, die Kosten tragen wir jungen Menschen. Irgendwann sind wir gezwungen aufzuforsten, und dann wird es ungleich teurer!

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