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Freude auf das DOC bei gedämpfter Einkaufslaune

Die letzte Sitzung der Bezirksvertretung Lennep fand gestern unter Corona-Bedingungen im Saal der Klosterkirche statt. Und nach herzlichem Dank an die scheidenden BV-Mitglieder, die zur Kommunalwahl am 13. September nicht mehr antreten, und einem dringenden Appell gegen rechts  und für einen fairen Wahlkampf aller Kandidatinnen und Kandidaten und kam Bezirksbürgermeister Markus Kötter alsbald zu dem Tagesordnungspunkt, der rund 20 Lenneper Bürger auf die Tribüne des Saales gelockt hatte – dem geplanten Designer Outlet-Center.

DOC-Manager Henning Balzer

Dazu lieferte Henning Balzer, Development Director des DOC-Investors, der McArthurGlen-Group, Informationen aus 1. Hand: Von zunächst acht Klagen gegen die im April 2017 erlassene Baugenehmigung und den Bebauungsplan seien inzwischen vor dem Verwaltungsgericht noch vier Klagen von drei Klägern anhängig, berichtete Balzer: Mit diesen sei McArthurGlen im Gespräch und hoffe auf außergerichtliches Einvernehmen, wie es bei den vier anderen Klagen erreicht worden sei. Sollte es dazu allerdings nicht kommen, so Balzer weiter, sei er zuversichtlich, dass das Gericht den Weg für das DOC frei machen werde. „Wir stehen zu dem Projekt und werden es in jedem Fall umsetzen. Wir freuen uns auf die Realisierung, zumal ein Generalunternehmer daran großes Interesse geäußert hat!“

Es stimme, auch McArthurGlen habe als Einzelhändler unter der Corona-Pandemie gelitten¸ man habe alle Center für vier Wochen schließen müssen, aber seit Anfang Juni seien alle wieder geöffnet. „Bis das Umsatzniveau vor der Corona-Krise wieder erreicht sein wird, wird es wohl noch einige Zeit dauern“, räumte Henning Balzer ein. Denn die Einkaufslaune der deutschen Konsumenten sei ebenso gedämpft für die Lust der Japaner auf Einkaufstouren in Europa. „Aber  sollten einige große Mode-Marken die Corona-Flaute nicht überstehen, „bestehen gute Chancen auf einen adäquaten Ersatz!“

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Kommentare

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Rita Guardiera am :

Offensichtlich hat auch die unsichere berufliche Zukunft der erwünschten/erhofften Kauflustigen den Investor immer noch nicht davon überzeugt, dass ein DOC in diesen Zeiten ein wackliges Standbein hat. Hoffentlich haben sich unsere euphorischen Befürworter dieses Einkaufstempels im Remscheider Rathaus (mit eingeschränktem Warenangebot dank Wuppertals Einmischung) für die Zeit nach dem DOC gut überlegt, was mit den leer stehenden Gebäuden passiert.... Ein Plus hat es dann für Lennep: schöne,breite und neue Kreuzungen...

Chronist am :

Bekanntermaßen befasst sich das Oberverwaltungsgericht (OVG) Ende Oktober mit dem Bebauungsplan, der für den Bau des geplanten Outlet Centers in Lennep maßgeblich ist – der mündliche Verhandlungstermin ist für Mittwoch, 28. Oktober, festgesetzt. Das nehmen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke und Dietmar Klee, DOC-Projektkoordinator, zum Anlass, die Presse am kommenden Freitag gemeinsam mit Henning Balzer, Development Director bei der McArthurGlen Group über den aktuellen Sachstand zum Großprojekt und über Inhalte und Bedeutung des jetzt anstehenden Verhandlungstages zu informieren.

Klaus Runge am :

Am 22.10. berichtet die Rheinische Post über eine vom Bundeskabinett beschlossene „Neue Klimastrategie für Deutschland“. Es ist aber nur eine „Anpassungsstrategie“ gegen die Folgen des Klimawandels. D. h. eine oder viele Kopfschmerztabletten am Folgetag nach fröhlicher Feier mit viel Alkoholmischmasch und Rauch. Die wirksame Bekämpfung der Ursachen des Klimawandels kommt ganz zuletzt. „Ohne ambitionierten Klimaschutz ist alles nichts“, steht richtigerweise, aber erst im letzten Absatz des RP-Artikels. Ambitionierter Klimaschutz wäre u. a. weniger Verbrauch fossiler Brennstoffe, Verkehrsvermeidung, reduzierter CO2-Ausstoß, Frei-, Grünflächen-, Walderhaltung, Schutz innerstädtischen Baumbestandes und Schluss mit dem Wachstumswahn! Bei der Remscheider DOC-Planung handelt es sich sogar um einen schweren Verstoß gegen die Anpassungsstrategie. Der ambitionierte Klimaschutz ist dabei eine Null-Nummer. Die DOC-Planung hat schon mit den vorbereitenden Baumaßnahmen einen sehr wirksamen Schub des Klimawandels verursacht. Die Realisierung des DOC verursachte eine weitere dauerhafte Klimawandelbeschleunigung zum Preis eines „Erlebniseinkaufs“ von Waren mit zweifelhafter Qualität. Diese werden überwiegend unter Klima schädigenden Bedingungen hergestellt und herangeschafft.

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