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Umsatz von Edscha überschreitet die Milliardenschwelle

Pressemitteilung der Edscha Gruppe

Nach fünf Jahren im Mehrheitsbesitz der Beteiligungsgesellschaft Carlyle sieht sich der Remscheider Automobilzulieferer Edscha AG für die Zukunft gut gerüstet. Im Geschäftsjahr 2006/07 (30. Juni) stieg der um den Verkauf des Geschäftsbereichs Fahrzeugentwicklung bereinigte Umsatz um mehr als ein Viertel. Eine etwa dreijährige Konsolidierungsphase mit Effizienzsteigerungsprogrammen, Verkauf zweier kleinerer Geschäftsbereiche (neben der Fahrzeugentwicklung der Bereich Lkw-Schiebeverdecke) sowie Werksschließungen einerseits und Produktneuentwicklungen und Schaffung einiger hundert neuer Stellen andererseits bildete die Grundlage für eine dynamische Aufwärtsentwicklung im Geschäftsjahr 2006/07. Der Umsatz stieg um knapp 19 Prozent auf 1.108,0 Mio. Euro (Vorjahr 932,3 Mio. Euro). Darin ist der zum 31.12.2006 verkaufte Geschäftsbereich Fahrzeugentwicklung noch mit rund 37 Mio. Euro enthalten. Bereinigt man die beiden Vergleichsjahre um die Erlöse des abgegebenen Bereichs, ergibt sich im fortgeführten Kerngeschäft eine Steigerung von 27 Prozent. Der Konzern verfügt über ein globales Entwicklungs- und Produktionsnetzwerk mit 29 Standorten in 16 Ländern, an 22 Standorten davon wird produziert.

Wachstumstreiber war der Geschäftsbereich Cabrio-Dachsysteme, der sein Umsatzvolumen infolge von Produktionsanläufen bei sieben Modellen um 166% auf 392,5 Mio. Euro steigern konnte (Vorjahr 147,7 Mio. Euro). Damit steuerte er mehr als ein Drittel zum Gesamtumsatz bei. Den Hauptanteil – 61 Prozent – trägt unverändert der Geschäftsbereich Karosserieprodukte. Mit 678,2 Mio. Euro blieb er trotz Wachstum in Europa und insbesondere in Asien infolge des schwachen US-Automobilmarktes leicht (-1 %) unter dem Rekordwert des Vorjahres (687,4 Mio. Euro).

Bei der Verteilung des Umsatzes nach Regionen dominiert das internationale Geschäft. Im Geschäftsjahr 2006/07 wurde über die Hälfte (55 Prozent) mit Abnehmern außerhalb Deutschlands generiert. Auf europäische Kunden entfallen 35 Prozent des Gesamtumsatzes, auf amerikanische 17, und Asien trägt mit vier Prozent bei. Weltweit werden derzeit insgesamt etwa 200 Plattformen bzw. mehr als 30 Automobilmarken beliefert. International zählt Edscha zu den 100 größten, in Deutschland zu den 25 größten Automobilzulieferern.

Hinsichtlich der Ergebnissituation trifft Dr. Manfred Puhlmann, Vorsitzender des dreiköpfigen Vorstands, eine qualitative Aussage: „Wir haben 2006/07 mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen. Die Entwicklung verläuft positiv parallel zum Umsatzwachstum.“ Konkrete Ergebnisangaben macht Edscha nicht. Der Abschluss des Geschäftsjahres 2006/07 wurde nach HGB erstellt. Was die Verschuldung angeht, so betont Puhlmann ohne Angabe von Zahlen: „Wir haben die Finanzverbindlichkeiten kontinuierlich zurückfahren können. Die Verschuldungsquote bewegte sich stets in einem Rahmen, der uns den Spielraum lässt, die nötigen Investitionen im Unternehmen und das Wachstum zu finanzieren.“

In allen Produktgruppen sieht sich Edscha unter den führenden Anbietern. Vorstand Axel Schulmeyer, verantwortlich für den Geschäftsbereich Cabrio-Dachsysteme: „Bei Cabrio-Dachsystemen liegen wir international gleichauf mit den übrigen Top-Playern im Markt. Bei Scharniersystemen sind wir mit weitem Abstand weltweiter Markt- und Innovationsführer.“ „Das Wachstum der Edscha Gruppe basiert im Wesentlichen auf einer hohen Anzahl von Innovationen in beiden Geschäftseinheiten,“ führt Schulmeyer aus. „Allein in der Geschäftseinheit Cabrio-Dachsysteme tragen sieben neue Serienanläufe zum überproportionalen Wachstum bei.“ Auch bei den Karosserieprodukte konnte die Edscha Gruppe Neuheiten wie angetriebene Heckklappensysteme, Scharniersysteme mit aktivem Fußgängerschutz oder stufenlose Türfeststellersysteme präsentieren.

Parallel zum Umsatzwachstum hat Edscha in den vergangenen 18 Monaten zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen – allein in Deutschland rund 740. Das hohe Qualifikationsniveau der Mitarbeiter trägt wesentlich zum Erfolg der Edscha Gruppe bei. Im Wettbewerb um die am besten qualifizierten Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt ist Edscha auch für die Zukunft gut aufgestellt:

Im Marktumfeld der Zulieferindustrie ist für die Edscha Gruppe die Entwicklung der Material-/Rohstoffpreise, und hier insbesondere die der Stahlpreise ein kritisches Thema, da sich diese deutlich auf das Geschäftsergebnis auswirken. Der Stahlanteil an den Materialkosten liegt in der Geschäftseinheit Karosserieprodukte bei rund 80 Prozent. Hier ist Edscha, wie andere Zulieferer auch, dringend auf die Kompensation durch die Autohersteller angewiesen.

Trotz der aktuellen Herausforderungen im Markt blickt Puhlmann selbst bewusst in die Zukunft: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, sind jetzt klar auf unser Kerngeschäft fokussiert und gut gerüstet, um uns im globalen Wettbewerb durchsetzen und weiter wachsen zu können“. Nach einem zufriedenstellend verlaufenen ersten Halbjahr prognostiziert die Unternehmensgruppe für das gesamte Geschäftsjahr 2007/08 eine positive Umsatzentwicklung im Seriengeschäft. (Sonja Klein, Unternehmenskommunikation für die Edscha AG)

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