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Rahmenplan für "Kuckuck" soll Landesmittel bringen

Wie sich die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) eine städtebauliche Rahmenplanung für den Grünzug „Kuckuck“ im Südbezirk vorstellen – samt eines Radschnellwegs von der Innenstadt bis zur Mebusmühle – werden in nächster Zeit der Jugendhilfeausschuss, die Bezirksvertretung Süd und der Hauptausschuss erfahren, bevor  der Rat der Stadt am 10. Dezember über die vorgelegten Planvarianten entscheidet. Die Aufwertung der Freizeit- und Grünanlage (parallel zur Intzestraße) ist schon seit längerer Zeit der Wunsch der Bezirksvertretung Süd. Im Haushaltsplan 2019/2020 wurden für die Planung einer Neugestaltung 25.000 Euro bereitgestellt. Die vorliegenden Pläne der TBR bauen auf Vorschläge aus der Bürgerschaft innen und Bürger auf. Zugleich wird versucht, “die grundsätzlichen strukturellen Mängel der Grünanlage auszugleichen“, wie es in der Beschlussvorlage heißt. Realisierbar erscheint der Verwaltung eine Finanzierung des Projektes nur mit Hilfe von Landesmitteln. Gespräche mit der Bezirksregierung ergaben, dass Städtebaufördermittel des Landes einen Integrierten Städtebaulichen Rahmenplan voraussetzen. Dafür sieht die Verwaltung nun folgende Eckpunkte:

  • Reaktivierung der ehemaligen Straßenbahntrasse (Bereich Intzestraße) für Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen bis zur Mebusmühle und zur Eschbachtalsperre
  • Weiterer Durchstich und Anbindung der ehemaligen Straßenbahntrasse Richtung „Werkzeugtrasse“ zur Erreichung eines Netzsystems der Fahrradtrassen innerhalb Remscheids
  • Aufwertung der Grünanlage „Kuckuck“ durch einen Wasserspielplatz
  • Attraktive Neugestaltung der Zugänge zur Grünanlage
  • Anbindung der Grünanlage an benachteiligte Wohnquartiere jenseits der Bahnstrecke incl. weiterer Grünmaßnahmen dort
  • Bau einer E-Bike-Ladestation im Bereich der Grünanlage
  • Einbindung der Firma Vaillant in die Gestaltung der Grünanlage Kuckuck, unter Umständen Zusammenarbeit mit Vaillant bei Maßnahmen „Grün statt Grau“ für die gewerblichen Bereiche im Südbezirk
  • Sichtbarmachung des tiefliegenden Baches im Bereich der Grünanlage
  • Abstimmung der Rahmenplanung mit dem Fahrradkonzept der Stadt
  • Untersuchung einer Inwertsetzung des Wasserturms an der Intzestraße
  • Umbau des Intze-Platzes zu einem städtischen Quartiersplatz

In der Abteilung Stadtentwicklung soll sich ein interdisziplinäres Team im kommenden Jahr mit der Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Rahmenplans beginnen. Ziel ist ein konkreter Maßnahmenplan zum Jahresende nebst  mittelfristiger Finanzplanung. Wenn alles so klappt, wie man es sich im Rathaus vorstellte, könnten die Pläne frühestens Anfang / Mitte 2024 umgesetzt werden.

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Kommentare

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Hans Werner Degiorgio am :

Wenn der Rahmenplan dann noch die Instandsetzung der Straße Am Grafenwald beinhaltet würde, damit die Besucher ohne Achsbruch den Parkplatz anfahren können, wäre alles richtig gemacht.

Chronist am :

Anfang 2022 rechnet Christina Kutschaty, Leiterin des Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Remscheid, mit einem Maßnahmenkatalog, wie sie gestern im Jugendhilfeausschuss mitteilte. Bis dahin seien mehrere Bürgerbeteiligungen vorgesehen. Auch gelte es, die Stärken und Schwächen des Areals „Kuckuck“ noch weiter herauszuarbeiten.

Chronist am :

Der geplante Rahmenplan steht zur Beschlussfassung am 10. Dezember auf der Tagesordnung des Rates der Stadt.

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