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IHK hat kein Verständnis für teure Schadstoffmessung

Pressemitteilung der Industrie- und Handelskammer

„Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode“. Mit diesen Worten kommentiert Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid, die Forderung, in Remscheid auf Kosten der Stadt die Schadstoffbelastung der Luft zu messen. Da sowohl nach Berechnungen der Stadt als auch den Erkenntnissen des Landesumweltamtes (LANUV) keine Überschreitungen der Grenzwerte vorlägen, sei es für ihn völlig unverständlich, wieso Remscheider Politiker 30.000 Euro für ein entsprechendes Messgerät ausgeben wollen. „Für mich ist das ein typisches Beispiel für politischen Aktionismus und Verschwendung von Steuergeldern“ so Wenge weiter. „Entlarvend findet Wenge die Forderung der Remscheider Grünen nach Einführung einer Umweltzone: „Statt sich zu freuen, dass in Remscheid die Luftbelastung vergleichsweise gering ist, werden Fahrverbote gefordert. Dabei zeigen unter anderem die Messwerte aus Wuppertal, dass der Straßenverkehr selbst an Hauptverkehrsstraßen nur einen sehr geringen Anteil an der Feinstaubbelastung hat. Zu fast 70 Prozent werden die Feinstäube als sogenannte Hintergrundbelastung herangeweht.“

Dies könne lokal überhaupt nicht beeinflusst werden. Außerdem seien mittlerweile die Kleinfeuerungsanlagen in Privathäusern für mehr Feinstaub verantwortlich als der gesamte Verkehr. Die Feinstaubemissionen des Verkehrs seien schließlich wiederum nur zu einem Drittel durch den Motor bedingt. „Zwei Drittel entstehen durch Abrieb und Aufwirbelung – unabhängig davon, welche Plakette auf den Fahrzeugen klebt. Die Feinstaubbelastung lässt sich deshalb durch Umweltzonen so gut wie gar nicht senken.“ Wesentlich effektiver seien dagegen Maßnahmen zur Verflüssigung des Verkehrs. Die geplante Aufstellung neuer Ampelanlagen und eine bessere Beschilderung seien deshalb zu begrüßen. Durch die fortschreitende Modernisierung der Fahrzeugflotte sei zudem eher eine weitere Reduzierung der durch den Verkehr verursachten Belastungen zu erwarten. Dies gelte auch für die Stickoxide: „In Wuppertal beispielsweise erwartet das LANUV hier bis 2010 einen Rückgang um 22 Prozent. Erst dann aber ist die Einhaltung auch dieser Grenzwerte verbindlich“, so Wenge. Remscheid sollte sich daher glücklich schätzen, dass ihm die Probleme anderer Städte, beispielsweise von Wuppertal, erspart blieben. „Wer jetzt in Remscheid Messcontainer und Umweltzonen fordert, ignoriert die Realität und verschwendet das Geld der Bürger!“

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