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Wohnungslosenhilfe fürchtet den Herbst und Winter

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Der Caritasverband Remscheid e.V. macht sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie große Sorgen um Wohnungslose im kommenden Herbst und Winter. Der Verband befürchtet, dass wegen Abstandsregeln und Platzmangel die Angebote für wohnungslose Menschen nicht ausreichen werden. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen fordert er daher im Einklang mit dem Deutsche Caritasverband und seiner Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (KAG W) die Bundes- und Landespolitik zum Tag der Wohnungslosen am 11. September eindringlich dazu auf, einerseits die Wohnungslosenhilfe zu unterstützen und andererseits die Wohnungslosigkeit mit Entschiedenheit zu bekämpfen. Seit Jahren passiere da zu wenig.

Über eine halbe Million Menschen sind in Deutschland ohne dauerhafte eigene Wohnung. In der Fachberatungsstelle für Wohnungsnotfälle des Caritasverbandes in Remscheid haben in diesem Jahr (Stichtag 31. August) 234 Personen wegen Hilfe vorgesprochen. Davon waren 157 Personen akut wohnungslos und 65 Personen vollkommen mittellos. Es ist zu befürchten, dass diese Zahlen vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise ansteigen. Für nicht wenige Haushalte, bei denen zum Beispiel Kurzarbeit ansteht oder der Job bedroht ist, ist die Zahlung der Miete ein Kraftakt oder gar unmöglich geworden. Gleichzeitig erschwert Corona die Arbeit der Einrichtungen, die wohnungslose Menschen betreuen: Die Unterkünfte und Aufenthaltsorte können wegen Sicherheitsabständen und Hygiene-regeln ihre Aufnahmekapazitäten nicht voll ausnutzen – wie zum Beispiel im Tagescafé in der Schüttendelle.

Wohnen ist ein Menschenrecht. Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit sind zentrale gesellschaftliche Probleme, gegen die die Landes- und Bundespolitik nicht entschieden genug eingreift. Die langjährigen Forderungen an die Landespolitik, zum Beispiel einer sozialen Bindung von 30 Prozent aller Neubauwohnungen, bekommen dieses Jahr durch Corona und die Wirtschaftskrise eine neue Dringlichkeit. Zugleich müssen der Wohnungslosenhilfe ganz akut mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Die Einrichtungen brauchen eine finanzielle Absicherung und zusätzliche Wohnungen, um in der kalten Jahreszeit den wohnungslosen Menschen bei Erkrankung und Quarantäne ein Dach über den Kopf an-bieten zu können.

„In Remscheid weiß man um die oben beschriebene Probleme und ist dabei Lösungen zu finden. Dabei ist man im Austausch mit allen in diesem Bereich tätigen Institutionen“, sagt Ute Schlichting, Leiterin des Fachbereichs Eingliederungs- und Wohnungsnotfallhilfen des Caritasverbandes Remscheid.

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