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Verkehrsunfall auf der A1 vor der Raststätte

Foto: Polizei Wuppertal.Gegen 7.25 Uhr ging bei der Feuerwehr der Notruf über einen Verkehrsunfall mit sieben beteiligten Pkw auf A1 in Fahrtrichtung Köln ein. Vor der Raststätte Remscheid war aus bislang ungeklärter Ursache unterhalb der Autobahnbrücke zum Zusammenstoß der Wagen gekommen, bei dem einige Insassen verletzt wurden. Auch kam es zu stärkeren Karosserieschäden und dem Auslaufen von Betriebsmittel. Zwei Personen wurden zur Behandlung und weitere sechs Personen zur medizinischen Abklärung in umliegende Krankenhäuser in Wuppertal, Wermelskirchen und Remscheid transportiert. Von dem Unfall waren die gesamten Fahrstreifen betroffen. Das erforderte eine Komplettsperrung der A1, um die Rettungsarbeiten nicht zu gefährden. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Den ersten Informationen zufolge fuhren drei Pkw auf dem Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle Remscheid in Richtung Köln. Der Fahrer des ersten Wagens versuchte vor einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw einzuscheren, brach diesen Vorgang jedoch vorzeitig ab. Danach scherte er hinter dem Lkw auf den rechten Fahrstreifen ein. Die beiden nachfolgenden Pkw, die bereits hinter diesem Lkw aufgefahren waren, mussten stark abbremsen. Dies führte im nachfolgenden Verkehr zu einer Art Kettenreaktion, in deren Verlauf weitere Pkw ausweichen mussten und schließlich kollidierten. . Der Sachschaden wird auf circa 80.000 Euro geschätzt. Die A1 in Richtung Köln blieb aufgrund der Unfallmaßnahmen bis gegen 11 Uhr gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweilig auf mehrere Kilometer zurück und wurde an der Anschlussstelle Remscheid abgeleitet. (aus dem Bericht der Polizei Wuppertal)

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Kommentare

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Chronist am :

Zur Sitzung des Rates am 24. September hat die SPD-Fraktion die Verwaltung um Auskunft gebeten, wie es um die Unfallhäufigkeit auf der A1 zwischen Ratsstätte und Auffahrt/Ausfahrt Lennep bestellt ist.

Sven Wolf (MdL, SPD) am :

Es ist nicht nachzuvollziehen, dass seit Jahren bei Messanträgen der Stadt zwischen den Verwaltungsebenen eine Art „Verwaltungs-Ping Pong“ gespielt wird und nicht längst gehandelt wurde. Mal heißt es, die Messverfahren oder Messgeräte seien nicht anerkannt, dann fehlt der Rechtsgrund, dann die Vergleichbarkeit von Daten, dann hat die Unfallkommission habe keine Gefährdungslage festgestellt, die Messungen überhaupt rechtfertigen könnten. Hier muss endlich das Ministerium ein Einsehen haben und eingreifen. Fakt ist: Wir haben keine soliden Daten über die Streckenabschnitte, wie schnell da wirklich gefahren wird. In der Hälfte der Autobahnunfälle ist Zu-schnelles-Fahren eine Unfallursache. Wir brauchen schnellstmöglich eine Klärung, ob das der Fall ist, um weitere schwere Unfälle zu verhindern. Die Remscheiderinnen und Remscheider fordern bereits seit Jahren, dass etwas passiert. Was muss denn noch an Unfällen passieren, bevor sich Ministerium und Bezirksregierung bewegen?

Heinz Wäscher am :

Ein Auffahren auf die Fahrbahn einer Bundesautobahn vom Beschleunigungsstreifen gehört für viele Mitmenschen jedenfalls meiner bescheidenen Erfahrung nach zu den Tätigkeiten beim Autofahren, welche nur extrem ungern und mitunter sogar unter Todesängsten bewältigt werden. Die Auffahrt in Fahrtrichtung Köln wurde zwar schon im Vergleich zu früher, wo es fast keine Möglichkeit zum Beschleunigen gab, benutzungsfreundlicher gestaltet - aber gerade beim Auffahren auf eine Bundesautobahn vetrauen viele Mitmenschen einfach darauf, dass ihnen einfach „Platz gemacht” wird weil man selber mit dem Suchen einer ausreichend großen Lücke im fließenden verkehr überfordert zu sein scheint.

Chronist am :

In der Autobahn A1 zwischen Remscheid-Lennep und Raststäte Remscheid sehen die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln keinen Unfallschwerpunkt, berichtete Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke in der gestrigen Ratssitzung. Sie zitierte dabei aus den dort eingeholten Stellungnahmen. Von Januar bis August 2020 wurden zwischen der Anschlussstelle RS-Lennep und der Raststätte insgesamt 22 Verkehrsunfälle registriert mit einer schwer verletzten Person und drei leicht verletzten Personen. Im selben Zeitraum gab es dort in den Jahren 2018 und 2019 ebenso 22 Verkehrsunfälle, jedoch war die Personenbeteiligung höher. Im Jahre 2019 wurde eine Person schwer verletzt und acht Personen leicht verletzt. Im Jahre 2018 gab es sechs leicht verletzte Personen. Die jüngste Unfallkommissionssitzung bei der Bezirksregierung stellte nach dem tödlichen Unfall am 7. September auf der A1 in Höhe der der Rastanlage Remscheid fest, dass keine neuen verkehrlichen Maßnahmen erforderlich seien.

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