Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Neubaugebiet Knusthöhe bietet Platz für 193 Familien

Auf der Knusthöhe sollen u.a. 101 Doppelhäuser entstehen

Das neue Wohngebiet auf der Knusthöhe in Lennep nimmt Gestalt an. Im Februar werden sich nacheinander die Bezirksvertretung Lennep, der Bau- und der Hauptausschuss mit dem Konzept beschäftigen, das die Bauverwaltung gerne zur Grundlage ihrer weiteren Planungen (Bebauungsplan Nr. 475) machen würde. Zwischen dem 19. November und 7. Dezember standen im Rahmen einer frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit noch einmal die drei Entwürfe zur Diskussion, die sich zuvor bei drei Bürgerversammlungen herauskristallisiert hatten. Dabei wurde nach Angaben der Bauverwaltung der Plan favorisiert, der in dem Neubaugebiet zwei Haupterschließungsachsen vorsieht, eine im mittleren Bereich von Nord nach Süd durchgehend und eine zweite in Richtung Südwesten abknickend, beide fast halbkreisförmig durch Untererschließungsachsen miteinander verbunden. Zitat aus der Vorlage: „Das gesamte Wohnquartier, einschließlich der Bereich der Anbauverbots- und Beschränkungszone, wird durch einen Grüngürtel umgeben.“  Im äußeren Ring sind freistehende Einfamilienwohnhäuser mit Sattel- bzw. Zeltdach in eingeschossiger Bebauung geplant, in den mittleren Bereichen Einfamiliendoppelhäuser und Reihenhäuser in zweigeschossiger Bauweise mit Satteldach. Im Einfahrtsbereich zum Plangebiet sind dreigeschossige Mehrfamilienwohnhäuser geplant. Die Bauverwaltung: „Bei dieser Planung können 54 freistehende Einfamilienwohnhäuser mit einer durchschnittlichen Grundstücksgröße von ca. 800 bis 1.000 Quadratmetern, 101 Doppelhäuser mit einer durchschnittlichen Grundstücksgröße von ca. 450 bis 500 Quadratmetern, 20 Reihenhäuser mit einer durchschnittlichen Grundstücksgröße von 300 bis 350 Quadratmetern und drei Mehrfamilienwohnhäuser mit ca. 18 Wohneinheiten realisiert werden. Zu jeder Wohneinheit gibt es einen Stellplatz und einen Garagenstellplatz.“ Für die 193 Wohneinheiten ergibt sich eine Wohnbaufläche von ca. 12,25 Hektar.

Trackbacks

Waterbölles am : Um die Knusthöhe rankt sich so manche Geschichte

Vorschau anzeigen
Von Wilhelm R. Schmidt Angesichts der schon Jahre andauernden Diskussionen um eine weitere Ansiedlung von Wohnbauten bzw. Gewerbebetrieben im Umkreis von Lenneps höchstem Punkt scheint es angebracht, sich einmal mit der Knusthöhe zu beschäftigen.

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Entgegen dem Vorschlag der Verwaltung hat sich die Bezirksvertretung Lennep vergangenen Mittwoch noch nicht auf eines der drei erarbeiteten Planungskonzepte zur „Knusthöhe“ festgelegt; der Tagesordnungspunkt wurde vertagt. Für die CDU hatte zuvor Bezirksvorsteher Dr. Heinz Dieter Rohrweck Beratungsbedarf angemeldet. Auch hätte er gerne gewusst, was aus der Sicht der Bürger (!) für die einzelnen Varianten spricht und was nicht. Dies möge die Verwaltung doch bitte noch nachtragen.

Chronist am :

In der BV Lennep stimmten jetzt CDU, SPD und FDP dafür, den Plan 2 mit den beiden Haupterschießungsachsen von Nord nach Süd und nach Südwest (abknickend) weiterzuverfolgen. Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein berichtete in der Sitzung, die Stadt sei mit einigen potenziellen Investoren im Gespräch. Die Stadt selbst könne das Gelände nicht erschließen; dafür habe sie kein Geld.

Peter Maar am :

Nach einer Untersuchung der Universität Münster wird die Einwohnerzahl von Remscheid bis zum Jahre 2040 um weitere 30.000 Einwohner auf dann noch 86.000 Einwohner schrumpfen. In den letzten 30 Jahren hat Remscheid bereits 20.000 Einwohner verloren, der Höchststand lag mal bei ca. 135.000 Einwohnern. Die Uni Münster hat weiter ermittelt, dass sich der Anteil der jungen Bevölkerung (bis 20 Jahre) im Vergleich zum heutigen Stand um 50 Prozent reduzieren wird. Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass in den nächsten Jahren eine riesige Anzahl an Häusern, die in den letzten 50 Jahren gebaut wurden, vererbt werden. Und das bei massiv zurückgehender Bevölkerung. Was sollen da eigentlich noch solche Großprojekte auf der grünen Wiese? In Wuppertal stehen zum Beispiel aktuell 12.000 Wohnungen leer. Wie viele sind es in Remscheid? Wann findet endlich einmal die Bevölkerungsentwicklung Eingang in die Remscheider Stadtplanung? Ein entsprechender Ratsbeschluss, der einstimmig vor ca. einem Jahr gefasst wurde, wird offenbar von den Stadtplanern ignoriert.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!