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Rückblick: Remscheid im Januar 1998

Hückeswagen, Remscheids Vorbild, wenn es um schnelles und unkonventionelles Handeln geht. Das begann eigentlich schon vor zehn Jahren. Im Januar 1998 forderte Hückeswagens Bürgermeister Norbert Jörgens beim Neujahrsempfang der Stadt dazu auf (wen?), das Dickicht von Behörden und staatlichen Institutionen zu durchforsten.

Der damalige Remscheider Oberbürgermeister Reinhard Ulbrich nahm im Januar 1998 am Jahresempfang der bergischen Industrie- und Handelskammer nicht teil. Wie damals vermutet wurde aus Verärgerung über Kritik der IHK am städtischen Haushaltsplan.

Vertreter von SPD, CDU und Grünen versprachen im Januar 1998 auf einer Diskussionsveranstaltung den Sportvereinen, die Stadt werde von den Kosten des Schwimmtrainings (Hallenmiete an die Stadtwerke) in Höhe von 200.000 Maek 160.000 Mark übernehmen. Für 1999 kündigten die Stadtwerke eine Gebührenerhöhung an.

Die Remscheider CDU machte sich vor zehn Jahren für das Westdeutsche Tourneetheater (WTT) stark und lehnte die im städtischen Haushaltssicherungskonzept vorgesehenen Etatkürzungen ab. Der Jahresetat des WTT betrug damals 1,3 Millionen Mark.

Um Spenden für den Rosenmontagszug bat im Januar 1998 Gerd Grabowski, der Vorsitzende der Lenneper Karnevalsgesellschaft.  Es hätten sich für den „Zog“ bisher fünfmal weniger Gruppen und Kapellen angemeldet als im Vorjahr und die zu erwartenden Kosten seien erst zu 90 Prozent gedeckt.

Inzwischen längst abgerissen, im Januar 1998 aber noch hart „umkämpft“: Das alte Hallenbades in Remscheid-Lüttringhausen. Eine private Bürgerinitiative gegen den Abriss hatte vor zehn Jahren die Zusagen von Privatpersonen und Firmen über Spenden in Höhe von 100.000 Mark für die Sanierung des Bades. Doch die Remscheider Stadtwerke winkten ab: Geschätzte eine Million Mark für die Renovierung sei zuviel Geld.

Ladenschluss um 20 Uhr? Vor zehn Jahren in Remscheid noch eine Seltenheit. Im Januar 1998 teilte der Bergische Einzelhandelsverband das Ergebnis einer Umfrage mit, wonach die meisten Einzelhändler an der Alleestraße nur noch donnerstags und freitags ihre Geschäfte bis bis 20 Uhr offen halten wollten. Am Wochenanfang würden die Kunden die langen Öffnungszeiten kaum nutzen.

Als beispielhaft lobte das Landesministerium für Stadtentwicklung, Kultur und Sport im Januar 1998 die finanzielle Beteiligung der Anlieger am Ausbau der Fußgängerzone Alleestraße – und bewilligte einen Zuschuss von 166 000 Mark.

Freuen konnten sich vor zehn Jahren auch die Mitglieder des Schlossbauvereins Burg: Ein Erkrather Unternehmer hatte dem Bergischen Museum auf Schloss Burg seine beantliche Privatsammlung historischer Werkzeuge und Haushaltsgeräte überlassen.

Vor dem Landgericht Essen ging vor zehn Jahren ein skuriller Prozess zu Ende, in dem einer Remscheider Kartbahn eine besondere Rolle spielte. Dort war ein Pornofilm gedreht worden für einschlägige Kinos. Dumm nur, dass man vergessen hatte, vorher die Bandenwerbung seriöser Geschäftsleute abzunehmen. Weil die im ihren guten Ruf fürchteten und teilweise die Werbeverträge schon gekündigt hatten, ließ der Besitzer der Kartbahn die weitere Vorführung des Films gerichtlich untersagen.

Von einer steigenden Zahl von Schusswaffen n Remscheid, Solingen und Wuppertal berichtete vor zehn Jahren die Kriminalpolizei. 43.000 Schusswaffen seien im bergischen Städtedreieckamtlich registriert – 20 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Auch die Zahl der Waffenbesitzer sei gestiegen. Dagegen ging die Zahl der Bürger, die berechtigt sind, auch außerhalb der Wohnung eine Waffe mit sich zu führen, von 91 auf 20 zurück. Der Grund: Strengere Maßstäbe.

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