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Essener Planer benennen Stärken und Schwächen von RS

Von einem „Endspurt kurz vor Toresschluss“ sprach der Waterbölles, als der Rat der Stadt im vergangenen Jahr bei der Verwaltung einintegriertes Stadtentwicklungskonzept“ in Auftrag gab, um die Landes- und EU-Zuschüsse aus den Programmen „Stadtumbau West" und „Ziel 2“ nicht zu gefährden. Der externe Planer und Moderator für dieses Vorhaben, das Büro für Kommunal- und Regionalplanung in Essen, nennt als die Ausgangsbedingungen, die integrierte Handlungsprogramme für Kommunen erforderlich machen, den demografischen Wandel, Strukturwandel, Globalisierung, wachsende ökologische Anforderungen, enge finanzielle Handlungsspielräume und einen Wettbewerb der Städte und Regionen. Inzwischen hat das Büro die Zusammenfassung einer Strukturdatenanalyse und Wohnungsbedarfsprognose vorgelegt. Vorausgegangen waren mehreren verwaltungsinternen Expertengesprächen über Verkehr, technische Infrastruktur, Bildung, Kultur, Soziales und Umwelt. Schließlich soll das Stadtentwicklungskonzept als „städtische Gesamtstrategie“ alle relevanten Aspekte der städtebaulichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung berücksichtigen. Die Stärken, Schwächen und Handlungsansätze, die in diesen Gesprächen erkannt worden waren, enthält der Bericht der Essener Planer, den die Verwaltung vergangene Woche an den Hauptausschuss weiterleitete. Er ist die Grundlage für eine intensive Beteiligung der Öffentlichkeit (Bürger/Interessenvertreter), die im Laufe dieses Jahres folgen soll.
Mit Hinweis auf sen jüngsten Antrag seiner Partei („Zukunft sichern und gestalten“) betonte in der Sitzung York Edelhoff (SPD in der Sitzung, dass der Bevölkerungsrückgang in Remscheid in den nächsten Jahren zwar nicht aufzuhalten sei, wohl aber durch geeignete Maßnahmen „abgebremst“ werden könne.
Für die Stadt Remscheid hat das integrierte Stadtentwicklungskonzept vier wesentliche Aufgaben:

  • „Gesamtstädtische und stadtteilbezogene Daten im Zeitvergleich darzustellen und auszuwerten, um wesentliche Trends sowie thematische und räumliche Handlungsschwerpunkte zu identifizieren
  • Einen Handlungsrahmen für die Wohnungswirtschaft (qualitativer und quantitativer Wohnflächenbedarf) unter den veränderten demografischen Bedingungen zu erarbeiten
  • Aufbauend auf einer Stärken-Schwächen-Analyse die wesentlichen Entwicklungsziele quer durch alle Fachbereiche zu entwerfen und abzustimmen
  • Alle planungsrelevanten Fachbereiche in einen moderierten Planungsprozess einzubinden, um Querschnittsthemen wie die demografischen Veränderungen, die Infrastrukturanpassung oder ein integriertes Handlungskonzept fachgerecht behandeln zu können.

Diese Bausteine sind die Grundlage, um die räumliche und thematische Entwicklung Remscheids ressortübergreifend zu koordinieren und ein Handlungskonzept vorzubereiten. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept soll eine strategische Grundlage für die Stadtplanung (Flächennutzungsplan) sowie andere Fachplanungen darstellen, welche eine Vielzahl von Einzelaspekten zusammenführt und in einen gesamtstädtischen Kontext stellt.

Für die Phase 1 wurden stadtentwicklungsrelevanter Strukturdaten ausgewertet, wesentliche Trends sowie thematische und räumliche Handlungsschwerpunkte benannt. Im Ergebnis kristallisierten sich Stärken und Schwächen, aber auch Potenzialen und Risiken für die Stadt Remscheid heraus, unterteilt in die Handlungsfelder:

  • Bevölkerungs-, Haushalts- und Sozialstruktur
  • Wohnungsmarkt und Wohnungsversorgung
  • Gewerbeflächen, Wirtschaft und Beschäftigung
  • Einzelhandel
  • Infrastruktur für Ver- und Entsorgung, Sport, Freizeit, Bildung, Soziales und Kultur
  • Umwelt- und Freiflächensituation
  • Mobilität und Verkehr.“

In den folgenden Tagen wird der Waterbölles auf die einzelnen Aspekte des Berichts näher eingehen.

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