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Klaus Grunwald springt bei der AG 60plus mit ein

In Remscheid gibt es in der SPD seit 1994 die Arbeitsgemeinschaft „60plus“. Anspruch der darin aktiven Senioren ist es, das Leben der Menschen über 60 in unserer Stadt besser zu machen. Dabei kommt es nicht zuletzt auf die/den Vorsitzende/n an. Die gaben in diesen 26 Jahren mal mehr, mal weniger die Themen vor, die die AG-Mitglieder dann diskutierten und aufbereiteten für den SPD-Unterbezirksvorstand und den Seniorenbeirat der Stadt Remscheid. Als Bernd Kuznik vor drei Jahren den Vorsitz übernahm, waren die AG-Mitglieder hoffnungsvoll, einen besonders rührigen Wegbereiter gefunden haben. Und in der Tat machte dieser (gemeinsam mit den übrigen sechs Vorstandsmitgliedern) einen guten Job – mit interessanten Diskussionen bei Mitgliederversammlungen und Stammtischen.

Die Enttäuschung war groß, als Bernd Kuznik nach der „Aufstellungskonferenz“ der SPD  zur Kommunalwahl nicht nur von seinem Amt zurücktrat, sondern auch seinen Parteiaustritt erklärte. Wäre das nicht geschehen, hätte es der gestrigen Mitgliederversammlung im großen Sitzungssaal des Rathauses nicht bedurft. So standen Nachwahlen zum Vorstand auf der Tagesordnung. Es galt, eine(n) neue(n) Vorsitzende(n) zu wählen und ein(n) neue(n) Stellvertreter/in. Denn aus dem Vorstand ausgetreten war auch Daniela Hager, die den Vorsitz nicht hatte übernehmen wollen. Doch bevor nach Kandidaten gefragt wurde, kam der stellv. Vorsitzende Gerd Münnekehoff als Sitzungsleiter nicht um die Antwort auf die Frage herum, ob der Rücktritt von Bernd Kuznik etwas mit seiner Arbeit in und für die AG 60plus zu habe. Die Antwort fiel kurz aus: Nein, Kuznik habe „seine weitergehenden Ambitionen in der Partei nicht realisieren können.“

Am 6. Juli hatte der Waterbölles aus dem Schreiben von Dr. Bernd Kuznik vom 28. Juni an den SPD Ortsverein Stadtmitte-Hasten und den SPD-Unterbezirks Remscheid zitiert: „Hiermit trete ich aus der SPD aus und lege mit sofortiger Wirkung alle meine Ämter nieder. Dies betrifft den Vorstand in der AG 60plus, meine Aufgabe als Kassierer im OV Stadtmitte-Hasten, meine Aufgabe als sachkundiger Bürger und meine Mitgliedschaft im Seniorenbeirat. In den letzten drei Jahren habe ich mich intensiv in der SPD AG 60plus Remscheid engagiert. Mein Ziel war es Verkrustungen innerhalb der Remscheider SPD anzugehen, den Senioren eine starke Stimme zu geben und etwas zum Positiven zu verändern. Ich glaube das ist auch ein Stück weit gelungen. Mein Ziel durch Engagement auch eine Chance für einen Sitz im Rat der Stadt Remscheid zu erhalten konnte ich nicht realisieren, dazu hätte ich im Ortsverein intensiver für meine Ziele werben müssen. Dass nur der Ortsverein der Schlüssel zum Erfolg ist habe ich zu spät erkannt. Bei der gestrigen Aufstellungskonferenz ist mir bewusst geworden, dass ich mich nicht so verbiegen kann wie es notwendig wäre, um im Ortsverein erfolgreich zu sein. Ich danke den Mitgliedern für die vielen guten Gespräche und von Herzen allen Mitgliedern die mich unterstützt haben.“

In der gestrigen Versammlung, an der 18 Parteimitglieder teilnahmen, war das Bedauern über Kuzniks Entscheidung spürbar. Auch scheint der AG der mutige Blick nach vorne noch schwer zu fallen. Denn für die beiden vakanten Vorstandsämter fanden sich zunächst keine Kandidaten/Kandidatinnen, auch nicht aus dem verbliebenen Vorstand. Klaus Grunwald (68), Mitglied im alten und neuen Seniorenbeirat, signalisierte schließlich, dass er sich eine Mitarbeit im Vorstand („als Beisitzer!“) vorstellen könne. Es bedurfte ermunternder Worte mehrerer Mitglieder und des Hinweises des SPD-Geschäftsführers Antonio Scarpino, an Beisitzern (!) mangele es nicht, bis daraus eine Kandidatur als stellvertretender Vorsitzender wurde. Das Wahlergebnis hätte deutlicher nicht ausfallen können: Klaus Grunwald erhielt 17 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung. Auch ohne neuen Vorsitzenden hat der aktuell sechsköpfige, funktionsfähige Vorstand der AG ein Mandat bis zum Frühjahr 2022. Wahrscheinlich ist jedoch, dass die Suche nach einem neuen Mann / einer neuen Frau an der Spitzte jetzt schon beginnen wird. Vielleicht gibt es ja im Frühjahr nächsten Jahres den zweiten Versuch einer Nachwahl…

Und damit zum neuen Seniorenbeirat. Dessen konstituierende Sitzung wird Mitte November stattfinden. Die CDU stellt zwar die meisten Mitglieder (5). Doch die SPD liegt mit vier Mitgliedern –  Regina Seewald, Klaus Grundwald, Peter Borst und Franz-Michael Nachtwein (für Bernd Schützeberg, der nach Auskunft von Antonio Scarpino sein Mandat nicht annehmen wird – kurz dahinter. Und je ein Mitglied stellen Grüne, Linke, FDP und WiR. Stimmen drei von ihnen für den Kandidaten der SPD, wäre er mit 7 : 6 gewählt. Sein Name: Klaus Grunwald.

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