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Vor 75 Jahren begann die Terrorherrschaft der Nazis

Pressemitteilung des Kreisverbandes Remscheid „Die LINKE“

Mit einer Mahnwache erinnert DIE LINKE am Mittwoch, 30. Januar, ab 17:30 auf der Alleestraße an den 75. Jahrestag der Machtübergabe an die Nazis. Die Linke weist darauf hin, dass Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Naziideologie wieder zu einer Gefahr für die Demokratie geworden sind und verleiht so der Forderung nach einem NPD-Verbot Nachdruck. Am 30. Januar 1933 legte der greise Militarist und Reichspräsident Hindenburg auf Drängen wesentlicher Repräsentanten der deutschen Wirtschaft die Macht in die Hände der Nazis, indem er Hitler mit der Bildung einer Regierung beauftragte. Wenige erinnern sich heute daran, dass die Mehrzahl der Minister in diesem ersten Kabinett mehrheitlich nicht Nazis, sondern deutsch-nationale Konservative waren. Die Berührungsängste nach Rechts waren bei weitem geringer als der gemeinsame Hass gegenüber allem, was als „undeutsch“ galt. In der ersten Nacht, die der Machtübertragung folgte, wurden Tausende verhaftet. Die Terrorherrschaft hatte begonnen. Wir erinnern daran, dass die Wurzeln für den Nazi-Terror, krisenhafter Kapitalismus und brutale Unterdrückung der Arbeiterbewegung, Wirtschaftskrise, Aufrüstung und Krieg, auch nach 75 Jahren immer noch nicht beseitigt sind. (Axel Behrend)

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Kommentare

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Benjamin Becker, Junge Liberale am :

Man wird sich aber fragen, ob die Linken auch mit einer Mahnwache an das DDR-Regime erinnern oder sich an dem Gedenktag der Mauertoten im August beteiligen werden. Der Rest dieser Pressemitteilung ist im übrigen nur Panikmache. Hier wird deutlich, wie mit plakativen Sätzen versucht wird, erstens die Nazi-Schreckensherrschaft zu erklären und zweitens, darüber hinaus, Ängste zu schüren, dass es heute immer noch einen Nährboden für einen erneuten "Nazi-Terror" gäbe. Wo sehen Sie die Wurzeln? Krisenhafter Kapitalismus, brutale Unterdrückung der Arbeiterbewegung (im übrigen auch in der DDR), Wirtschaftskrise, Aufrüstung und Krieg??? Die deutsche Geschichte erzählt von zwei Diktaturen - rechts und links. Beide wollen wir hier nicht noch einmal haben. Wir müssen den Rechts- und den Linksradikalen mit demokratischen Mittel den Nährboden entziehen und nicht den Bürgern ein falsches Bild liefern, um so als Partei "wählbar" zu sein. Benjamin Becker, Vorsitzender der Jungen Liberalen Remscheid

Fritz Beinersdorf am :

Hallo Herr Becker, was das DDR-Unrecht anbelangt, hat es für den Teil der Linken, den es angeht, einen recht schmerzhaften Prozess der Aufarbeitung gegeben. Bei der F.D.P., die sich zwei „Blockparteien“,LDPD und NDPD, samt Parteivermögen einverleibt hat, hat es meines Wissens null Aufarbeitung gegeben. Oder wissen Sie mehr als ich? Sie sprechen von „Panikmache“, aber sind Rostock, Hünxe, Solingen u.s.w. nicht Orte bei denen man sich nicht sofort an braune Missetaten erinnert? Ist es nicht ein trauriger Zustand, dass in unserem Land Synagogen rund um die Uhr von Polizei bewacht werden müssen? Denken Sie bitte an den letzten Landtagswahlkampf in Hessen, oder denken Sie an Jürgen Möllemann und seinen antisemitischen Wahlkampf von 2002. Auch Ihre unhistorischen Rechts – Links-Vergleiche greifen nicht. Da empfehle ich uns allen noch einmal die Rede von Richard von Weizsäcker zum 8. Mai 1985 zur Lektüre. Im Schluss dieser Rede heißt es: „ Es gibt keine endgültig errungene moralische Vollkommenheit – für niemanden und kein Land! Wir haben als Menschen gelernt, wir bleiben als Menschen gefährdet. Aber wir haben die Kraft, Gefährdungen immer von neuem zu überwinden. Hitler hat stets damit gearbeitet, Vorurteile, Feindschaften und Hass zu schüren. Die Bitte an die jungen Menschen lautet: Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass - gegen andere Menschen, – gegen Russen oder Amerikaner – gegen Juden oder Türken – gegen Alternative oder Konservative – gegen Schwarz oder Weiß Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.“ Herr Becker, es ist nicht unsere Schuld, dass die Geschichte unseres Landes so verlaufen ist, wie sie verlaufen ist. Aber es wäre unsere Schuld, wenn sich unsere Geschichte wiederholen würde!

Benjamin Becker am :

Sie können sicher sein, dass ich alles in meiner Macht stehende unternehmen werde, um sowohl links- als auch rechtsradikale Strömungen, Ideen und Handlungen zu bekämpfen. Die Auseinandersetzung mit den Blockparteien der DDR innerhalb der FDP ist aber eine andere als die der Linken. Die meisten dieser Blockflöten sind nicht mehr Mitglied und tragen auch keine Verantwortung.

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