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Zehn Soldaten unterstützen das Corona-Team

Seit Dienstag wird das Gesundheitsamt der Stadt Remscheid in der aktuellen, personal heiklen Corona-Situation vor Ort durch zehn Einsatzkräfte der Bundeswehr unterstützt. Zum einen kümmern  sie sich um die noch ausstehenden Entnahme von Abstriche bei Remscheider/innen – Dr. Frank Neveling, der Leiter des städtischen Gesundheitsamtes, sprach gestern auf einer Pressekonferenz im Rathaus von 8000 bis 10.000 –, zum anderen um die Kontaktaufnahme mit Personen, die sich bei einem Corona-Kranken infiziert haben könnten („Kontaktnachverfolgung“). Bei einem einzigen infizierten Schülern sei mit rund 100 Kontakten zu rechnen, so Neveling, auch Einsatzleiter des Corona-Krisenstabs der Stadt. Ansteckungen mit dem Corona-Virus seien von zahlreichen Schulen und Kitas gemeldet worden. Da käme die Hilfe der Bundeswehr gerade recht.

„Wir bleiben so lange, wie wir gebracht werden“, sagte auf der Pressekonferenz Oberstleutnant Stefan Heydt, Pressesprecher des Landeskommando Nordrhein-Westfalen der Bundeswehr. „Bei uns dreht sich gegenwärtig alles um die Corona-Pandemie!“ Bundesweit könnten hierfür auf Anforderung insgesamt 15.000 Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden. Aus Nordrhein-Westfalen lägen  zurzeit rund 100 Anträge auf Amtshilfe vor.

Der Einsatz in Remscheid laufe problemlos, berichteten Oberfeldwebel Philipp Müller und Oberstabsgefreiter Enis Öztürk. Den örtlichen Kräften im Kampf gegen Corona bescheinigten sie hohe Professionalität – und den Remscheider Bürgerinnen und Bürger großes Verständnis für die notwendigen Maßnahmen. Das schließt, in der Öffentlichkeit bislang weitgehend unbekannt, auch Umzüge innerhalb der Verwaltung ein. Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Leiter Corona-Krisenstabs, nannnte den Grund: „Wir konzentrieren das Corona-Team im städtischen Gesundheitssamt an der Hastener Straße!“ Das besteht, wie Dr. Frank Plasberg ergänzte, inzwischen aus 56 Personen, die zehn Bundeswehr-Soldaten eingeschlossen.

Für deren Unterstützung dankte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz herzlich. Der Dank galt auch Oberstleutnant Bernd Limprecht (61). Er ist als Reserveoffizier Leiter des so genannten Kreisverbindungskommandos Remscheid (KVK), von Beruf Ingenieur und wohnt in Lüttringhausen. In Katastrophenfällen wird Limprecht zumeist als Berater hinzugezogen. Zum Einsatz kommt ein KVK etwa bei großflächigen Waldbränden, Starkregen/Hochwasser, längeren Stromausfällen, Borkenkäferplagen, Tierseuchen (Schweinepest) u. a. In 54 Städten und -Kreisen gibt es diese Organisationseinheit der Bundeswehr, bestehend aus bis zu zwölf Reservisten, vom Feldwebel bis zum Oberstleutnant.

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Stadt Remscheid am :

Auf Bitte des Remscheider Corona-Krisenstabs werden die zehn Einsatzkräften der Bundeswehr das Remscheider Gesundheitsamt über den 23. Oktober hinaus für weitere zwei Wochen bis zum 6. November unterstützen. Die personelle Unterstützung erfolgt seit Ende September im Bereich Kontaktpersonennachverfolgung und Abstrichnahme.

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