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Remscheids Schwächen (4): Zu wenig Facharbeiter

Frauen benachteiligt im produktionsorientiertem Arbeitsmarkt

  • Frauen sind aufgrund der lokalspezifischen Arbeitsmarktsituation in mehrfacher Hinsicht benachteiligt: der Dienstleistungsbereich (als Frauendomäne) ist nur geringfügig expandiert; im dominierenden Fertigungsbereich ist das Qualifizierungsniveau bei Frauen deutlich niedriger als bei Männern, und hier sind überdurchschnittlich viele Frauenarbeitsplätze abgebaut worden
  • Die Frauenerwerbsquote ist mit gut 40 % noch immer unterentwickelt, unter allen Vergleichsstädten erreichen nur Duisburg und Herne noch geringere Werte
  • Wie in den zurückliegenden Jahren ist auch 2007 der Anteil der Frauen an den Arbeitslosen mit 51 % höher als in allen anderen Vergleichsstädten
  • Folgerichtig war in der Vergangenheit eine überdurchschnittlich hohe Abwanderung von Frauen (v. a. im Alter zwischen 25 und 35 und über 55 Jahren) zu verzeichnen, dieser Trend hat sich jedoch im vergangenen Jahr nicht fortgesetzt.

Fachkräftemangel, sowohl Facharbeiter als auch Ingenieure/Führungskräfte

  • Im Bildungssektor zuletzt bei den Schulabgängern einerseits eine niedrige Zahl von Absolventen ohne Hauptschulabschluss (6,4 %), andererseits mit 26,8 % aber auch eine niedrige Quote mit Fach- oder Hochschulreife; weit überrepräsentiert sind Absolventen mit Fachoberschulreife ohne Qualifikation. Hier liegt eine der Ursachen für den Fachkräftemangel
  • In der Trendvariante zu den Prognosen 2020 prognostiziert das LDS NRW für Remscheid nur noch einen leichten Anstieg der Erwerbsquote von 0,6 % bis zum Jahr 2020. Die Anzahl der Arbeitskräfte, die dem hiesigen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, wird laut IHK in den kommenden Jahren deutlich sinken; daher muss das vorhandene Arbeitskräftepotential besser als bisher ausgeschöpft werden. Die verbleibenden Arbeitskräfte müssen möglichst gut qualifiziert sein, damit wissensintensive und hochproduktive Arbeitsplätze entstehen können.

(Aus dem Bericht des Büro für Kommunal- und Regionalplanung in Essen zum integrierten Stadtentwicklungskonzept für Remscheid, der Ende Januar dem Hauptausschuss vorgelegt wurde. Darin benennen die Planer die Stärken und Schwächen der Stadt.)

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Chronist am :

Dass Frauen vom Aufschwung am Arbeitsmarkt weit weniger profitieren als Männer, konnte Dirk Faust, der Leiter der ARGE Remscheid, gestern im Sozialausschuss mit Zahlen belegen: Von den 1.700 Arbeitslosen, die im vergangenen Jahr vermittelt werden konnten, waren 1.140 Männer und nur 560 Frauen.

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