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Die Attraktion: Fuß- und Radweg in 100 Metern Höhe

"Skywalk" in der Brücke für Fußgänger und Radfahrer? Das fragte am 26. Juni der Waterbölles etwas überrascht, nachdem die Oberbürgermeister von Solingen und Remscheid, Burkhard Mast-Weisz und Tim Kurzbach, zusammen mit den SPD-Fraktionsvorsitzenden beider Städte, Wolf (MdL) und Klaus Jürgen Reese, sowie Gerd Münnekehoff als Initiator in „Haus Müngsten“ die Idee einer touristischen Brückenquerung („Skywalk“) in rund 100 Meter Höhe unterhalb der Eisenbahnschienen vorgestellt hatten. Nicht nur Spaziergänger sollen ihn nutzen können, sondern auch Radfahrer. Auf einer Radfahrtrasse von Solingen Gräfrath bis nach Remscheid-Lennep. So wäre eine Verbindung von der Solinger Korkenziehertrasse mit der Wuppertaler Nordbahntrasse und der Trasse des Werkzeugs in Remscheid hergestellt.

Um weiteren interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie politischen Entscheidungsträgern aus Remscheid, Solingen und Wuppertal das Erlebnis eines Skywalks über die Müngstener Brücke und die große Bedeutung dieser Anbindung der Brückenplattform für Fußgänger und Radfahrer an das Wegenetz Remscheids und Solingens für den Tourismus zu verdeutlichen, hatte Ideengeber Gerd Münnekehoff, Ingenieur aus Remscheid, in Absprache mit Günter Gewehr, dem zuständigen Bereichsleiter der DB Netz, für Samstagnachmittag zu einer Begehungstermin der Müngstener Brücke und einem anschließenden Vortrag über die angedachte Skywalk-Verbindung ins Restaurant des Bahnhofs Schaberg eingeladen. Das interessierte auch Vertreter der bergischen Radclubs. Insgesamt nahmen 30 Personen teil. Sie erlebten die „Baustelle Müngstener Brücke“ mit ihren diversen Arbeitsmaterialen, Werkzeugen, Kabeln, Gerüststangen und Maschinen in luftiger Höhe hautnah. Denn voraussichtlich erst im Frühjahr nächsten Jahres wird die Restaurierung der Brücke samt neuem Farbanstrich abgeschlossen sein. (Kleiner Rückblick auif den Beginn der Brückensanierung im April 2013: https://www.youtube.com/watch?v=5sfRQqaHQmE)

 

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Kommentare

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Chronist am :

Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sieht das Projekt positiv, wobei der Skywalk allerdings „das Engagement um die Anerkennung der Brücke als Welterbe nicht in Frage stellen darf“. Der OB weiter: „Der Skywalk wird ein großes touristisches Interesse auslösen. Von ihm werden der Brückenpark und die beiden Städte Remscheid und Solingen profitieren. Durch den Skywalk verkürzt sich die Radwegeverbindung beider Städte erheblich. Man muss nicht mehr ins Tal der Wupper und danach wieder den Berg hochklettern, sondern bleibt auf einem Niveau. Wenn dann auch in Remscheid auch noch die Verbindung bis zur Balkantrasse geschlossen ist, kann man von der Nordbahntrasse (Wptl) über die Korkenziehertrasse (SG) und die Balkantrasse (RS) bis ins Oberbergische radeln.“

Jürgen Koball am :

Also ich verstehe, beim besten Willen nicht, weshalb Begrifflichkeiten immer in Englisch benannt werden. Himmelsweg, würde sich auch nicht schlecht anhören. Der deutsche Wortschatz, ist reichlich mit Begrifflichkeiten gefüllt.

Sabine Krämer-Kox am :

Dieser Lückenschluss wäre doch d i e touristische Sensation! Und das nicht nur für Radfahrer*innen. Ein Skywalk an der längsten Eisenbahnbrücke Deutschlands mit phänomenaler Aussicht. Geradezu ein Touristen-Magnet! Wieso ist das Städtedreieck hier zögerlich? Dafür müssten doch Fördergelder abrufbar sein. Für Radfahrende eine einmalige und praktische “Überbrückung” der topographisch schwierigen “Lücke” zwischen RS und SG mit im Wortsinne “hohem” Erlebniswert… sofern sie schwindelfrei sind. (Kommentar im „Forum Wermelskirchen“)

H. H. Schmidt am :

Ich will ja nicht klugsch... , aber die Müngstener Brücke ist die höchste Eisenbahnbahnbrücke Deutschlands, nicht die längste.

Klaus Robert Schmidt am :

Die Idee von Gerd Münnekehoff ist großartig, auch für uns Stadtführer. Dringende Bitte an die Verantwortlichen: So schnell wie möglich umsetzen! Der Hinweis von Jürgen Koball wegen der englischsprachigen Benennung ist allerdings nicht von der Hand zu weisen. Skywalk , Walk-in , Tool Lab , Citykirche usw. Wer hat eigentlich unsere Stadtkirche in Remscheid umbenannt? Waren es vielleicht die Redakteure/innen der Medien?

Chronist am :

Der Waterbölles ist an sprachlichen Umtaufen nicht beteiligt. ;-)

Lothar Kaiser am :

Es wäre natürlich schön, wenn die Müngstener Brücke auf die UNESCO-Welterbe-Liste der UNESCO käme. Aber für einen noch größeren touristischer Mehrwert hielte ich den Skywalk für „Wanderer und Radfahrer. Die gastronomischen Betriebe entlang der neuen Trasse würden sich freuen.

Bernd Burchardt am :

Hallo, Herr Kaiser! Ich bin dem Grunde nach ganz Ihrer Meinung und würde mir eigentlich wünschen, das angedachte Projekt "as soon as possible" umzusetzen. Eine Information oder besser Informationen generell würde ich mir zu einem Abwägungsprozess Skywalk - Weltkulturerbe wünschen. Optimal wäre natürlich auch hier, wenn beides möglich wäre. So sollte die Planung auch angegangen werden. Sollte jedoch nur eines möglich sein, interessiert es natürlich wie eine langfristige finanzielle Ausstattung des "Weltkulturerbes" aussähe, die einen dauerhaften Erhalt des Bauwerks sichern würde. Ich könnte vorstellen, dass dies im Entscheidungsprozess die Kernfrage sein wird.

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