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Schwebstoffe der Wupper bilden dicke Sedimentschicht

Ungewohnte Aussichten erwarten den Wanderer an der Wuppertalsperre unterhalb der Wupper-Vorsperre, nicht weit von der "Halbinsel" von Haus Hammerstein entfernt. Bis zur Einmündung des Kaffeekannentals hat sich die angestaute Wupper zurückgezogen und eine scheinbar ausgetrocknete, ungewöhnliche Landschaft hinterlassen. Da kommt der Laie ins Grübeln. Hatte das Tal der Wupper früher, als es die Talsperre noch nicht gab, tatsächlich eine so breite, flache Talsohle? Wurde der Boden eingeebnet, bevor mit dem Anstauen begonnen wurde? Oder hat sich im Laufe der Jahre dort eine dicke Schlammschicht abgesetzt? Susanne Fischer, Pressesprecherin, konnte Auskunft geben:

Das Flussbett wurde dort während des Baus der Wupper-Talsperre nicht verändert; dort war die Talaue der Wupper sehr flach. Vor dem Anstau der Talsperre wurde lediglich Bewuchs entfernt. Im weiteren Verlauf wird das (damalige und jetzt überstaute) Flusstal erheblich enger. Die Wupper-Vorsperre dient dazu, Schwebstoffe, die von der Wupper mitgeführt werden, vor der Hauptsperre aufzufangen. Dennoch gelangen nach vielen Betriebsjahren Teile dieser Sedimente aus der Vorsperre in die Hauptsperre, vor allem bei Hochwasser, wenn die Fließgeschwindigkeit sehr hoch ist. Die Sedimentablagerungen in der Hauptsperre, siehe Foto, haben eine vermutete Dicke von 30 bis 60 Zentimetern. Voraussichtlich für 2021/22 ist eine Entfernung von Sedimenten aus der Wupper-Vorsperre geplant.

Wer sich das Areal näher ansehen möchte: Ganz unten an der Wupper kann es schon einmal moorig werden. Der mittlere Bereich bergan ist von getrockneten, braunen Kräutern bewachsen. Ganz oben am Waldesrand hat man den schönsten Blick, muss aber manchen gestürzten Baum und viel Strauchwerk überwinden. Das Gelände von Haus Hammerstein darf nicht durchquert werden.

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