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Schnelle Internetverbindungen sind seltener

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Das Thema ‚guter Internetzugang‘ ist zukunftsentscheidend. Viele Geschäftsmodelle wie auch das Privatleben werden zunehmend digitaler und benötigen immer häufiger schnelle und zuverlässige Leitungen. Ich wollte von der Landeregierung wissen, wie der Status Quo im Bergischen aussieht. Wir können es uns nicht leisten, Düsseldorf und anderen schnellen Regionen in dieser Hinsicht hinterherzuhinken,“ meint der Landtagsabgeordnete Sven Wolf. In den Antworten auf seine Kleinen Anfragen für Remscheid und den Oberbergischen Kreis verweise die Landesregierung auf den aktualisierten Gigabit-Atlas, der die Internetgeschwindigkeit in den Haushalten in NRW wiedergibt, so der Abgeordnete. „Und der zeigt, dass genau das der Fall ist“, so Wolf. „Laut Gigabitatlas haben in Düsseldorf 93% der Haushalte Zugang zu einer 400 Mbit/s Verbindung und 92% zu einer 1000 Mbit/s Verbindung. Dagegen haben in Remscheid nur 66% der Haushalte eine Verbindung , die 400 Mbit/s beträgt und nur 29% der Haushalte eine 1000 Mbit/s-Verbindung. Im Oberbergischen Kreis können nur 32% der Haushalte eine Verbindung mit 400 Mbit/s und nur 7% eine mit 1000 Mbit/s nutzen. Der Kreis Oberberg liegt damit noch weit hinten und ist mit dem Kreis Olpe Schlusslicht von NRW.

Auch beim Mobilfunk hat uns Minister Pinkwarts Mobilfunkpakt mit den Telekommunikationsunternehmen noch nicht wesentlich vorangebracht. Von einer flächendeckenden Versorgung mit guten Netzgeschwindigkeiten sind wir noch sehr weit entfernt. Das sind massive Unterschiede, die auch dafür sprechen, dass in anderen Regionen die Lebensqualität wegen der guten digitalen Möglichkeiten höher ist. Die Qualität der Netzzugänge ist heute ein wichtiger Standortfaktor. Wir wollen dort leben, wo wir schnell arbeiten und vielfältige digitale Unterhaltungs-Angebote privat nutzen können.“

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Kommentare

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Stefan Holzhauer am :

Bei der Breitbandversorgung mit dem Finger auf die aktuelle Regierung zu zeigen ist seitens der SPD meiner Ansicht nach billig und populistisch. Auch die Verantwortlichen bei der SPD haben das Thema 20 Jahre lang verschlafen und lieber teilnehmenden Protagonisten immer wieder ein sanftes Kissen bereitet, statt den Ausbau auch regulatorisch voranzutreiben. Sogar noch während der letzten Legislaturperiode in der Landesregierung. Deswegen alte ich es für völlig unangebracht, jetzt in der Landesopposition auf den politischen Gegner zu zeigen. Sinnvoller wäre es, den Breitbandausbau selbst endlich voranzutreiben, auf kommunaler wie auf Bundesebene, Stattdessen seit Monaten nur warme Worte sowie auf kommunaler Ebene der Ausverkauf des Bildungssystems an Protagonisten wie Apple, und das völlig ohne Not.

Norbert Landen am :

Herr Wolf, bringen Sie doch bitte mal etwas Neues, nicht immer auf die jetzige Regierung zeigen, sondern Reue zeigen, dass die SPD das Thema "Internetzugang" nicht intensiv bearbeitet hat.

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