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Bei diesem Regen hatte niemand Lust zu demonstrieren

Von links nach rechts entstanden die Fotos heute Mittag um 11.28 Uhr, 11.58 Uhr, 12.38 Uhr und 14.18 Uhr.

Man werde den Wanderzirkus verquerdenkender Verantwortungsloser in Remscheid gebührend empfangen, hieß es am Freitag am Rande einer Pressekonferenz im Rathaus. Die war nicht der Corona-Pandemie und ihren geistigen Auswüchsen gewidmet, sondern der bevorstehenden öffentlichen Verhandlung des Oberverwaltungsgerichts in Münster zum DOC in Lennep. Und mit „gebührender Empfang“ war auch nicht das große Polizeiaufgebot ab 11.58 Uhr auf dem Rathausplatz gemeint, sondern Dauerregen. Den hatten auch viele Facebook-Nutzer den Verquerdenkern gewünscht, wie im Internet nachzulesen: „Hoffentlich regnet es heute in Strömen, wenn die ganzen Vollpf… auf dem Rathausplatz stehen!“ – „Es sollte vom Himmel schütten!“

Den vielfachen Wunsch nach Regen erfüllte Petrus an diesem Tag mit links. Andere, schwergewichtigere Wünsche überhörte er geflissentlich. Zitat: „Möge es Skorpione und Felsen regnen, also stellenweise!“ Oder: „Ich hoffe auf sehr starkes Unwetter!“ – „Am liebsten Hagelkörner, so groß wie Tennisbälle“.

Letzteres hätte sich auch gewiss nicht auf den Rathausplatz beschränken lassen, weshalb es in Reaktion auf dem allseits gelobten Kommentar von Horst Kläuser im Waterbölles (Anmerkungen zur heutigen Demo und Gegendemo) auch eine einlenkende Stimme gab: „Was kann denn der arme Petrus dazu? Setzt den Guten nicht so unter Druck mit euren Wetterunwünschen!“

Lieber Petrus, danke, der Regen hat gereicht. Der ließ die angekündigte Demo vor dem Rathaus ebenso ins Wasser fallen wie die Gegendemo von Remscheid Tolerant e.V. am Brunnen vor dem Allee-Center. Gähnende Leere auf beiden Plätzen, von den Einsatzkräften der Polizei und des Kommunalen Ordnungsdienstes mal abgesehen.

Den Verquerdenkern, die sich von dem großen bergischen Mittelzentrum Wuppertal „aus Platzgründen“ ins kleinere Remscheid hatten abschieben lassen, gibt der Waterbölles noch einen Rat mit auf den Weg: Versucht Eure geistigen Fehlschlüsse künftig anderswo bei gutgläubigen Dummen anzubringen. Diese Klientel ist im Bergischen bisher ohnehin kaum vertreten, und dabei wird es hoffentlich auch bleiben. Auf die Idee, dass die Menschen im Bergischen Regen auch mal „oben“ bestellen können, wenn sie es für notwendig halten, waren die Verquerdenker nicht gekommen. Seit heute wissen sie es.

Nachtrag mit Fotos von Remscheid Tolerant: Rund 60 Gegendemonstranten hatten  am Markt (!!) vergeblich auf die verquerdenkenden "Spaziergänger" gewartet.

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Kommentare

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Sascha von Gerishem am :

Wieso denn Brunnen vor dem Allee-Center? Wir waren mit 60 Menschen am Brunnen am Markt, als die Absage der Leugnenden kam. Daraufhin haben wir dann die, die da waren, nach Hause geschickt und haben noch die Nachzügler*innen abgewartet, die wir nicht mehr vorher schon erreicht haben.

Lothar Kaiser am :

Upps, eine Kommunikationspanne, die ich mir selbst anlaste. Die falsche Ablaufstelle am Allee-Center hatte für mich aber auch was Gutes: Ich habe mir den feuchten "Spaziergang" zum Markt ind wieder zurück zum Rathaus erspart. Wäre wohl der einzige Spaziergänger in Remscheid an diesem Tag gewesen.

Hans Werner Degiorgio am :

Wenn ein Redner bei der Demo die Maskenpflicht im öffentlichen Raum als „Körperverletzung“ bezeichnet, wird er ja wohl das OP-Team bei einer evtl. Operation von der Maskenpflicht befreien oder?

Lothar Kaiser am :

Ein Remscheider, dem aufgefallen war, dass Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gestern Mittag im Rathaus die Stellung hielt, bezeichnete ihn auf Facebook als unseren "Käptn". Gefällt mir!

Lothar Kaiser am :

Der Waterbölles bekam am gestrigen Tag 3848 Klicks. Das ist Rekord!

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