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Remscheid Risiken (3): Infrastrukturanpassungen

  • Der Bereich der kommunalen Daseinsfürsorge muss sich den Herausforderungen durch Bevölkerungsrückgang und Überalterung, ökonomischen Strukturwandel, Migration und Integration, Reformen im Bildungs- und Schulsystem sowie technisch-baulichen-Sanierungserfordernissen stellen
  • Infrastrukturanpassungen sind künftig v. a. im Bereich der Angebote für Kinder und Jugendliche zu prüfen, aber hier bestehen bereits heute Angebotsmängel
  • Im Zuge der angestrebten besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird eine Ausweitung des Angebots an Betreuungsplätzen, ein wachsender Bedarf an erziehungsunterstützenden Angeboten (Ausbau zu Familienzentren"), eine stärkere Betonung der Frühförderung (z. B. bei der Sprachentwicklung) und wachsende Integrationserfordernisse erwartet
  • Mit der Schließung der Regionalstelle Frau und Beruf Ende 2006, die eng mit dem Frauenbüro der Stadt Remscheid zusammengearbeitet hat, ist ein wichtiges Angebot zur Förderung der noch unterentwickelten Frauenerwerbstätigkeit verloren gegangen
  • Es ist eine Ausweitung der Angebote für ältere Menschen erforderlich, beispielsweise für betreutes Wohnen
  • Freie Träger und Kirchen geben voraussichtlich Infrastrukturangebote auf, die Stadtmuss dann einspringen oder zusätzlich fördern. Rund % aller offenen Kinder- und Jugendangebote in Remscheid sind kirchlichen Institutionen zuzuordnen, ihr Fortbestand ist durch den generellen Rückzug der Kirchen aus der flächendeckenden Versorgung latent gefährdet
  • Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass der deutlich schrumpfenden Einwohnerzahl in Remscheid v. a. mit einen Rückbau der Infrastruktur begegnet werden kann. Vielmehr wird es erhebliche quantitative Verschiebungen innerhalb der nachfragenden Altersgruppen (Parallelität von schrumpfender und wachsender Nachfrage) und Veränderungen der qualitativen Anforderungen, z. B. bei der Ganztagsbetreuung geben, die tlw. auch zu einem Mehrbedarf an Personal und Räumen führen können
  • Steigende qualitative Anforderungen an Infrastrukturen bei rückläufiger Bevölkerung führen generell zu Kosten- und Preissteigerungen

(Aus dem Bericht des Büro für Kommunal- und Regionalplanung in Essen zum integrierten Stadtentwicklungskonzept für Remscheid, der Ende Januar dem Hauptausschuss vorgelegt wurde. Darin benennen die Planer die Stärken und Schwächen der Stadt.)

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