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Notkrankenhaus wird wieder aufgebaut

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 278 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 952 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 654 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Inzidenzzahl von 186,8 (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner). Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 579 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 26 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter neun intensivpflichtige Behandlungen (davon sechs beatmet).

Archivfoto.Seitens des Krisenstabes werden exponentiell steigende Fallzahlen erwartet. Auch sieht man insgesamt eine deutliche Zunahme der klinischen Fälle. Aufgrund der zunehmenden Fallzahlen hat der Krisenstab der Stadt Remscheid heute in seiner 93. Sitzung beschlossen, das Notkrankenhaus an der Neuenkamper Straße wieder aufzubauen. Der Aufbau erfolgt ab heute durch Kräfte des Sportamtes und der Feuerwehr. Im Gegensatz zum ersten Aufbau wird das Notkrankenhaus dieses Mal voll bestückt hergerichtet. Hierdurch kann es unmittelbar und ohne Verzögerung in Betrieb genommen werden. Besetzt und betrieben wird es im Einsatzfall durch Kräfte der Berufsfeuerwehr, die alle über eine qualifizierte notfallmedizinische Ausbildung verfügen.

Als unmittelbare Reaktion auf die gestrige Ankündigung der Landesregierung, die Kommunen bei der Kontaktpersonennachverfolgung von COVID19-Infizierten mit dem Einsatz von Landesbediensteten und einer finanziellen Unterstützung stärken zu wollen (https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/25-millionen-euro-fuer-die-kontaktpersonennachverfolgung-landesregierung-stellt), hat Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus das Land heute Vormittag um die Zuleitung der konkreten Förderkonditionen sowie des Budgets für Remscheid gebeten und im gleichen Zuge zehn Landesbedienstete zur Unterstützung der örtlichen Kontaktpersonennachverfolgung angefordert.

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Chronist am :

Die Entscheidungen für das Notfallkrankenhaus in der Sporthalle Neuenkamp und das Impfzentrum in der Sporthalle West wurden auf der Basis der des Runderlasses des Ministeriums für Inneres und Kommunales vom 26. September 2016 „Krisenmanagement durch Krisenstäbe im Lande Nordrhein-Westfalen bei Großeinsatzlagen, Krisen und Katastrophen“ durch den Krisenstab COVID-19 der Stadt Remscheid und der Verfügung des Oberbürgermeisters der Stadt Remscheid zur Einrichtung des Krisenstabes COVID-19 vom 26.02.2020 getroffen. Die Verantwortung für das Notkrankenhaus tragen der Hauptverwaltungsbeamte Burkhard Mast-Weisz, der Leiter des Krisenstabes COVID-19 Thomas Neuhaus und der medizinische Einsatzleiter des Krisenstabes Dr. Frank Neveling (operative Leitung). (aus: Antwort der Verwaltung auf Anfrage der CDU)

Markus Kötter, CVDU-Fraktionsvorsitzender am :

Ich freue mich, dass in unserer Stadt wieder mehr Normalität möglich ist. Sinkende Infektionszahlen und die Situation in unseren Krankenhäusern – besonders auf den Intensivstationen – lässt dies zu. Daher sollte die Stadt das Notkrankenhaus jetzt so rasch wie möglich abbauen, so dass die Sporthalle Neuenkamp wieder für Sport genutzt werden kann. Im Notkrankenhaus hätten bis zu 100 Patienten versorgt werden können. Dass wir überhaupt ein Notkrankenhaus einrichten mussten, erinnert uns daran, wie schwierig die Lage auch in Remscheid war. Daher sollten wir jetzt – trotz deutlich niedrigerer Infektionszahlen als noch vor ein paar Wochen – weiterhin mit Umsicht und Vorsicht zum normalen Leben zurückkehren. Stellvertretend für viele andere, die uns in der Krise geholfen haben, möchte ich mich im Namen der CDU-Fraktion bei der Berufsfeuerwehr bedanken, die im Ernstfall unser Notkrankenhaus besetzt und betrieben hätte. Jetzt kann sie das Notkrankenhaus glücklicherweise wieder abbauen.“

Stadt Remscheid am :

Der Krisenstab hat bereits in seiner Sitzung am 31. Mai entschieden, das Notkrankenhaus in der Neuenkamper Halle abzubauen. Die langfristige Lageentwicklung lässt den Schluss zu, dass eine kurzfristige Nutzung nicht mehr erforderlich sein wird. Insofern laufen die erforderlichen Vorbereitungen zum Abbau bereits seit einigen Tagen. Der Abbau erfolgt ab morgen (10 Juni) durch die Mitarbeiter des Fachdienstes Sport und durch die Berufsfeuerwehr Remscheid. Auch das Gebäudemanagement ist involviert. Die technische Ausstattung der Halle wird eingelagert und kann im Notfall innerhalb kürzester Zeit wieder einsatzbereit hergestellt werden. Die Halle soll so schnell wie möglich wieder dem Sport zur Verfügung gestellt werden; ein genaues Datum kann jedoch erst im Laufe der Arbeiten genannt werden.

Stadt Remscheid am :

Das Notkrankenhaus der Stadt Remscheid in der Halle Neuenkamp wurde gestern abgebaut. Am Abbau waren die Feuerwehr, das Sportamt und das Gebäudemanagement der Stadt Remscheid beteiligt. Das Notkrankenhaus wurde bereits in der ersten Welle der Pandemie errichtet und beruht konzeptionell auf den Katastrophenschutzplänen des Landes NRW. In den Sommerferien 2020 wurde die Einrichtung bereits erstmals zurückgebaut, musste aber leider Ende Oktober 2020 aufgrund der damals massiv steigenden Zahlen wieder aufgebaut werden. Das Notkrankenhaus hätte im Ernstfall Behandlungs- und Hospitalisierungsmöglichkeiten für nicht-coronaerkrankte Menschen geboten. Im Einsatzfall wäre es durch Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, die über eine notfallmedizinische Ausbildung verfügen, betrieben worden. Die medizinische Ausstattung des Notkrankenhauses kam aus dem Bestand der Feuerwehr Remscheid und gehört zu der vom Land NRW im Rahmen der Katastrophenschutzpläne NRW bereitgestellten Sachausstattung. Diese Ausstattung wurde am Donnerstag auch als erstes wieder auf die entsprechenden Fahrzeuge geladen und zur Hauptfeuer- und Rettungswache transportiert. Zusammen mit dem Sportamt wurden dann die Betten, die Sichtschutzwände und weiteres Material abgebaut und in das Katastrophenschutzlager der Stadt transportiert. Die Arbeiten waren um 17 Uhr abgeschlossen. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus bedanken sich bei allen engagierten Helferinnen und Helfern – in der Hoffnung, dass dieser Behandlungsplatz so nie wieder aufgebaut werden muss! Für den Sport wird die Halle voraussichtlich (nach noch zu erledigenden Restarbeiten) im Laufe der nächsten Woche wieder zur Verfügung stehen.

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