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In Lüttringhausen ist die CDU mit im Boot

Nach der gestrigen Wahl in der BV Lüttriojnghausen: Jürgen Heuser (SPD) und Sebastian Hahn (CDU). Foto: Lothar KaiserFür Jürgen Heuser, Urgestein der Lüttringhauser SPD, war das gestern eine neue Erfahrung: Erstmals eröffnete er als Alterspräsident (Jahrgang 1949) im großen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses – der Ort war Corona geschuldet – eine Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen und beendet sie eine gute halbe Stunde später als Bezirksbürgermeister. Auf die einzige abgegebene Wahlliste mit den Namen Jürgen Heuser und Sebastian Hahn (CDU) waren in der konstituierenden Sitzung in geheimer Wahl zehn Ja-Stimmen entfallen. Damit hatte sich kein einziges BV-Mitglieder der Stimme enthalten oder mit Nein gestimmt. Heuser war damit zum Bezirksbürgermeister und Hahn zu seinem Stellvertreter gewählt.

Als erster gratulierte Stefan Jasper, in der BV über viele Jahre Mitglied der Grünen („Glück, Mut und Entschlossenheit!“). Er hatte sich allerdings nicht deswegen zu Wort gemeldet, sondern weil er in der Fragestunde für Einwohner eine alte Linde an der Rückseite des Lüttringhauser Rathauses ansprechen wollte. Er fragte die BV-Mitglieder: „Sind Sie bereit, in der heutigen Sitzung zu beantragen, dass der am 20.  Mai 2020 gefasste Beschluss, im Zufahrtsbereich zur Rückseite des Lüttringhauser Rathauses vier Parkplätze neu anzulegen, dahingehend abgeändert wird, dass die Zahl der Parkplatzneubauten solange reduziert wird, bis sich die Opferung der 'störenden' Winterlinde erübrigt - oder, falls die Baumopferung unumgänglich sein sollte, genug Freifläche entsteht, um im Eingangsbereich eine Ersatzpflanzung vorzunehmen? Ein solcher Änderungsbeschluss zöge vermutlich einen vertretbaren Umplanungsaufwand nach sich und müsste noch in die Ausführung der Arbeiten integrierbar sein. Außerdem hat die Verwaltung meines Wissens bisher keinen zwingenden gesetzlichen Grund für die Zahl der bereitzustellenden Parkplätze genannt. Gibt es ihn überhaupt? Die vorgesehene Entree-Gestaltung der Grünanlage mit einem Spalier abgestellten Autoblechs empfinde ich als wenig einladend: diese Planung lässt sieh optimieren! Gleichzeitig hat die Bezirksvertretung hier eine gute Gelegenheit, deutlich wahrnehmbar dafür zu sorgen, dass die Verkehrswende keinen Bogen um Lüttringhausen macht.“

Die Antwort kam von Andreas Stuhlmüller (CDU). Die Fällung der Linde sei wohl unumgänglich. Aber bei Verzicht auf einen Stellplatz sei Platz für eine Ersatzplanung, das ihm TBR-Planer Dirk Buchwald versichert. Da bedürfe es keines neuen Beschlusses. Letzteres sahen auch die übrigen BV-Mitglieder so, stimmten zugleich aber Jürgen Heusers Vorschlag zu, sich das Ganze vor Ort noch einmal erläutern zu lassen. Schließlich seien ja vier der zehn BV-Mitglieder neu im Amt und müssten sich erst einmal ein Bild verschaffen. Das fand auch Jutta Velte von den Grünen gut.

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Fraktion der Grünen am :

Mit großer Freude nahm heute Mittag Bernhard Ruthenberg (B90/Grüne), Mitglied der Bezirksvertretung Lüttringhausen, die gute Nachricht auf, dass die Winterlinde hinter dem Rathaus in Lüttringhausen nicht gefällt wird. Im Zuge der geplanten Umgestaltung des Rathausumfelds in Lüttringhausen sollte der Baum Parkplätzen weichen. Am 9. Dezember gab es deshalb mit Mitgliedern der Bezirksvertretung und etlichen Bürgern trotz ungemütlicher Temperaturen einen Ortstermin, um den Baum zu erhalten. Dieses Engagement hat nun Früchte getragen. „Ein großer Dank auch an die Verwaltung, die diese Entscheidung möglich gemacht hat“, so Bezirksvertreterin Jutta Velte (B90/Grüne). Dass die Bürger sich für diesen Baum in so großer Zahl stark gemacht haben, sei ein positives Zeichen für das bürgerliche Engagement in unserer Stadt, ist sich Bernhard Ruthenberg sicher. (Frank Hoffmann)

Peter Maar am :

Mittelpunkt der neuen Grünanlage hinter dem Rathaus Lüttringhausen wird ein Wasserspiel sein, in welches die Skulptur "Kinderpärchen" von der früheren Lüttringhauser Badeanstalt integriert wird. An den Gesamtkosten für diese Maßnahme in Höhe von 43.000 Euro wird sich der Heimatbund mit ca. 17.000 Euro (Spendenmittel) und das Land NRW mit einem Zuschuss von ca. 22.000 Euro beteiligen. Den Restbetrag übernimmt die Stadt. An der Gesamtplanung der Maßnahme war der Heimatbund von Anfang an maßgeblich beteiligt. Im Rahmen dieser Mitwirkung hat sich der Heimatbund gegen die Anlage von vier Einstellplätzen und das Abholzen einer gesunden Winterlinde ausgesprochen, da es hierfür keine rechtliche Voraussetzung gab. Wir freuen uns darüber, dass es der Bezirksvertretung und dem Heimatbund gelungen ist, die Verwaltung zu überzeugen und auf die Anlage von Einstellplätzen zu verzichten und den Baum damit zu erhalten. Gemeinsam sind wir stark!

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