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Verständnis für Protest, aber wenig Hoffnung auf Besserung

Weitere Fahrplankürzungen auf der Bahnstrecke des „Müngsteners“ (RB 47) seien nicht beabsichtigt, erfuhren die Mitglieder des Bauausschusses am Dienstag von Martin Husmann, dem Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Er bestätigte den Eindruck der Kommunalpolitiker, dass die Leistungen der Bahn AG auf der Regionalstrecke nicht ausreichend seien. „Aber im Vergleich zu anderen Strecken, beispielsweise S 6, S 8, S 9 und RE 1, geht es der RB 47 noch relativ gut!“ Beim Fernverkehr der Bahn hat der VRR zwar kein Wort mitzureden, gleichwohl bezeichnete Husmann den Protestbrief der bergischen Bürgermeister und der IHK an Bahnchef Mehdorn als richtig. „Ich fürchte allerdings, dass er erfolglos bleiben könnte!“ Dafür hatte Husmann eine einleuchtende Erklärung parat: „Die Öffentlichkeit herzustellen ist meistens ein gutes Druckmittel. Aber das hilft wenig, wenn der Ruf in der Öffentlichkeit ohnehin schon schlecht ist!“

Dass der VRR auf die Bahn nicht gut zu sprechen ist, liegt an einem Rechtsstreit, den beide derzeit von dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen austragen.  Wegen angeblichen Verstößen gegen die Leistungsvereinbahrung (schlechte Qualität, überhöhte Preise) hatte der VRR im vergangenen Jahr von seinen vertraglich vereinbarten Zahlungen an die Bahn (300 Millionen Euro) 54 Millionen Euro einbehalten. Dagegen pocht die Bahn auf Einhaltung des Vertrages (Laufzeit bis 2018) und droht im Gegenzug damit, sogenannte Sonderverkehre zu streichen (Sonderzüge zu Fußball-Bundesligaspielen/Karneval und S-Bahnverbindungen). Husmann bezweifelte im Bauausschuss allerdings, dass es soweit kommen werde. Dann dadurch würde die Bahn den Vertrag mit dem VRR selbst in Frage stellen und es dem VRR ermöglichen, Regionalstrecken wie die des „Müngsteners“ neu auszuschreiben. Hoffnung auf neue Lokomotiven auf der Strecke konnte Husmann den Kommunalpolitikern nicht machen. Da hätten zunächst andere Strecken Vorrang, darunter die S 7 ab Solingen.

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Chronist am :

DIE LINKE Remscheid hat heute Landes- und Kommunalpolitiker und die Verantwortlichen der Bahngesellschaften aufgefordert, die nach dem Gesetz geforderte Barrierefreiheit beim Ein- und Ausstieg aus den Zügen der RB 47 für Menschen mit Behinderungen nach den Kriterien des Gleichstellungsgesetzes des Landes NRW herzustellen.

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